Eise Lieserbréif-Auteur schreift eis seng Meenung zu der Vëlosbréck am Neiduerf.

Und wieder werden die Neudorfer Einwohner behandelt als seien sie Leute 2ter Klasse von der Stadt Luxembourg. Wieso denn diese harsche Kritik?

Na es geht schon wieder los, ja richtig wieder um diese ominöse Fahrrad Brück die den Cents und das Viertel Weimershof miteinander verbinden soll. Dies geht aber nur über die Köpfe der Leute aus dem Neudorf.

Es ist ein Projekt welches sich schon über 10 Jahre erstreckt und wo die wildesten Phantasien herum geistern warum es noch nicht realisiert worden ist. Die neueste ist von den Grünen wegen der Finanzkrise. Hier frage ich mich wer war denn damals in der Gemeinde und hat Varianten von solcher einer Fahrradbrücke präsentiert und dies während der Finanzkrise. Die Stadt Luxembourg hat die denn etwas von dieser Finanzkrise mitbekommen. Glaube nicht denn sie hat einfach weiter gemacht als wär nichts geschehen und weiter Geld mit beiden Händen ausgegeben.

Aber gestern Abend bei der Variante bei der Spielschule hat sich gezeigt, was die gewählten Leute, von der Meinung der Einwohner halten. Es wäre nicht so verkehrt wir hätten einen Nachtwächterstaat oder Nachtwächtergemeinde dann würde auch mehr Innovation kommen und neue Ideen würden sich schneller und einfacher durchsetzen als die Ideen der verkorksten Elite.

Es waren Leute anwesend die mit der Brücke aber überhaupt nichts am Hut hatten und andere die einfach die Reihen füllen sollten. Aber das absolute NOGO war wie die Bürgermeisterin mit den Reklamanten umgesprungen ist. Dies war einfach ekelhaft und für eine Liberale Politikerin einfach nicht tragbar. Dies würde gut zu einer guten Sozialistin oder Kommunistin passen.

Aber wo liegt das Problem denn jetzt.

Bei der letzten Präsentation war gesagt worden dass der Aufzug und die Brücke zusammen kommen sollen und nicht voneinander getrennt. Dies wurde diese mal uns auch gezeigt aber was vergessen wurde zu sagen, was wir in dem Neudorf schon immer gesagt haben, dass dieses Bauwerk in den Zentrum des Neudorf gebaut werden soll damit die Geschäftsleute auch davon profitieren würden. Das hatten wir das letzte Mal gesagt aber wie vergesslich kann jemand sein wenn es einem nicht in den Kram passt.

Ein komisches Argument welches gestern uns aufgetischt worden ist dass wenn diese Brücke bei der Kirche realisiert wird, dass es dort sehr schwierig wird die Baustelle einzurichten und alles herbei zu schaffen. Hier frage ich mich wie wir denn eine so schwierige Baustelle wie die Kanalisation angehen konnten, Worte von der Bürgermeisterin. Es stellt sich auch die Frage ob der Architekt dann der richtige ist eine solche Baustelle anzugehen.

Es hat uns gewundert wie Leute sich drehen wenn sie wieder die Macht in den Händen halten. Vorher war die CSV Fraktion immer für eine Variante wo jeder etwas davon hat. Oh Wunder jetzt sitzen wir in der ersten Reihe und der Wind blasst uns aus der anderen Richtung um die Nase.

Es war klar dass die Grünen auf solch ein Projekt direkt aufspringen aber wenn man fragt ob eine Kosten Nutzen Analyse gemacht worden ist dann schweigen die Lämmer. Auch keine Analyse des Untergrundes ist im Vorfeld gemacht worden es sind nur Häuser aufgekauft worden. Ist die Stadt denn eine Immobilienagentur? Eine Schattenanalyse ist, wie uns bei der letzten Präsentation versprochen worden ist, ist auch nicht gemacht worden.

Wie steht es denn mit den Hängen Rechts und Links von dem Neudorf die sind ja alle als Zone à Risque klassiert. Oder stimmt das denn auch nicht.

Wer  profiteiert denn von dieser  Brücke am meisten. Es sind 5% von den Leuten aus dem Weimershof, 100% der Leute von den Cents und 0% von den Leuten aus dem Neudorf.

In dem Neudorf ist einmal eine Umfrage gemacht worden für oder gegen solch eine Brücke bei der Spielschule. Das Resultat war, dass über 90% gegen die Brücke an der Stelle waren. Diese Umfrage haben wir der Bürgermeisterin überreicht, und die stört sich nicht daran und nimmt die Anliegen der Leute aus dem Neudorf nicht ernst. Nein und noch einmal Nein. Das passt wie schon gesagt nicht in meinen Kram und ich mache was ich will.

Es kommt immer wieder die Frage auf warum es denn nicht bei der Kirche geht. Ein Argument dass es schwierig ist dort eine Baustelle einzurichten, ist ein Ausweichmanöver. Wenn wir das Bauwerk höher bauen wird es sicher gehen auch wenn man Rechts und Links einen Stützpfeiler bauen muss. Wenn ich nicht will, dann will ich nicht, und die Belange der Leute werden nicht berücksichtigt und wie wir wissen haben die 2 Briefe, dass es bei der Kirche gebaut werden soll, haben nichts genützt.

Es wird einfach von oben herab alles diktiert und die Leute die nachträglich von einer solchen Infrastruktur benachteiligt sind werden einfach ausgeklammert. Das soll dann Transparenz und Bürgerbeteiligung bedeuten.

Roger Braun

Neudorf