De Pierre Mors rifft an dësem Lieserbréif d'Politik op, sech solidaresch ze weisen, fir de Betraffene vum Tornado ze hëllefen.

Nach dem schrecklichem Unwetter und dessen Folgen im Süden des Landes waren sogleich auch die zutreffenden Politiker zugegen, um sich ein Bild an Ort und Stelle von der Katastrophe zu machen, was ja auch sicherlich ihre Pflicht und dem Anstand nach sein sollte.

An Ort und Stelle sich an die Betroffenen wenden, Mut zusprechen, mit großer Ehrlichkeit auch seine persönliche Betroffenheit zeigen, den freiwilligen Helfer großes Lob aussprechen, was eben alles zum Pflichtbewusstsein gehört.

Nun wurde auch ein Spendenkonto eingerichtet womit auch jene sich solidarisch zeigen können, welche das tatkräftig nicht tun können und doch helfen möchten.

Doch nun zum Kern des Briefes, wo ich mir erlaube nachzufragen, wie wäre es mal, wenn unsere Minister und Deputierten intern ein Spendenkonto einrichten würden, um sich auch solidarisch zu zeigen, was über der üblichen Wortwahl hinausgehen würde und das sogenannte hohes Haus sicherlich auch viel Lob und Anerkennung seitens der Gesellschaft sich gewiss wäre und dem Anspruch des Hauses mehr als gerecht würde.

Die sicherlich kommende Anmerkungen zeigen wir hier einmal unsere Solidarität, werden wir wohl noch des öfteren dazu gebeten oder angehalten, kann und darf man nicht so gelten lassen, was schon auf Borniertheit hindeuten würde.

Vorbild soll die Politik sein und genau hier würde sich das erübrigen ohne Ausreden bzw. Wenn und Aber, einfach nur Solidarität zeigen mit den Betroffenen.

Es sind in der Regel die sogenannten einfachen Bürger (immer), welche sich spendabel zeigen oder wo die Oma sprichwörtlich auch noch den letzten Groschen hergeben würde, doch denen gehört in diesem Sinne ein besonders großes Lob.