Unbestritten, gegen Portugal haben Luc Holtz und seine «Mannen» den Gegner das Fürchten gelehrt! Das kleine Luxemburg spielte auf hohem Niveau!  Dass jedoch nach jeder Niederlage, die Schiris sich der «Watschen» kaum noch erwehren können, ist unteres Niveau!

In diesem Zusammenhang leider längst vergessen:

«Das Wunder von Gomel»

Weißrussland vs. FLF-Auswahl 2007!

Ab der 90ten Spielminute wäre ein jeder, mit dem 0:0 mehr als zufrieden gewesen! Trotz flehentlichen Bittens, seitens Kommentatoren und aller anwesenden lux. Spielfans, wurde das Spiel NICHT abgebrochen und Luxemburg kam in der 94ten. Minute zum 0:1! Ergo hatte der Schiedsrichter einen fantastischen Job gemacht !!

Wäre in diesen, nicht enden wollenden fünf Minuten, ein Tor zugunsten der Gastgeber gefallen, nicht auszudenken was dem Referee hätte passieren können!

Causa Fussball first: Keiner weiss zwar so richtig wieso und warum, aber man kommt an einer Tatsache nicht vorbei: Fussball verkauft sich unwahrscheinlich gut im kleinen Luxemburg. Es vergeht kaum ein Tag an welchem die Spieler - Präsident und Trainer inbegriffen - medial NICHT an erster Stelle stehen!

Man kennt das aus der Werbung: Man muss ein Produkt nur oft genug vorstellen, loben und seine „Brauchbarkeit“ im Bereich - sehr gut - ansiedeln, und der „Konsument“ ist überzeugt von dessen Unverzichtbarkeit! Auch wenn in diesem Zusammenhang, sowohl Objektivität, als auch sportliche Fairness - betreff die Beurteilung von Leistungen, und das Erbringen von Resultaten  - auf der Strecke bleiben:

Solange Streben nach perfektem Sieg, hohen Erwartungen und Forderungen, den Lebensinhalt von FLF-Präsident Paul Phillippe und Luc Holtz bestimmen - wird, auf Dauer, eine Bresche in den Wald jahrelanger Niederlagen geschlagen, und das Wunder von Gomel findet seine Apotheose nicht in der 94 ten. Minute einer, von niemandem - außer dem, nach bestmöglichem Empfinden agierenden Schiri - gewollten, denkwürdigen Verlängerung!

Die Moral von der Geschicht':

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen!

Georges Schranz