Lieserbréif vum Marie-Andrée FaberMaria, ein Vorbild für alle Mütter

Die Oktave, ist eine Zeit der Besinnung auf unsere eigentliche Aufgabe als Frau und Mutter nach dem Vorbild Marias.

Sie zeigt uns den Weg einer starken Frau, die auch in den widrigsten Umständen unerschütterlich  zu ihm hält.

Zwar ist sie die Mutter Gottes, aber gleichzeitig auch die Mutter Jesu, der auch ganz Mensch ist.

Mit Recht kann man also sagen dass Maria alle Höhen und Tiefen eines Menschenlebens mitgemacht hat.

Es begann mit den äusserst schwierigen  Umständen bei der Geburt.

Nach einer langen, beschwerlichen Reise, gab es für die werdende Mutter keine andere Unterkunft in bethlehem, als einen Stall, wo sie ihr Kind  in eine Futterkrippe mit Stroh betten musste.

Aber auch danach konnten sie nicht in ihre Heimatsstadt zurückkehren, sondern mussten das Schicksal unzähliger Flüchlingen teilen, und  vor Verfolgung flüchten,vor dem Kinderord des Königs Herodes, und in ein  fremdes Land, nach  Ägypten, ziehen.

Die Kindheit Jesu in Nazareth verlief friedlich, und Mari war ihm stets eine treusorgende Mutter.

Als Jesus dann als junger Mann in Galiläa lehrte, war wich sie nicht von seiner Seite .

Sorgen blieben ihr nicht erspart, und man kann sich vorstellen, was es für eine Mutter  bedeutet, wenn ihr zwölfjähriger Sohn tagelang  vermisst wird.

Als sie ihn dann endlich bei der Pilgerfahrt nach Jerusalem endlich im Tempel wiederfand, war für sie  gewiss die anfangs  nur schwer  nachvollziehbre Abfuhr Jesu, der sagte er müsse doch im Hause seines Vaters sein, nicht einfach zu verkraften.

Ihre Treue und Anhänglichkeit wurde dadurch aber nicht beeinträchtigt, und stets war sie aufmerksam auf seine Wünsche, und wies die  Diener bei der Hochzeit in Kanaa an, das zu tun , was er von ihnen verlangte.

So begleitete sie ihn in den drei Jahren seines öffentlichen Wirkens  unauffällig, freute sich an seinem Erfolg, und litt unter der Ablehnung seiner Widersacher.

Keiner Mutter wünscht man das masslose Leid einer Mutter, die wie sie ohnmächtig zusehen muss, wie ihr unschuldiger Sohn zum Tode veruteilt, gedemütigt und gequält wird, um dann aufs grausamste Weise hingerichtet zu werden, ein Los das auch heute soviele Müter teilen müssen !

Trotzdem verfällt sie nicht der Hoffnungslosigkeit, und stärkt die Freunde in der Hoffnung und dem Glauben an Jesu Verheissungen.

So kann sie auch erleben, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.

So ist Maria ein Vorbild auch in heutiger Zeit, und wir sollen uns die Gewissensfrage stellen:

Finden wir uns wieder in dieser Frau und Mutter, deren Leben nichts an Aktualität eingebüsst hat, einer Mutter, für die das  Wohergehen ihres Kindes absolute Priorität hat, oder lassen wir uns von selbstsüchtigen Motiven leiten ?

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