Riseg Sonn a grousse ChaosGreenpeace-Aktioun am Rondpoint Raemerech

E Sonndeg hat Greenpeace eng grouss Aktioun am Rondpoint Raemerech organiséiert, mat där si net nëmme fir Opmierksamkeet, ma och fir Ierger gesuergt hunn.

© Domingos Oliveira / RTL Télé Lëtzebuerg
De Rondpoint Raemerech zu Esch als riseg Sonn, mat där Iddi wollt Greenpeace op d'Sonnenenergie opmierksam maache, am Kader vun den europäeschen Negociatiounen "Clean Energy for all Europeans package".

Déi ganz Aktioun, déi vun de Ponts et Chausséees ofgeseent gi war, huet déi néideg Opmierksamkeet kritt, besonnesch awer bei den Automobilisten. Nodeems de Rondpoint aus Sécherheetsgrënn ofgespaart gouf, sinn d'Repercussiounen am Trafic net ausbliwwen. De Réckstau goung deels vun der Escher A4 bis eriwwer op d'A13.

Extrait Martina Holbach/Greenpeace Lëtzebuerg (19.11.2017)
D'Vertriederin vu Greepeace iwwer déi erneierbar Energie zu Lëtzebuerg.

D’Aktioun vun der Ëmwelt-Organisatioun mam Thema Go Solar hat och eng Autorisatioun vum Nohaltegkeetsministère a soll drop hiweisen, dass et nach ëmmer ze wéineg Progrèse géif ginn a Saachen Klimaschutz. Eng 4.000 Liter Faarf goufen dofir benotzt.

Aktioun vu Greenpeace am Raemerecher Rondpoint (19.11.2017)
Onkommentéiert Videomaterial

© RTL Télé Lëtzebuerg / Domingos Oliveira


Schreiwes vu Greenpeace

Greenpeace Luxembourg vous invite sur un point de presse inédit. Le 19 novembre 2017, Greenpeace va peintre le rond-point "Raemerich" à Esch-sur-Alzette et le transformer dans un soleil géant.

Cette action s'inscrit dans le cadre des négociations européennes du "Clean Energy for all Europeans package". Des décisions importantes sur le futur de notre système énergétique seront prises par les institutions européennes et les Etats membres de l'UE dans les prochaines semaines. 

Cette action est autorisée et encadrée par le Service des Ponts et Chaussées qui fermera deux voies du rond-point au trafic. Toutes ces modalités y seront communiqués par le CITA et les autorités.




Pressecommuniqué

100% erneuerbare Energien für Europa !

Luxemburg, 19. November 2017 – Mit einer spektakulären Aktion (1) beim Rond Point Raemerich in Esch/Alzette appellieren Greenpeace-Aktivisten aus Luxemburg, Belgien, Spanien und Deutschland an Luxemburgs Wirtschaftsminister Etienne Schneider, sich bei den Verhandlungen zum europäischen Clean Energy Package mit Vehemenz für den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien und gegen die Förderung schmutziger Kohlekraft einzusetzen. Etwa 30 Aktivisten gestalteten den Kreisverkehr mit einer gelben Naturfarbe zu einer riesigen Sonne um. Im Zentrum des Kreisverkehrs: ein riesiger Banner mit der Forderung „Go Solar!“. Die EU-Institutionen und die nationalen Regierungen werden in den kommenden Wochen über die zukünftige Energieversorgung der EU und damit auch über den Beitrag Europas zum weltweiten Klimaschutz entscheiden.

„Die Klimakonferenz COP23 ist zwar vorbei, doch in den kommenden Wochen wird sich zeigen, wie ernst es Europa mit dem Klimaschutz wirklich meint.  Denn unsere Energieversorgung darf nicht länger in den Händen einiger großer Energiekonzerne bleiben, die schmutzigen Kohle- und Atomstrom produzieren“, fordert Martina Holbach, Klima- und Energiecampaigner bei Greenpeace Luxemburg. „Europas Potential bei den erneuerbaren Energien ist enorm. Bürgerinnen und Bürger, Energiegenossenschaften sowie kleine und mittlere Unternehmen sind bereit, Strom aus Wind, Wasser und Sonnenlicht zu gewinnen. Ihre Beteiligung an der Energiewende muss gestärkt werden.“

Die EU-Kommission, das EU-Parlament und die EU-Mitgliedsstaaten verhandeln derzeit über die Zukunft des europäischen Energieversorgungssystems. Sie werden in den kommenden Wochen wichtige Entscheidungen treffen, u.a. bei den erneuerbaren Energien, bei der Subventionierung fossiler Brennstoffe und bei der Gestaltung des europäischen Strommarktes (2).

