Groussherzoglechen HaffInformell Reunioun vun den däitschsproochege Staatscheffen

De Grand-Duc Henri sot an der Abtei Neimënster, datt dës eng exzellent Geleeënheet wier, fir den Austausch am däitschsproochege Raum ze fërderen.

Bei der 14. Editioun vun der Reunioun vun den däitschsproochegenn Staatscheffen um Mëttwoch waren déi däitsch, éisträichesch a Schwäizer Staatscheffen an d'Kinnekshaiser aus der Belsch a Liechtenstein vertrueden.

PDF Ried vum Grand-Duc Henri

Hei dat offiziellt Schreiwes:

(27.09.2017)
1/2 (Communiqué par le Service Presse & Communication de la Cour grand-ducale)

14. Informelles Treffen der Staatsoberhäupter der deutschsprachigen Länder

Integration und Immigration im Zentrum der Gespräche

Auf Einladung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs, trafen sich die Staatsoberhäupter der deutschsprachigen Länder, sowie deren Ehepartner, heute Mittwoch, den 27. September in Luxemburg.

Die Arbeitsgespräche haben sich im Wesentlichen mit der Immigration und den Herausforderungen einer gelungenen Integration beschäftigt.

Nach ihrem letzten Treffen im September 2016 in Eupen (Belgien), fand das 14. informelle Treffen der Staatsoberhäupter der deutschsprachigen Länder im Kulturzentrum Abtei Neumünster im historischen Kern der luxemburgischen Hauptstadt statt. Die Staatsoberhäupter wurden aufs Herzlichste von Ihren Königlichen Hoheiten dem Großherzog und der Großherzogin empfangen.
Die ersten, die auf dem Gelände ankamen, Seine Exzellenz Herr Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland und seine Ehefrau Frau Elke Büdenbender, wechselten zunächst ein paar Worte mit den Gastgebern, bevor sie sich den zahlreichen Fotografen und Kameraleuten aus den verschiedenen Ländern zuwandten.

Die Begrüßungszeremonie, in der Agora des Centre Culturel de Rencontre Abbaye de Neumünster (CCRN), setzte sich mit den aufeinanderfolgenden Ankünften Seiner Exzellenz Herrn Alexander Van der Bellen, Bundespräsident der Republik Österreich und Frau Doris Schmidauer, Ihrer Exzellenz Frau Doris Leuthard, Bundespräsidentin der Schweizerischen Eidgenossenschaft und Herrn Roland Hausin, fort.

Schließlich waren der Großherzog und die Großherzogin ebenfalls sehr erfreut, seine Durchlaucht Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein und Ihre Königliche Hoheit Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein, sowie Ihre Majestät den König und die Königin der Belgier, willkommen zu heißen.

Nach dem traditionellen Gruppenfoto, mit den Kasematten des Bockfelsens im Hintergrund, nahmen die Staatsoberhäupter und ihre jeweiligen Ehepartner an getrennten Programmen teil.

Bei ihrem Arbeitstreffen tauschten sich die Staatsoberhäupter zum Thema der Immigration und Integration in Europa, insbesondere in Luxemburg und den anderen deutschsprachigen Ländern aus. Die Schlüsselfaktoren für eine gelungene Integration, wie Sprache, Ausbildung oder Beschäftigung, wurden von zwei Professoren der Universität Luxemburg, Herrn Prof. Dr. Helmut Willems und Frau Prof Dr. Birte Nienaber analysiert und in einer kurzen Präsentation erläutert, um den Diskussionen so einen theoretischen Rahmen voran zu stellen.

Der zweite Teil des Treffens drehte sich um Themen der Aktualität.

Integration und Identität in einer mehrsprachigen Umgebung waren auch Teil des Ehepartner-Programmes, diesmal aus kultureller Sicht.

Gemeinsam mit dem Institut Pierre Werner organisiert, beinhaltete der erste Teil des Programms eine Diskussion mit drei luxemburgischen Schriftstellern dreier verschiedenener Generationen (Pol Greisch, Alexandra Fixmer und Guy Helminger), die jeweils in einer der in Luxemburg üblichen Sprachen (luxemburgisch, deutsch, französisch) zu schreiben pflegen. Untermalt wurde dieser erste Teil mit Lesungen der luxemburgischen Schauspieler Eugénie Anselin und Steve Karier.

Im zweiten Teil hatten die Ehepartner der Staatsoberhäupter Gelegenheit, sich über das Institut für grenzüberschreitende Kulturrouten Europas zu informieren, welches seinen Sitz in der Abtei Neumünster hat. Die Präsidentin des Instituts, Frau Colette Flesch, hielt hierzu einen kleinen Vortrag. Schließlich wurden die Gäste von Marc Angel, dem Präsidenten des LCTO (Luxembourg City Tourist Office), zu einer Besichtigung eingeladen, auf dem Vorplatz der Abtei, dem Ausgangspunkt eines bei der UNESCO geführten Kulturweges.

In seiner Erklärung an die Presse betonte der Großherzog, dass diese jährlichen Treffen eine ausgezeichnete Gelegenheit seien, die Beziehungen zwischen den verschiedenen Staaten zu stärken und den Austausch im deutschsprachigen Raum zu fördern.

Das Staatsoberhaupt erklärte, dass er sich dazu entschieden habe, die Themen der Integration und der Immigration auf die Agenda zu setzen, da diese oftmals emotional aufgeladen seien, deren rationale Betrachtung zur Findung „funktionierender Lösungen“ aber notwendig sei.

Zum Schluss dankte der Großherzog allen Staatsoberhäuptern für den „offenen und anregenden“ Austausch und gab dann bekannt, dass das nächste informelle Treffen in der Schweiz stattfinden wird.

Der nächste Programmpunkt war ein Mittagessen im großherzoglichen Palast, zu dem sich Ihre Königlichen Hoheiten der Erbgroßherzog und die Erbgroßherzogin, sowie der Premierminister Xavier Bettel, der Außenminister Jean Asselborn und der Präsident der Abgeordnetenkammer gesellten.

Ein Besuch der Philharmonie und des Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean (Mudam), gefolgt von einem Empfang, rundeten das Tagesprogramm ab.

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