Sie sind klein und knackig und stehen auf jeder Liste, wenn es um Brain-Food geht. Eine Packung Nüsse sollte man immer im Haus haben, denn sie sind lecker und gesund. Botanisch gesehen sind Nüsse trockene, hartschalige Früchte. Aufgrund ihres hohen Anteils an gesunden ungesättigten Fettsäuren, ihrem hohen Gehalt an essentiellen Eiweißbausteinen, vielen Vitaminen und Mineralstoffen sind Nüsse nicht nur gut für unser Herz sondern reduzieren auch das Risiko für Diabetes.

Welche Nussarten gibt es?

Von der Vorspeise bis hin zum Dessert sind Nüsse kulinarisch nicht mehr wegzudenken. In Kuchen, Torten, Plätzchen oder herzhaften Speisen kommen sie gehackt, gehobelt, gemahlen oder im Ganzen zum Einsatz. Nüsse kann man auf ganz viele Art und Weisen zubereiten und jede Nuss harmoniert mit ihrem individuellen Geschmack mit anderen Zutaten.

  • Esskastanien, oder auch Maronen genannt, enthalten nur knapp 2 % Fett aber dafür reichlich Kohlenhydrate. Viele kennen sie als Snack auf dem Weihnachtsmarkt oder als Zutat für cremige Suppen. Maronen kann man leicht selbst im Backofen rösten wenn man sie im Herbst z.B. draußen gesammelt hat. Hierfür schneidet man sie kreuzweise oberhalb ein und röstet sie bei 175°C ca. 20 Minuten.  Am besten lassen sie sich noch heiß schälen.
  • Ca. 50g Haselnüsse decken einen Großteil der täglich benötigten, essentiellen Aminosäuren. Gut harmonieren sie vor allem mit Schokolade. Haselnüsse können aber auch gemahlen als Ersatz für Mehl in Kuchen verwendet werden.
  • Macadamianüsse kommen aus Australien und gehören zu den teuersten Nüssen der Welt. Sie haben eine besonders dicke dunkelbraune Schale, die einen an unsere Kastanien erinnern lassen. Die Schale ist so schwer zu knacken, dass man dafür Maschinen benötigt und deshalb sehen wir die Macadamianuss meist ungeschält in den Regalen. Sie hat mit 75% einen besonders hohen Fettgehalt.
  • Pistazien fallen vor allem durch ihre leuchtend grüne Farbe auf. Oft werden sie geraspelt oder im Ganzen als Dekoration auf Kuchen oder auf Torten verwendet. Gemahlen ergeben die Pistazien eine tolle Grundlage für grüne Füllungen. Zum Backen sollten immer ungesalzene Pistazien verwendet werden.
  • Walnüsse sind besonders reich an ungesättigten Fettsäuren, sind aber hoch kalorienreich. In den letzten Jahren hat die Produktion von Walnüssen in Luxemburg zugenommen. Vor allem im Ösling werden vermehrt Walnussbäume angepflanzt und Vianden ist außerdem besonders bekannt für das jährliche Nussfest mit vielen Nussprodukten wie Nussbrot, Nussbier oder Nussöl.
  • Pinienkerne werden auch in der herzhaften Küche sehr oft eingesetzt. Die Pinienkerne sollten jedoch nicht länger als einen Monat im Kühlschrank aufbewahrt werden. Pinienkerne kommen oft in der mediterranen Küche zum Einsatz und sind eine Grundzutat von italienischem Pesto.
  • Erdnüsse erinnern viele an die Weihnachtszeit. Die Nüsse lassen sich leicht schälen und gelten für viele als kleinen Abendsnack. Auch Kekse bekommen durch sie ein unverwechselbares Aroma. Erdnüsse sind aber auch sehr bekannt für Erdnussbutter. Erdnüsse gehören aus botanischer Sicht nicht zu den Nüssen sondern zu Hülsenfrüchten.
