forum Nr. 372Logements / Wohnräume

Erscheint am Donnerstag, 6. April.

Im April-Dossier der Zeitschrift forum geht es um Wohnraum und die Frage, wer in Zukunft in Luxemburg noch wohnen wird. Die AutorInnen analysieren die gespannte Situation auf dem Immobilienmarkt und stellen neue Wohnformen und Initiativen der Wohnraumvermittlung vor.

So plädiert der Soziologe Gilles Hempel in seinem Beitrag für die Entkopplung der Nutzungsrechte von den Eigentumsrechte und Jean-Paul Reuter zählt die vielen kleinteiligen Lösungswege auf. Eric Weirich weist auf die Mängel der Rifkin-Studie im Bereich Wohnungspolitik hin und das Wohnungsbauministerium stellt demgegenüber die staatlichen Ansätze der Wohnungsbaupolitik vor. Jürgen Stoldt argumentiert, dass die kontinuierliche Schaffung von Arbeitsplätzen ohne die gleichzeitige Schaffung von Wohnraum zu einer landesweiten Gentrifizierung führen wird.

Außerhalb des Dossiers bietet das Heft u.a. einen Beitrag von Sylvain Besch und Nénad Dubajic über das Engagement ausländischer Mitbürger bei den anstehenden Kommunalwahlen und ein Interview mit der Linguistin Elisabeth Wehling über die Bedeutung einer bewussten Sprachwahl in der politischen Auseinandersetzung. Zwei Beiträge Luxemburger Historiker (Pit Péporté, Mohamed Hamdi) behandeln kontrovers die theoretischen Grundlagen der Geschichtsschreibung und das Selbstverständnis der Historikerzunft, während Régis Moes noch einmal auf die wechselvolle Geschichte Luxemburgs im kalten Krieg zurückkommt.

forum ist in größeren Zeitschriftenläden erhältlich oder kann bestellt werden (office@forum.lu; 42 44 88,). Weitere Informationen sowie Textproben gibt es auch auf der Internetseite www.forum.lu.