Lieserbréif vum ArmadaStar Wars

Sehr interessant was da mittlerweile geschieht, dort draussen über unseren Köpfen, im All aber auch was hier unten geschieht, bei uns, auf der Erde. Wird der Wettlauf oder wird der Kampf um die Rohstoffe des Weltalls sich am Ende als ein “Krieg der Sterne” enttarnen oder diesen irgendwann entfachen? Beteiligter an einem solchen Krieg ist dann auch, neben den USA, das kleine Luxemburg. Immerhin ist die finanzielle Verführung für einige zu den Superreichen, zu den Billionären der Welt von Morgen zu gehören sehr gross. Da geht es schon lang nicht mehr nur um die Begeisterung zum Unbekannten, zum Mond oder zu den Sternen, zum Universum, zum Kosmos und da geht es auch nicht mehr um Entdeckerträume oder ausschliesslich um Forschung oder Wissenschaft, sondern es geht vielmehr oder besser ausgedrückt geht es um das um was es doch eigentlich meistens und schon immer geht und was die Wiege allen Elend auf Erden ist, es geht um Geld und Macht.

Dabei ist die Erde die Wiege des Lebens!

Wir sollten bei diesem Thema besser hinhören und hinsehen, wenn wir nicht zum unglücklichen Opfer werden wollen von unseren eigenen Interessen oder derer die solche Interessen vertreten. Am 27ten Januar 1967 haben sich im Vorfeld der Mondlandung, Staaten geeinigt und den ersten Weltraumvertrag unterzeichnet und dieser gilt uneingeschränkt bis heute.

In Artikel 1 des Vertrags heisst es: Allen Staaten steht es frei den Weltraum einschliesslich des Mondes und anderer Himmelskörper ohne jegliche Diskriminierung gleichberechtigt und im Einklang mit dem Völkerrecht zu erforschen und zu nutzen, es besteht uneingeschränkter Zugang zu allen Gebieten und auf allen Himmelskörpern.

In Artikel 2 des Vertrags heisst es: dass weder auf dem Mond noch sonst irgendwo im Weltraum ein Staat Besitzansprüche erheben darf oder Hoheitsansprüche melden darf.

In Artikel 9 des Vertrags steht dann noch geschrieben: Hat ein Vertragsstaat Grund zur Annahme, dass ein von einem anderen Vertragsstaat geplantes Unternehmen oder Experiment im Weltraum einschliesslich des Mondes und anderer Himmelskörper eine möglicherweise schädliche Beeinträchtigung von Tätigkeiten bei der friedlichen Erforschung und Nutzung des Weltraums verursachen könnte, so kann es Konsultationen über das Unternehmen oder Experiment verlangen.

An sich ein alles in allem weiser und vernünftiger Vertrag, sollte er doch an erster Stelle den Eroberungsfeldzug und die Ausbeutung des Weltalls verhindern, so wie wir diese auf der Erde erlebt hatten und sollten Staaten doch auf diese Weise auch Wissenschaft und Forschung unterstützen. Wer konnte damals, im Jahre 1967, schon ahnen dass 50 Jahre später Unternehmen den Mond und das Weltall als neues Geschäftsfeld entdecken würden?

Clevere Jungs nennt -Harald Lesch- die Leiter solcher Unternehmen, dabei muss man aber auch den ironischen Ton von Herr Lesch heraushören, wenn er über ein solch zweifelhaftes Vorhaben spricht. Dort haben sich höchstwahrscheinlich dann einige doch schon das All zu ihrem gemacht, auch den Mond und vielleicht auch bald schon andere Himmelskörper und spekulieren insbesondere beim Thema Mond jetzt schon mit Grundstücken und Grundstückspreisen und mit lukrativen Angeboten. In diesem Fall darf man sicherlich dann von Spekulationen sprechen, ähnlich so wie wir sie aus dem Wirtschafts- und Finanzwesen kennen und deshalb klingeln und sprudeln die Kassen jetzt schon bei einigen Unternehmen und auf Börsen und das Ganze mitfinanziert, z.b. von einem Staat wie Luxemburg.

Luxemburg ist dabei erst 2006 dem Weltraumvertrag beigetreten und es sollte dann auch nur knapp 10 Jahre dauern damit das kleine Grossherzogtum Geschichte schreibt oder einige seiner Politiker. Doch welche Geschichte? Dies liegt jetzt wohl noch in den Sternen oder bei der Entscheidung und dem gesunden Verstand von mehr als 100 anderen Staaten. Das kleine Land möchte dann irgendwann zu den grossen Gewinnern, den Billionären der Welt gehören, sowie auch die Gründer von neuen Unternehmen oder Start Up’s im Bereich der Weltraumeroberung und dies dann wohl ungeachtet bestehender Abkommen oder Verträge zu diesem Bereich, die nach mehr als 50 Jahren immer noch gelten, weil sie eben genau dazu dienen sollten diese Art Goldrausch zu verhindern.