  • Mandeln haben ein süßliches Aroma und werden für die Herstellung von Marzipan benötigt. Man kann sie sehr gut gehackt, gehobelt oder gemahlen für Kuchen oder Kekse verwenden aber es lassen sich auch herzhafte Füllungen oder Krusten, z.B. auf Wildmedaillons zubereiten. Als Dekoration eignen sie sich am besten ohne die braune Haut. Hierfür sollte man sie kurz blanchieren, das heißt, sie für ein paar Minuten ins warme Wasser legen und so löst sich die Haut sehr leicht. Geschälte Mandeln halten sich 6 Monate im Kühlschrank. Mandeln gehören übrigens aus botanischer Sicht auch nicht zu den Nüssen, sondern zum Steinobst.
  • Cashewkerne sind leicht süß und werden oft in der asiatischen Küche verwendet. Die Nuss hat ein mandelartiges Aroma, das sich erst bei der Röstung entfaltet. Die Cashewnuss wächst übrigens aus dem Cashewapfel.
  • Pekanüsse kommen ursprünglich aus Nordamerika und kommen auch dem Geschmack der uns bekannteren Walnuss nahe. Wenn man Pekanüsse im Frühjahr frisch kauft, kann man diese ruhig mit der Schale kaufen, denn diese lässt sich problemlos ohne Nussknacker entfernen.
  • Die Kokosnuss ist an sich der Kern bzw. der Stein der eigentlichen Frucht des Baumes und sie kann ganzjährig geerntet werden. Die Ernte der grünen, noch unreifen Nüsse erfolgt meist per Hand. Praktisch jeder Bestandteil der Kokosnuss wird verarbeitet, entfernt wird nur die äußere Schicht. Zuerst wird das Kokoswasser aus dem Inneren der Kokosnuss entnommen. Danach öffnet man die braune, von Fasern umgebene Schale und entnimmt das Fruchtfleisch. Das Fruchtfleisch kann roh verzehrt werden oder es wird getrocknet. Über verschiedene Methoden lassen sich aus dem getrockneten Fruchtfleisch Kokosöl, Kokosmilch, Kokosmehl und Kokosflocken bzw. Kokosraspeln gewinnen. Dies wiederrum wird in unseren Küchen in süßen und herzhaften Gerichten weiterverarbeitet.
  • Paranüsse sind wahre Exoten, denn ihre 60 Meter hohen Bäume von denen sie stammen, lassen sich nicht züchten und  gedeihen nur wild in Regenwäldern. Diese Nussart stammt aus Brasilien und ihr Geschmack ist mandelartig, angenehm ölig und süß. Sie werden übrigens meist von Nussallergiker gut vertragen. Sie entfalten ihr Aroma besonders gut in Pesto oder in Brot.
Wie lange sind Nüsse haltbar?

Zur Lagerung empfiehlt es sich, Nüsse zu Hause in einem kühlen, trockenen Kellerraum aufzubewahren. Wenn möglich noch in der Schale, denn einige Sorten, wie z.B. die Walnuss, sind besonders geruchsempfindlich. Geschälte Nüsse sollte man luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren. Auf diese Weise behalten die Nüsse ihr Aroma.


Iessen, kachen, reesen a Kreativitéit!

D’Carole an d’Thessy kenne sech elo schonn eng gutt Zäitchen. Am Joer 2014 hunn déi 2 sech entscheet, fir endlech en eegene Foodblog ze maachen.

Niewent der Léift zum Reesen, sinn déi zwee och gäre kreativ: bitzen, dekoréieren oder handwierklech aktiv sinn – d’Haaptsaach et as DIY.

Déi zwee verbënnt awer nach eng aner Passioun, nämlech d’Kachen. Gebak, gebroden, geréiert oder gegrillt, bei hinne gëtt gekacht an zwar ëmmer am Genre vun „spiffing“, wat sou vill bedeit wéi exzellent!