Gemeinde KäerjengEinweihung des neuen Wasserturms ...

... mit Gemeindewerkstätten "Op Zaemer".

Am vergangenen Freitag, dem 14. November 2014 wurde der neue Wasserturm mit Gemeindewerkstätten der Gemeinde Käerjeng, in Anwesenheit vom Innenminister Dan Kersch, in der Industriezone „Op Zaemer“ in Niederkerschen offiziell eingeweiht.

In seiner Ansprache ging Bürgermeister Michel Wolter detailliert auf die Entstehung des Projektes ein. Seit den 90er Jahren machte man sich in der Gemeinde Gedanken um sowohl neue Gemeindeateliers, wie auch einen zweiten Wasserbecken zu bauen. Ein zweiter Wasserturm war notwendig geworden um die Wasserversorgung der stetig wachsenden Gemeinde zu gewährleisten.

Anfangs wurden diese zwei Projekte getrennt behandelt. Inspiriert vom Wasserturm mit Gemeindeateliers in Leudelingen wurde schließlich beschlossen aus zwei Projekten ein einziges zu machen und zwar auf einem gemeindeeigenen Grundstück von 62 Ar, direkt neben dem ECO CENTER „Op Zaemer“.



Am 13. Mai 2011 wurde das Projekt im Gemeinderat vorgestellt und einstimmig beschlossen. Die Bauzeit sollte 33 Monate betragen für einen Gesamtkostenpunkt von knapp 14,6 Millionen Euro. Ohne die Fusion der früheren Gemeinden Bascharage und Küntzig und die daraus resultierenden staatlichen Unterstützungen hätte dieses Projekt schwerlich realisiert werden können.

Anfang März 2012 wurde der Startschuss für die Bauarbeiten gegeben und genau 2 Jahre später, am 7. März 2014, konnte die Straußfeier stattfinden. Seit September 2014 ziehen die einzelnen technischen Dienste der Gemeinde nach und nach um, so dass am 14. November 2014, also 33 Monate später, die offizielle Einweihung gefeiert werden konnte.

Mit seinen 44,40 Meter Höhe ist der Käerjenger Wasserturm (noch) der 3.-höchste von den insgesamt 562 Wassertürmen und- becken im Land. Insgesamt hat das 10-stöckige Gebäude eine Nutzfläche von rund 5.200m2. Das Erdgeschoss besteht aus Werkstätten und Garagen, in denen 29 Leute in den verschiedenen technischen Abteilungen beschäftigt sind. In den einzelnen Stockwerken befinden sich Umkleideräume, Büros, einen Konferenzraum, eine Kücheneinheit, das Streusalzsilo, sowie ausreichend Lagerraum. Im 10. und letzten Stock sind die drei Wasserbehälter mit einer Kapazität von jeweils 335m3 aufgebaut. Auf dem Dach sorgt eine Photovoltaik-Anlage dafür, dass das Gebäude mit dem angrenzenden ECO CENTER quasi autonom in der Energieversorgung ist.

Bürgermeister Michel Wolter betonte, dass durch die Höhe und Architektur des neuen Wasserturmes mit Werkstätten ein ganz besonderes Erkennungszeichen der Gemeinde Käerjeng entstanden ist. Er zeigte sich erfreut darüber, dass durch die funktionellen Einrichtungen der Ateliers, die Gemeindearbeiter nun unter würdigen und zeitgemäßen Bedingungen arbeiten können.

Innenminister Dan Kersch beschrieb in seiner Ansprache das Projekt als beispielhaft und wies auf die Wichtigkeit einer guten Wasserversorgung hin.

Bürgermeister Michel Wolter überreichte anschließend die Schlüssel des Gebäudes an Raymond Betz, zuständig für die Gemeindegebäuden und Marco di Vora, Leiter der Gemeindearbeiter.

In einem gemeinsamen Rundgang konnten die zahlreichen Gäste die verschiedenen Stockwerke des Wasserturms erkunden und sich vom Dach aus eines herrlichen Rundblickes auf Niederkerschen und Umgebung erfreuen.

Für die musikalische Umrahmung der Einweihungsfeierlichkeiten sorgte die Musikschule der Gemeinde Käerjeng.