Das kleine Luxemburger Land hat dann kurzer Hand unter “Business Wire”, ein neues Weltraumgesetz im Jahre 2017 verabschiedet und dies unter der Leitung eines sehr gewieften Ministers und anderer Mitarbeiter. Ein Gesetz welches im Rahmen von “SpaceRessources.lu” das weise frühere Abkommen von 1967 und ratifiziert von über 100 Staaten in den Schatten stellt, anders formuliert, übergeht.

Alles auch äusserst witzig wenn es denn nicht gleichzeitig auch so traurig wäre was dort geschieht, denn es passt sehr gut ins Bild radikaler und skrupelloser Geschäftemacher und in die radikale Zeit in der wir leben und wo vieles uns, den Menschen, entgleitet.

Somit wird Luxemburg also, wenn es denn gelingen sollte, Rohstoffe aus dem Weltall mit nach Hause bringen! Einfach toll und auch so einfach! Wenn es denn wirklich gelingen sollte. Denn mittlerweile gibt es so einige Einwende zu den Plänen.

Alles zu sehen und zu hören bei Leschs Kosmos.

Zurück zum Mond – aber warum?

08.01.2019

Doch es geht noch weiter und auch noch deutlich besser und zwar beim Sender ARTE und dies auch am 08.01.2019 und fast könnte man denken man hätte es auf das Land oder einige Geschäftstüchtige oder Politiker abgesehen. Da fragt man sich doch berechtigt und doch auch überaus besorgt um unseren guten Ruf in der Welt, “Worauf hat sich die Luxemburger Regierung denn da eingelassen?”, getrieben von den Visionen oder auch vielleicht den Versprechen von einigen, die doch am Ende so einigen Staaten in der Welt so gar nicht passen. Vielen Staaten und vor allem hochachtungsvollen Forschern bereitet dies dann wohl viel Kopfzerbrechen oder es schmerzt sie. In der Sendung, unter dem Titel “Wem gehört der Mond?”,wird dann nochmal deutlich, dass sich ein Luxemburger Minister ein bestehendes Weltraumgesetz neu zurechtgebogen hat, das über die Grenzen Amerikas und Luxemburgs hinweg sehr umstritten scheint.

Von einem Herrn namens Xavier Pasco ist zu vernehmen, “Jede Grossmacht die etwas auf sich hält sollte ein interessantes Weltraumprogramm nachweisen!”

Beachten sollte man hier vor allem die Bezeichnung Grossmacht, was wiederum wohl jedem ein Schmunzeln entlocken wird. Bezogen ist dies natürlich vor allem auf Amerika mit welchem Luxemburg in Bezug auf Silicon Valley so einige Bündnisse eingegangen ist. Bündnisse sind in diesem Fall Geschäfte und für Luxemburger Verhältnisse, “Business as usual” eben.

China z.b. hält sich an diese ambitionierten und interessanten Weltraumprogramme und hält wie auch Russland und Europa andere Visionen und Missionen parat, im Vergleich zu amerikanischen Superreichen aus den USA und dann zuletzt auch Luxemburg.

Europa ist sehr an der Zusammenarbeit mit China und Russland interessiert und auch anderen Staaten und ihre Pläne unterscheiden sich deutlich von denen der USA und Branson oder Musk und Kollegen. Es geht Europa und China und anderen auch dann eben nicht um den Wettlauf im All und um Rohstoffe, über den hinaus ein regelrechter Kampf im All entbrennen könnte, um Geld und um Macht, sondern es geht diesen vielmehr noch immer um einen Traum und es sollte um das Wohl der Menschheit gehen und die Gemeinschaft und derer Interessen.

Der Mond und das All und andere Himmelskörper, dürfen also gegenwärtig nicht Geschäftsinteressen dienen und dies aus dem einfachen Grund um Konflikte im All zu vermeiden. Die Staaten müssen den Wettlauf um Rohstoffe oder Grundstücke auf dem Mond verhindern und verbieten.

Voraussichtlich zumindest. Die Entscheidung hierzu liegt bei den vielen Staaten der Welt um Businessmodelle wie wir sie auf der Erde kennen, zu vermeiden. Wissenschaft und Forschung im All sollten unter staatlicher Aufsicht und der Unterstützung finanziert und gefördert werden und von einer Weltgemeinschaft und im Sinne dieser Gemeinschaft. Die Menschheit darf im Universum nicht dieselben Fehler begehen welche sie schon auf der Erde begangen hat und es darf kein Kampf um Rohstoffe entbrennen.

