GréiwemaacherMuselbréck gouf um Méindeg offiziell ageweit

De Verkéier rullt do awer schonn zanter dem leschten Oktober nees driwwer - no 5 Méint Aarbechten.

Déi Zäit hunn ëmmerhinn 15.000 Autoen den Dag sech een alternative Wee missten sichen.



Communiqué Arcelor: Les performances de l’acier au service du design

L'utilisation d'acier à haute limite d’élasticité a permis de répondre aux exigences architecturales du nouveau pont enjambant la Moselle pour relier les communes de Grevenmacher (L) et de Wellen (D). Le pont, inauguré hier, est ouvert à la circulation depuis octobre 2013. L'ouvrage d'art présentait plusieurs contraintes de réalisation. Parmi celles-ci, la nécessité de disposer de matériaux légers, résistants et sur mesure pour respecter le design épuré du pont ainsi qu’un délai de mise en oeuvre extrêmement court de 4 mois et demi afin de minimiser les perturbations de circulation. Mission accomplie pour l’entreprise Poncin, en charge de la structure métallique du projet, en collaboration avec ArcelorMittal pour la livraison de plaques sur mesure laminées dans l’usine de Gijón, en Espagne.

Un projet spectaculaire très médiatisé

Poncin et ArcelorMittal, partenaires de longue date, ont montré leur capacité à fournir un résultat de qualité pour un projet représentant un défi en termes de délais et d'esthétique et qui impliquait deux pays. « Nous avions besoin de fournisseurs fiables, des aciéristes capables de livrer rapidement des produits sur mesure», explique Benoît Comblin, ingénieur projet aux ateliers Poncin. « Malgré l’éloignement du chantier par rapport aux ateliers, nous avons tenu les délais, grâce notamment à l’excellent service fourni par l’usine ArcelorMittal de Gijón en Espagne. »

Une reconstruction complète en quatre mois et demi

Les autorités luxembourgeoises avaient décidé de remplacer le vieux pont en béton précontraint construit dans les années 50, en raison de sa vétusté et pour des raisons de sécurité liée à l'augmentation du trafic sur le pont avec quelques 17 000 véhicules le traversant quotidiennement. L'ancienne structure a été démolie pour faire place à un nouveau pont à tablier à dalle orthotrope à quatre travées d’une longueur de 213 mètres.

Une des caractéristiques de l’ouvrage, rendue possible grâce à l’utilisation de l’acier, consiste également en l’absence des piles en rivière afin de disposer du gabarit navigable le plus large possible.

La livraison de l’acier produit par ArcelorMittal a dû être effectuée dans des délais extrêmement courts et selon un planning précis auxquels les équipes d’ArcelorMittal Gijón ont répondu en temps et heure. En janvier 2013, les ateliers Poncin ont commencé à construire la charpente métallique du pont, qui a été assemblée dans le port de Mertert en mars. Le temps que la travée centrale qui enjambe totalement le fleuve sur 113 mètres soit achevée, l’ancien pont a été démonté en mettant à profit la fermeture annuelle des écluses, du 4 au 11 juin. Les éléments du tablier faisant le lien entre la terre et la partie aérienne ont été déplacés sur des gros porteurs fluviaux puis installés à l’aide de vérins à l’emplacement prévu.

Les matériaux du pont ont été fabriqués sur mesure. « Nous n’avons utilisé pratiquement aucun profil laminé », explique Benoît Comblin. Nicolas Dujardin, responsable clients chez ArcelorMittal, a déclaré : « Cette évolution vers des utilisations d’acier à haute limite d’élasticité dans la construction d’ouvrages d’art représente le double avantage de la légèreté et de la finesse pour leurs concepteurs tout en suivant les nouvelles tendances architecturales. »

© Gilles Martin / Arcelor


Communiqué (02.06.2014)
Einweihung der neu erbauten Moselbrücke zwischen Grevenmacher (L) und Wellen (D)

Am 2. Juni 2014 wurde die neue Grenzbrücke über die Mosel zwischen Grevenmacher und Wellen im Beisein von Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur der Bundesrepublik Deutschland, Roger Lewentz, Minister für Inneres, Sport und Infrastruktur im Landtag Rheinland-Pfalz und François Bausch, Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur des Großherzogtums Luxemburg, eingeweiht.

Überlegungen zu einer Erneuerung der vorigen Spannbetonbrücke, die 1955 erbaut wurde, mussten geführt werden, nachdem bei regelmäßig durchgeführten Inspektionen wesentliche Mängel an den Vorspannkabeln, wichtiger Bestandteil der Stabilität der Brücke, festgestellt wurden.

Das Abkommen zum Bau und Unterhaltung der Grenzbrücke, das am 21. Oktober 2010 vom Großherzogtum Luxemburg und der Bundesrepublik Deutschland unterschrieben und in der Folge ratifiziert wurde, ebnete den Weg für die Erneuerung der Brücke. Die Planung und die Ausführung der neuen Brücke erfolgten unter Federführung von Luxemburg im Einvernehmen mit den deutschen Behörden.

Am 30. April 2013 erfolgte in Grevenmacher der offizielle Beginn der Bauarbeiten zur Erneuerung der Moselbrücke. Die Brücke wurde somit ab dem 21. Mai 2013 gesperrt, um das Abtragen der Fahrbahnplatte noch während der alljährlichen Moselschleusensperre vollenden zu können; dies um die Moselschifffahrt so wenig als nur möglich zu beeinträchtigen. Die Verkehrsführung erfolgte während der Vollsperrung über die benachbarten Brücken, sowie dies bei den vorherigen Erhaltungsmaßnahmen der Grenzbrücken in Wormeldingen und Remich  bereits der Fall war.

