Amnesty-Mediepräis 2018Armand Back fir Artikel mam 1. Präis ausgezeechent

Den 2. Präis goung un d'Maryse Lanners, den 3. un d'Charlotte Wirth. Eng Mention spéciale gouf et fir de Film "GrandH(umanité)" vum Frédérique Buck.

© Nathalie Reuter
De Paul Thiltges huet de Präis am Numm vum Frédérique Buck entgéintgeholl.

Et war ewell déi drëtt Oplo vum Amnesty-Mediepräis. 9 Aarbechte waren agereecht ginn.

Domat wëll Amnesty International zu Lëtzebuerg Bäiträg fir d'Debatt iwwer d'Mënscherechter an de Medie wierdegen.

Offizielle Communiqué
Armand Back gewinnt den Amnesty-Medienpräis 2018

Luxemburg, 4. Dezember 2018. Armand Back wurde für seinen Artikel "Hoffentlich rettet uns Europa" mit dem Medienpräis 2018 von Amnesty International Luxemburg ausgezeichnet. Die Jury sprach darüber hinaus eine lobende Erwähnung für den Dokumentarfilm Grand H(umanité) von Frédérique Buck aus. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Festivals der Menschenrechte am 4. Dezember um 18 Uhr in den Rotondes statt.

"Mein Artikel ist als Reaktion auf eine Äußerung Matteo Salvinis entstanden, der kurz nach seinem Amtsantritt als italienischer Vizepremier und Innenminister gegen Roma hetzte", erklärt Armand Back das Thema seines Artikels. "Er sagte, sie müssten alle gezählt und jene ohne Staatsbürgerschaft ausgewiesen werden. Es täte ihm leid, dass er nicht auch die Roma mit Staatsbürgerschaft ausweisen könne. Ich fragte mich, was das mit denen Menschen macht, die damit gemeint sind."

"Man sollte als Journalist nicht parteiisch sein, aber denen eine Stimme geben, die sonst keine haben. Ein Minister kann eine Pressekonferenz einberufen oder heutzutage über Facebook ein großes Publikum erreichen. Jemand der arm ist oder einer Minderheit angehört, kann das nicht - denen eine Stimme zu geben, ist ein wichtiger Teil des Journalismus."

Die beiden Repräsentantinnen der Jury, Magali Paulus von Frères des hommes und Ines Kurschat, Präsidentin des Presserats, hoben bei der Begründung hervor, dass Armand Back für seine Recherche nicht nur Experten sondern auch Betroffene selbst zu Wort kommen ließ.

Der dritte Platz ging an Charlotte Wirth vom Online-Magazin Reporter "Völkermord in Ruanda. Der Fußball war seine Rettung" und der zweite Platz an Maryse Lanners für den Video-Beitrag "Grande Synthe bei Dunkerque. Police léist Camp mat iwwer 1.500 kurdesche Flüchtlingen op", der von RTL Télé Lëtzebuerg ausgestrahlt wurde.

Die Jury sprach Frédérique Buck für ihren Dokumentarfilm "GrandH(umanité)", der im Kino Utopia gezeigt wurde, eine lobende Erwähnung aus. Der Film sei herausragend im Hinblick auf die gelungene Sensibilisierung für ein wichtiges Thema.

Mit dem Medienpräis möchte Amnesty International den Beitrag der luxemburgischen Medien zur allgemeinen Debatte über Menschenrechte würdigen und Medienschaffende ermutigen, sich weiter gegen Ungerechtigkeiten zu engagieren. Insgesamt wurden für die dritte Ausgabe des Preises neun Arbeiten eingereicht. Die Auszeichnung wurde bereits zum dritten Mal vergeben, 2017 ging sie an Laurence Bervard und 2016 an Fréderic Braun.

© Nathalie Reuter


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