Etalle ass nëmmen eng 25 Kilometer vun der Lëtzebuerger Grenz ewech, deemno ass net auszeschléissen, dass och hei am Land de Wollef kéint gesi ginn.

Experten aus der Wallonie hunn op Basis vu geneteschen Analyse bestätegt, dass e Wollef an deem Raum ënnerwee ass. Ob a wéi laang sech de Wollef weider an där Regioun ophält, ass net gewosst.

An der Belsch kënnt et an der leschte Joren ëmmer méi dacks zu Meldungen, dass de Wollef zeréck ass. Et goufen eng Partie eenzel Siichtungen, ma am Hohen Venn goufen am Joer 2021 och Welpe gesinn, sou dass do dann och e Ruddel heemesch ginn ass. Och am Joer 2022 gouf et do nees Nowuess.

Och a Flandern gouf e Ruddel nogewisen. An Holland waren et der am Joer 2022 véier.

Et ass deemno just eng Fro vun der Zäit, bis sech och Wëllef am Grand-Duché wäerten néierloossen.

Éischt nogewise Siichtunge gouf et schonn am Joer 2017 am Raum Holzem Garnech, 2020 am Raum Nidderaanwen an 2022 am Raum Wëntger. Des weidere gouf et am Joer 2018 e bestätegten Indice an der Géigend vu Furen. An deene 4 Fäll huet et sech awer wuel am Déiere gehandelt, déi just op der Duerchrees waren.

Sollt Dir e Wollef gesinn, da mellt dat w.e.g. direkt der Naturverwaltung, via Mail op wolf@anf.etat.lu.

Informatiounen zum Wollef vun der Naturverwaltung

Die Rolle der Wölfe im Ökosystem

Der Wolf ist in ganz Europa streng geschützt. Er spielt eine wichtige Rolle in unseren Ökosystemen, wo er als Top-Prädator seinen Beitrag zur Reduzierung der überhöhten Schalenwilddichten leisten kann. Luxemburg hat sich in den letzten Jahren bereits auf die mögliche Rückkehr des Wolfs vorbereitet, um von vorne herein den Umgang mit dieser Tierart zu definieren. Dies geschieht im Aktions- und Managementplan für den Umgang mit Wölfen in Luxemburg, der zusammen mit allen Akteuren aus der Landwirtschaft, der Wissenschaft, dem Naturschutz, den Privatwaldbesitzern und der Jagd erstellt und der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Wölfe sind sehr scheu − Verhaltensregeln im Falle einer Begegnung mit einem Wolf

Wölfe meiden in der Regel den direkten Kontakt zum Menschen. Begegnungen zwischen Mensch und Wolf sind daher äußerst selten, aber nicht unmöglich. In der Regel ziehen sich Wölfe zurück, sobald sie einen Menschen bemerken, können aber durchaus auch neugierig sein und den Menschen vor dem Rückzug erst einmal genauer mustern. Die Broschüre „Wölfe in Luxemburg?" erläutert neben vielen anderen Informationen über den Wolf auch Verhaltensregeln, die man im Falle einer Begegnung mit dem Wolf einhalten sollte:

• Laufen Sie nicht weg, dadurch kann der Jagdinstinkt ausgelöst werden.
• Bewegen Sie sich nicht in Richtung des Wolfs. Behalten sie den Wolf immer im Blick − Augenkontakt sollte dabei vermieden werden.
• Machen Sie den Wolf auf sich aufmerksam. Rufen Sie ihm zu und wedeln Sie mit den Armen. Zieht sich der Wolf nicht gleich zurück, sollte man sich langsam zurückbewegen und einen respektvollen Abstand herstellen.
• Nähert sich der Wolf weiter, so soll man ihm weiter zurufen und mit Ästen, Steinen oder dergleichen auf ihn werfen.
• Probieren Sie nie Wölfe mit Futter anzulocken (auch nicht um Fotos zu machen!).

Der Aktionsplan „Wolf" sowie die Broschüre zu Verhaltensregeln sind online gratis verfügbar und im Print erhältlich bei der Naturverwaltung unter der Nummer (+352) 247-56652, sowie in den Besucherzentren der Verwaltung: Mirador in Steinfort, A Wiewesch in Manternach, Ellergronn in Esch-Alzette, Biodiversum in Remerschen und Burfelt bei Insenborn. Sie ist auch im Internet unter www.emwelt.lu zu finden.