In regelmäßigen Abständen sind die Anreiner der Flüsse Alzette, Sauer und Mosel von Überschwemmungen, mal mehr mal weniger schlimm betroffen.

Mitte bis Ende der 90er Jahre wurden in Ingeldorf entlang der Sauer mit hohem Kostenaufwand Hochwasserschutzmauern errichtet.  Mit dem Resultat, dass die Einwohner von Ingeldorf jetzt keine nassen Füße mehr bekommen, dafür aber die Einwohner weiter unten, entlang der Sauer und der Mosel umso tiefer im Hochwasser stehen. .
D.h. die Hochwasserkrisenpunkte wurden nur verlagert, aber nicht behoben.

Im Norden des Landes sind genug Täler, die für landwirtschaftliche Zwecke nicht rentabel genutzt werden können. Dafür aber als dezentrale Rückhaltebecken optimal geeignet wären.

Mein Vorschlag : in solchen Tälern mehrere Dämme aufschütten (im Abstand von mehreren Kilometern, unten im Damm ein Rohr installieren, groß genug, damit im Sommer das Wasser ohne Rückstau abfließen kann, und unterhalb der Dammoberkante ein weiteres Rohr, das als Überlauf dient. Solche Rückhaltebecken lassen sich mit minimalem Kosten- und Arbeitsaufwand in kürzester Zeit realisieren, ohne nachträgliche Unterhaltskosten.

Denn wenn der Wasserlauf vom Norden her schon mal gebremst ist, dann kann das Wasser vom Zentrum her besser abfließen.

Einheitliche Rohrdurchmesser wählen, (z.b. 100 cm), je nach Wasserdurchflußmenge mehrere Rohre mit einheitlichem Durchmesser nebeneinander installieren.

Und einen Wettbewerb für (Luxemburger) Maschinenbau Studenten organisieren.

Damit die Studenten passend zu den Rohren eine Mobile Wasserturbine entwickeln.

Diese mobilen Wasserturbienen könnten dann bei Bedarf, in der nassen Jahreszeit, (nicht nur im Fall von Hochwasser,) innerhalb kürzester Zeit, mit einem LKW mit Kran unkompliziert installiert und in Betrieb genommen werden.

Dieser erneuerbare Strom kann ins Netz eingespeist werden, oder anderweitig sinnvoll verwendet werden, z.b. um vorubergehende Baustellen mit (erneuerbarem)Strom zu versorgen.