Lieserbréif vum Nancy Arendt ép. KempMinister ohne Visionen!

Seit einigen Wochen ist die INS Erweiterung auf Cents im Visier von Sportpresse, den betroffenen Sportverbänden und dem Sportlycée.

Ungeachtet der vielen berechtigten Einwände will Sportminister Romain Schneider das Projekt auf Biegen und Brechen durchsetzen was eine Verschwendung der Steuergelder ist!
Die Sache mit der 3 Meter zu kurz geratenen Halle ist ja bloß die Spitze des Eisbergs.

Wenn schon genug Platz vorhanden ist, warum die Halle nicht um die von allen potentiellen Benutzern gewünschten Maßen vergrößern?

Die Argumentation des Herrn Schneider, in welcher er sich hinter Sicherheitsnormen versteckt, ist geradezu grotesk. Wenn dem so wäre, wie viele Sporthallen dürften dann hierzulande nicht mehr benutzt werden. Es ist absolut notwendig, dass das Sportlycée eine funktionsfähige Halle mitsamt Umkleideräumen – und übrigens auch ein Internat – bekommen soll; das Gebäude sollte funktionell und kein Prunkbau sein und bestmöglich vielen der im Sportlycée vertretenen Sportarten dienen.

Genau das gleiche gilt für das Leichtathletikstadion! Was fangen wir mit einem NATIONALEN Stadion auf INS mit nur 6 Bahnen und ohne Parkplatzmöglichkeiten an? Die Frage sei erlaubt, wieso die FLA, nicht vehement gegen die Vorschläge des Sportministers protestiert hat. Etwa nur, weil Herr Haagen FLA Vorsitzender und LSAP Präsident zugleich ist? Zusammen mit der Stadt-Luxemburger Gemeinde sollte man sich schnellstens auf die Suche nach einem Gelände machen, das einen Stadionneubau ermöglichen würde, mit 8 Bahnen, Tribüne, Pressezentrum, Räumlichkeiten für Dopingtests, Parkplätzen, Anschluss an den öffentlichen Transport. Warum nicht neben der Coque? Oder in der Nähe des neuen Fußballstadions ?

Dieses neue Stadion wäre dann sowohl nationale Infrastruktur im Interesse der FLA als auch Vereinsstadion des hauptstädtischen CSL. Hier hätte man die Möglichkeit ein Gesamtkonzept für die Zukunft des Luxemburger Leichtathletiksports zu verwirklichen und über ein Stadion mit internationalen Ansprüchen zu verfügen. Das INS Stadion müsste dann bloß für Trainingszwecke für die Athleten des Sportlycées restauriert werden.

Auch nach jetzt fast 8 Jahren Verantwortung ist keine adäquate Lösung in Sicht.

Und über die viel kommentierte Radrennbahn schweigt sowieso des Sängers Höflichkeit.

Ganz einfach, weil es im Sportministerium an Visionen fehlt. Flicklösungen sind Trump; Diskussionsrunden ohne konkrete Taten; Kampagnen für mehr Bewegung ohne wissenschaftlich erbrachte Resultate und Mammutorganisationen, die enorme Anstrengungen von Verbands- und Vereinsfreiwilligen verlangen, die dem Luxemburger Sport nur sehr mäßig zugute kommen ...

Aber von olympischen Medaillen träumt er schon, unser Sportminister! Wie noch kürzlich bei der Sportlergala.

Ich wünschte mir mal ein Ernstnehmen des Sports; der Risiken und Entbehrungen, die auch heute noch immer von Sportlern mit ihren Familien aufgenommen werden; Respekt vor der geleisteten Arbeit, Studien einbegriffen; und Anerkennung eines kostengünstigen « Nationbranding » durch Athleten, die auf unser Land aufmerksam machen ...

Dabei verfügt das Ministerium über ein COSL Dokument mit vorgefertigten Visionen. Wir brauchen also keinen Rifkin im Sport! Es gilt nun endlich mit den Hauptverantwortlichen aus Sport, Schule und Politik die Köpfe zusammen zu strecken und Taten folgen zu lassen.

Nancy Arendt ép. Kemp
CSV Abgeordnete

Äre Commentaire


D'Commentairë gi gelueden, ee Moment w.e.g.!
Sollten se net geluede ginn, hutt der wahrscheinlech een AdBlocker laafen, deen se blockéiert. Dir misst en dann sou astellen, dass en eisen Site net méi komplett blockéiert.