Europäesch Mobilitéitswoch27 Gemenge maache mat

Den offizielle Startschoss war e Sonndeg, mä vun e Méindeg u réckelt d'Mobilitéitswoch duerch d'Rentrée natierlech besonnesch an de Fokus.

© Sam Bouchon
Lëtzebuerg engagéiert sech schonn zanter 18 Joer do derbäi, wou déi nohalteg Mobilitéit soll promouvéiert ginn.

27 Gemengen aus dem Land maachen dëst Joer hei am Land mat. Europawäit sinn et wäit iwwer 2500 Stied a 50 Länner.

Dat Ganzt ënnert dem Slogan "Mix and move" – fir d'Multi-Mobilitéit ze promouvéieren an de Stress an d'Problemer vum Individualtrafic ze evitéieren.

D'Gemengen hei am Land hunn eng ganz Panoplie u Projete virgesinn, beispillsweis den Tour du Duerf oder eng Abberzuel lokal oder regional Initiativen wéi Vëlos-Randonnéeën oder auto-fräi Deeg.

Schreiwes vun déi Lénk

Luxemburg startet die Mobilitätswoche im Stau.

Am heutigen Montag, pünktlich zum Schulbeginn, startet die europäische Mobilitätswoche 2018. Wie jedes Jahr ruft die Europäische Kommission die Mitgliedstaaten und europäische Städte und Gemeinden dazu auf, Initiativen im Rahmen einer nachhaltigen Mobilität zu ergreifen.

In Luxemburg beginnt die Mobilitätswoche für viele Menschen im Stau. Diejenigen, die sich für den Zug oder den Bus entschieden haben, quetschen sich in überfüllte Wagons oder müssen sich an den Haltestellen in Geduld üben, denn auch die Busse stehen im Stau.

Obwohl viele Gemeinden im Rahmen der Mobilitätswoche Sensibilisierungsmaßnahmen im Bereich der nachhaltigen und vor allem der sanften Mobilität ergreifen und diese sicherlich in verschiedenen Fällen Früchte tragen, bedarf es tiefgreifenderer Maßnahmen, um das Verkehrschaos in den Griff zu bekommen.

Auch wenn es in den letzten Jahren einige Verbesserungen beim öffentlichen Transport gegeben hat, so bleibt auch unter der aktuellen Regierung das Auto das am meisten geförderte Fortbewegungsmittel. Die Investitionen für den Ausbau der nachhaltigen Transportinfrastrukturen sind weiterhin zu gering, um den historischen Rückstand aufzuholen, geschweige denn den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Diese Politik ist vor dem Hintergrund wachsender Umwelt- und Klimaschäden besonders unverantwortlich, denn diese sind in Luxemburg in erster Linie auf die Benutzung fossiler Brennstoffe im Transportbereich zurückzuführen.

Umwelt- und Klimaschutz stellen uns vor große Herausforderungen. Politik kann diese nicht mit vereinzelten Maßnahmen ohne strukturelle Entscheidungen im Transportbereich bewältigen. Deshalb wollen déi Lénk:

1)      den öffentlichen Transport für alle gratis machen. Das Angebot an öffentlichen Transportmitteln muss zudem vielfältiger und den realen Bedürfnissen angepasst werden.

2)      in der Investitionspolitik dem öffentlichen Transport und der sanften Mobilität Vorfahrt geben. Die finanziellen Mittel für diese Investitionen stehen zur Verfügung, nur fließen sie weiterhin zu großen Teilen in den Straßenbau.

3)      aus dem Tanktourismus aussteigen. Eine von der Regierung in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass die Kosten für Mensch und Natur höher sind als der finanzielle Nutzen des Tanktourismus.


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