Um den Straßenverkehr während des Baus solange wie möglich aufrechtzuerhalten, fand der Abriss der alten Brücke erst statt, als die Vormontage des Hauptfeldes der neuen Brücke auf provisorischen Hilfsjochen bereits weitgehend im Hafen von Mertert fertig gestellt war. Als dann die neuen Pfeiler, die zum großen Teil erst nach Abriss der bestehenden Brücke fertiggestellt werden konnten, betoniert waren, konnte der mittlere Teil am 8. August 2013 in seine endgültige Position mit Hilfe von Schwerlastpontons eingeschwommen werden. Die Randfelder wurden an den Ufern beidseits der Mosel zusammengesetzt und eingeschoben. Die Wahl einer stählernen Struktur, die zum großen Teil vormontiert werden konnte, ermöglichte es, die Dauer der Brückensperrung auf etwa viereinhalb Monate zu beschränken. Am 16. Oktober konnte die Brücke fristgerecht wieder dem Verkehr übergeben werden. Restliche Arbeiten wurden zum großen Teil dann noch im Frühjahr 2014 abgeschlossen.

Arbeiten zur neuen Gestaltung der Brückenrampen auf deutscher Seite sind zeitgleich unter deutscher Auftragsverwaltung vorgenommen worden. Die Straßenverbindung von Temmels nach Nittel blieb dabei immer gewährleistet.

Die neue Brücke mit einer Gesamtlänge von 213 m über die N10, die Mosel und die B419 ist eine Vierfeldbrücke. Das Hauptfeld mit einer Spannweite von rund 114 m ist als Bogenbrücke mit einem Mittelbogen über die Mosel ausgeführt. Der Betonmittelpfeiler, welcher sich in der Mitte der Schifffahrtsrinne befand, wurde abgerissen. Der Überbau besteht aus einer stählernen Struktur, welche auf neu herzustellenden Pfeilern aus Beton gegründet ist. Insgesamt wurden rund 1.900 Tonnen Stahl verarbeitet.

Zur Verbindung der luxemburgischen und deutschen Radwegenetze wurde die Brücke mit 2,5 m breiten Bürgersteigen ausgestattet, welche auch den Radfahrern zur Verfügung stehen.

Die Kosten werden auf Basis des im Abkommen vom 21. Oktober 2010 festgehaltenen Kostenschlüssels zu etwa 2/3 von Luxemburg, beziehungsweise zu 1/3 von Deutschland übernommen. Die Kostenanteile berechnen sich nach dem Verhältnis der Längen der Brückenteile in dem jeweiligen alleinigen Hoheitsgebiet zuzüglich der Hälfte der Länge der Brücke im gemeinschaftlichen Hoheitsgebiet, dem Kondominium. Die Gesamtkosten der von Luxemburg vorgenommenen Maßnahme, Arbeiten an der luxemburgischen Rampe mit inbegriffen, belaufen sich auf etwa 15,9 Millionen € (Anteil Deutschland: 5,1 Mio. €) und werden somit innerhalb des gesteckten Kostenrahmens bleiben.

Neben der bedeutenden Verbesserung für den grenzüberschreitenden Verkehr bringt die neue Moselbrücke wesentliche Vorteile für die Schifffahrt. Der reibungslose Ablauf in der Planung, die in enger Abstimmung mit den deutschen Behörden durchgeführt wurde, unterstreicht die hervorragenden Beziehungen zwischen beiden Nachbarländern. Jetzt, nach Fertigstellung der Brücke, ist die grenzüberschreitende Mobilität nicht nur für den Kfz-Verkehr, sondern auch für Fußgänger und Radfahrer wieder in vollem Umfang gewährleistet.

In seiner Ansprache verwies François Bausch nochmals auf die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Ländern und den betroffenen Gemeinden, die es erlaubt hat, das Projekt exakt im vorgesehenen Zeitrahmen abzuwickeln. „Mein Dank gilt allen Partnern des Projektes, für ihre Reaktivität, ihre Kompromissbereitschaft und ihren Einsatz. Dazu wäre es ohne das Verständnis und die Geduld der betroffenen Einwohner nicht möglich gewesen, den ambitiösen Vorgaben auf solch zufriedenstellende Art und Weise gerecht zu werden“, sagte François Bausch abschließend.

Bauherr: Großherzogtum Luxemburg und Bundesrepublik Deutschland

Auftragsverwaltung: Administration des Ponts et Chaussées Luxembourg

Planung und Bauüberwachung: Inca

Technische Kontrolle: Secolux

Bauausführung: Arbeitsgemeinschaft: CDCL, Leudelange (L), Poncin, Ocquier (B)

Communiqué par le ministère du Développement durable et des Infrastructures


Feier um Méindeg och zu Schengen

Do war et d'Celebratioun vum 50. Anniversaire vum Ausbau vun der Musel.

Et war 1964, wéi d'Musel no jorelaangen Aarbechten accessibel gouf fir d'Schëffer, déi Gidder iwwert de Grenzfloss transportéiert hunn.

Alleng d'lescht Joer goufen eng 14 Milliounen Giddertonnen op der Musel transportéiert.

Dëse Jubiläum gëtt e Méindeg am Dräilännereck zu Schengen zelebréiert, e weideren RDV an deem Kader ass e Wirtschafts-Kongress en Dënschdeg zu Tréier.