Den Donneschdeg, 24. Januar ëm 19 Auer gëtt zu Waasserbëlleg Literatur gebueden. Den Entrée ass gratis.

Da liesen do den Tom Weber an de Marc Lindner.

An der Invitatioun heescht et:

Tom Weber wurde 1996 in Luxemburg geboren. Bisher veröffentlichte er vor allem Lyrikbände, u.a. Mondscheinsonette im August 2016 und glaswand im Februar 2017. Seine Arbeiten publiziert er zu einem Großteil auch auf dem literarischen Blog just thoughts.

Charons Barke erzählt die Geschichte von Tito Monteiro Rossi, einem jungen Italiener, der sich als bekennender Träumer in der scheinbar von Idealen befreiten Welt des 21. Jahrhunderts verloren fühlt. Als er jedoch Anja Reihl-Kir kennenlernt, eine Jüdin aus Kroatien, die in den 90er Jahren vor den jugoslawischen Separationskriegen nach Italien geflohen ist, scheint ihm das letzte große Ideal der Menschheit plötzlich zum Greifen nah. Die Novelle begleitet die zwei Suchenden während ihrer gemeinsamen Reise nach Venedig.

Marc Lindner ist 1987 geboren und hat seine Schule in Echternach absolviert. Nach seinem Studium (Wirtschaftsingenieur Fachrichtung Maschinenbau) in Aachen, hat er einige Zeit in einem Ingenieurbüro gearbeitet. Über die Arbeit ist er zu seinen technischen Büchern gekommen. Bereits während dem Studium hat er begonnen, Texte zu verfassen. Seit 10 Jahren bringt er seine Bücher im Eigenverlag auf den Markt.

Kopfsprung ins Leben - Theo ist der jüngste Spross einer erfolgsverwöhnten Familie. Demnach selbstverständlich ist es für ihn, sich und seinen Studienabschluss gebührend zu feiern. Doch im Rausch dieser Party beginnt er sich Fragen zu stellen und die Fassade, die für ihn das Leben darstellt, beginnt zu bröckeln. Jane, seine Putzfrau, bringt ihn ungewollt auf eine Idee. Er möchte Bedeutung für sein Leben, und ist selbstsicher genug zu glauben, diese während einer simplen Reise zu finden. Doch was er findet sind Antworten auf Fragen, die er nie gestellt hat. Er beginnt zu verstehen, dass es jenseits seines Tellerrandes mit dem goldenen Löffel eine andere Welt gibt, und er muss sich dort Herausforderungen stellen, die ihm bisher fremd waren.