Doch leider scheint es so als würde ein solcher Kampf langsam losgetreten und als ob Geschichte sich im All schon bald wiederholen würde. Zumal der Mond soll zu einem weiteren Kontinent gemacht werden und auch dieser Wettkampf scheint schon entbrannt bei einigen.

Seit geraumer Zeit sind neben NASA, ESA und China und Russland und anderen Staaten, zusätzliche Akteure zu der Eroberung des Alls dazugestossen, Private und Unternehmen wie z.b. Space X.

Wissenschaft und Forschung sehen dies jedoch eher kritisch und somit schauen sie auch mit Skepsis auf einige Start Up’s auf ihrem Gebiet. Wissenschaft und Forschung dürfen nicht zum Geschäftsmodell werden oder zu einer Art Businessplan einiger Superreicher welche auf noch mehr Reichtum und noch mehr Macht setzen. Der neue Goldrausch im Weltall muss verhindert werden und es gibt genügend moralische und vernünftige Gründe dazu um diesen Rausch zu verhindern und es gibt noch sehr vieles zu klären und auf Gefahren aufmerksam zu machen. Gefahren und Risiken werden in unser schnelllebigen Zeit all zu oft ignoriert oder verkannt.

Die Ozeane als Allgemeingut, so wie er Allgemeingut versteht oder auslegt und in seinem Verständnis zu Ozeanen und zu dem All und zu Fischen und Planeten und Rohstoffen und seinen Wirtschaftsinteressen, dienten also Minister Schneider als ein Vorbild in der Gestaltung des neuen Abkommens welches für Luxemburg und Amerika seit 2017 gilt. Somit könnte das Grossherzogtum, ungeachtet der Interessen anderer, in absehbarer Zukunft zu einer Weltmacht und einer Weltraummacht aufsteigen und einige könnten daraus sehr beachtliche Profite schlagen.

Kapitalismus pur und in einer noch nie gekannten Art und Weise, im All eben.

Doch es ist dann wohl doch zu vereinfacht gedacht, den Weltraumvertrag von 1967 zu umgehen oder ihn gar abzuschaffen, wer weiss.

Die Diskussionen und diese Debatte sind noch nicht beendet, denn laut ESA und einem gewissen Herrn Kai-Uwe Schrogl und auf Basis des Weltraumvertages von 1967, der von 107 Staaten ratifiziert wurde um das Völkerrecht nicht zu missachten und was die USA und das kleine Luxemburg jedoch mit ihren Vertrag versuchen zu tun, gibt es noch so einiges zu besprechen und zu erklären.

Da haben sich dann wohl zwei gefunden oder man könnte meinen, David und Goliath auf einem gemeinsamen Nenner. Neue Konflikte, sind damit aber schon vorprogrammiert und Luxemburg sollte auch nicht vergessen dass es noch immer ein Teil Europas ist und was Weltraumforschung anbelangt auch vielleicht Teil der ESA ist.

Noch besteht für die anderen Staaten der Welt die Möglichkeit einige Ambitionen von Amerika und Luxemburg, auf dem Gebiet der Weltraumeroberung, zu verhindern und ihnen Riegel vorzuschieben, bevor diese erneut Konflikte, diesmal im All, heraufbeschwören oder die es angesichts dieser vermeintlichen Missverständnisse oder neuen Verträge, jetzt schon gibt. Die Menschheit macht im All zur Zeit fast so weiter wie bisher auf der Erde, entgegen vieler Warnungen, und jeder der nicht blind oder taub ist dürfte dies doch erkennen und sollte sich den Konsequenzen die daraus resultieren können bewusst sein.

ESA und NASA arbeiten zusammen und China und Russland auch, aber Privatunternehmen und Luxemburg haben ihre eigenen Pläne entwickelt und auch Gesetze und 10% an Planetary Ressources, welche sich die Luxemburger Regierung gesichert hat,sind dann wohl sehr oder zu verlockend. Wissenschaft und Forschung stehen dort nicht an erster Stelle und auch nicht Solidarität und auch nicht gerechte Verteilung und Zusammenarbeit. Es geht wohl auch nicht nur darum die dunkle Seite des Mondes zu entdecken, sondern eher darum zu erobern und es geht somit eher, wie bei “Krieg der Sterne” um eine DUNKLE MACHT.

The World is not enough oder Casino Royal hätten als Titel zu diesem Leserbrief auch gut gepasst, aber da sich grundsätzliches in Zukunft fast alles im All abspielen wir, Star Wars!

Billionär werden neben Grössen wie Richard Branson und Peter Thiel oder Larry Page und Eric Schmidt. Schon sehr verführerisch dieser Gedanke, diese Vision und das Geld.

Armada

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