VéierschanzentourneeOch zu Garmisch Stoch viru Freitag

Beim Neijoerschsprangen zu Garmisch-Partenkirchen konnt sech de Pol Kamil Stoch duerchsetzen ...

... dat virum Däitsche Richard Freitag op der zweeter Plaz an dem Norweger Anders Fannemel op der drëtter.

An der Gesamtwäertung bleift de Kamil Stoch domadder Leader am General. Direkt hannendrun den Däitschen Richard Freitag, dee jo och am Optaktsprangen zu Oberstdorf Zweeten hannert dem Stoch gi war.

Komplettéiert gëtt de Podium vum Pol Dawid Kubacki.

En Donneschdeg ass et dann d'Bergisel-Sprangen zu Innsbruck, d'Decisioun iwwer den Tourneesuccès fält dann e Samschdeg zu Bischofshofen.

De Stoch huet jo elo nach d'Méiglechkeet, déi 4 Sprangen ze wannen, wat bis elo just dem Sven Hannawald gelongen ass.

Weider Detailer am Artikel vun der AFP (op Däitsch)

Freitag auch in Garmisch Zweiter - nur Stoch erneut zu stark

Richard Freitag hat mit Platz zwei beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen seine Chancen auf den Gesamtsieg der 66. Vierschanzentournee gewahrt. Der Sachse musste sich wie beim Auftakt einzig dem Polen Kamil Stoch geschlagen geben, der damit allerdings seinen Vorsprung in der Tournee-Wertung auf den zweitplatzierten Freitag ausbaute. Dritter wurde der Norweger Anders Fannemel.

Freitag sprang auf 132,0 m und 137,0, mit 275,8 Punkten lag der 26-Jährige klar hinter Olympiasieger und Titelverteidiger Stoch (283,4/135,5+139,5). Stoch führt in der Gesamtwertung mit 11,8 Punkten, umgerechnet rund sechseinhalb Meter, vor seinem deutschen Kontrahenten.

Stoch ist der erste Springer seit dem Norweger Anders Jacobsen in der Saison 2012/2013, der mit zwei Siegen in die Tournee startet. Somit muss auch Sven Hannawald um seinen Rekord zittern: Der 43-Jährige ist bislang der einzige Skispringer mit Siegen auf allen vier Schanzen während einer Tournee.

Vor 21.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion stellte Freitag einen deutschen Rekord ein. Sieben Podestplätze in Folge waren im Weltcup zuvor nur Jens Weißflog 1983/1984 für die DDR und Sven Hannawald in seinem Traum-Winter 2001/2002 gelungen. Schon am Donnerstag in Innsbruck kann Freitag die alleinige Bestmarke erobern.

Die nächste Enttäuschung musste Andreas Wellinger (Ruhpolding) hinnehmen. Nach Platz zehn in Oberstdorf kam der Vizeweltmeister aufgrund eines schwachen ersten Durchgangs nicht über Rang elf (261,1/118,0+138,0) hinaus. Auch Markus Eisenbichler (Siegsdorf) blieb als 14. (258,1/128,5+136,5) hinter den Erwartungen zurück.

Zweitbester Deutscher hinter Freitag war Karl Geiger (Oberstdorf) auf Platz sieben (268,2/136,0+133,5). Stephan Leyhe (Willingen) überzeugte mit Rang zehn (263,3/130,5+137,5).

Alle Chancen auf den Tourneesieg verspielte Doppel-Weltmeister Stefan Kraft (Österreich), der mit einem Sprung auf 122,5 m (117,4 Punkte) den zweiten Durchgang verpasste. Bester Österreicher war Gregor Schlierenzauer auf Platz 19. Vorjahressieger Daniel Andre Tande (Norwegen) musste sich nach einem schwachen ersten Sprung mit Platz 15 begnügen, zum Favoritenkreis gehörte Tande allerdings schon seit Oberstdorf nicht mehr.

Von den neun DSV-Adlern im Feld kamen auch Constantin Schmid (Oberaudorf) als 24. (236,5) und auch David Siegel (Baiersbronn) als 28. (236,3) in die Weltcup-Punkte. Team-Olympiasieger Andreas Wank (Hinterzarten) als 32. und Pius Paschke (Kiefersfelden) als 45. verpassten den zweiten Durchgang.

Das dritte Springen findet am Donnerstag in Innsbruck statt, die Qualifikation an gleicher Stelle am Mittwoch (jeweils 14.00 Uhr/ZDF und Eurosport).

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