„Greenpeace ist sehr besorgt über den aktuellen Ratsvorschlag, der mit den europäischen Klimaschutz-Verpflichtungen nicht vereinbar ist“, erklärt Martina Holbach. „Die Umsetzung des Pariser Abkommens erfordert einen schnellen Übergang unserer Energieversorgung hin zu 100% erneuerbaren Energien. Mehrere EU-Staaten blockieren dies und wollen weiterhin öffentliche Gelder verschwenden, um eine sterbende Kohleindustrie durch Subventionen künstlich am Leben zu erhalten.“

„Das Clean Energy Package ist eine einzigartige Gelegenheit, die Energieversorgung der EU fit für die Zukunft zu machen. Greenpeace appelliert an Wirtschaftsminister Etienne Schneider, sich bei seinen europäischen Amtskollegen mit größter Vehemenz für ein fortschrittliches Clean Energy Package einzusetzen“, so Martina Holbach.

Greenpeace fordert, dass die EU ihre Anstrengungen beim Klimaschutz verstärken muss, indem sie ihr Ziel für erneuerbare Energien bis 2030 von mindestens 27% auf mindestens 45% erhöht. Daneben darf es keine neuen Subventionen für Kohle-, Atom- und Gaskraftwerke geben. Den Bürgerinnen und Bürgern in Europa muss eine wichtige Rolle bei der Energiewende eingeräumt werden: jeder Bürger muss das Recht erhalten, seine eigene erneuerbare Energie zu produzieren, zu konsumieren und zu einem fairen Preis zu verkaufen.

Die Stärkung der Rolle der Energiebürger stellt auch in Luxemburg eine Herausforderung dar. Gemeinsam mit Vertretern der Klimaschutz-Plattform Votum Klima sowie Vertretern von Gemeinden und Energiekooperativen hatte Greenpeace Anfang Oktober mit Wirtschaftsminister Schneider über die nationalen Herausforderungen bei der Solarenergie diskutiert.

Derzeit stehen Privatleute, Energiekooperativen und Gemeinden, die beim Ausbau der Solarstromproduktion aktiv werden wollen, vor etlichen Hürden. Der Ausbau dieser klimaschonenden Energie wird dadurch ernsthaft in Frage gestellt. Zu den aktuellen Problemen zählen u.a. die zunehmende Unrentabilität von PV-Anlagen, hohe Kosten beim Anschluss größerer Anlagen, administrative Hürden sowie eine unzureichende Regelung des Eigenverbrauchs von selbst produziertem erneuerbaren Strom (3).

„Es müssen schnellstmöglich Lösungen erarbeitet werden, damit der Ausbau der Solarenergie in Luxemburg in den nächsten 2-3 Jahren nicht stagniert“, kommentiert Martina Holbach das Ergebnis der Unterredung mit Wirtschaftsminister Schneider. „Die verstärkte Förderung des Ausbaus von erneuerbaren Energien durch Bürger, Gemeinden und Energiekooperativen muss auch in Luxemburg ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende werden. Die Bürger von der Energiewende auszuschließen wäre sicherlich weder im Sinne unserer Klimaschutzziele noch der Rifkin-Strategie.“

(1) Die heutige Aktion ist Teil einer Reihe von Greenpeace-Aktionen, die in den vergangenen Monaten in mehreren europäischen Ländern stattfanden. (u.a. in Spanien, Bulgarien, Slowenien und Belgien).

(2) Die Vorschläge der Europäischen Kommission wurden Ende letzten Jahres unter dem Titel “Clean energy for all Europeans package“ veröffentlicht. Der Energieausschuss des Europäischen Parlaments wird am 28. November über die Gesetzesvorlagen für erneuerbare Energien und am 11. Dezember über die Reform der Strommarktes abstimmen. Das Plenum des Europaparlaments wird Anfang 2018 abstimmen. Die Energieminister aller EU-Länder treffen sich am 18. Dezember, um eine vorläufige Einigung über die geplanten Reformen zu erzielen.

(3) Um die Rolle der Energiebürger in Luxemburg zu stärken, hat Greenpeace heute eine Petition gestartet: petition-energiebierger.greenpeace.lu

 



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