Am Automobilsecteur, dee laut Handwierkerfederatioun eng 5.000 Leit beschäftegt, ass en neie Kollektivvertrag ënnerschriwwe ginn.

D'Federatioun vun den Autosdistributeuren, d'Fedamo schwätzt vun engem Vertrag am Zeeche vun der Stabilitéit a vun der Kontinuitéit. De Secteur géing wéinst de Liwwerenkpäss nämlech schwéier Zäiten duerchmaachen.

Eng vun de Nouveautéiten iwwert déi ee sech mat de Gewerkschaften OGBL an LCGB Eens gi wier, ass datt d'Carrossieren, déi just ausbëlzen a lackéieren, mat an de Kollektivvertrag kommen.

Um 1. Januar kréien d'Salariéen aus dem Automobilsecteur e 27. Dag Congé an d'Majoratioun fir Sonndesstonne gëtt op 100% erhéicht.

Pressecommuniqué

Ein Kollektivvertrag im Zeichen von Stabilität und Kontinuität

 Luxembourg, den 3. August 2022

Die Automobilbranche durchläuft derzeit schwierige Zeiten mit Produktionsengpässen, gestörten Lieferketten und erheblichen Verzögerungen bei der Versorgung mit Ersatzteilen.

Derzeit mangelt es der Automobilbranche an Übersichtlichkeit mit vielen Fragezeichen in Bezug auf die Verkaufszahlen, die Entwicklung der Vertriebsnetze in den kommenden Jahren und die künftige Rolle, die der Händler in diesem Zusammenhang spielen kann.

In diesem schwierigen Umfeld freuen sich die Gewerkschaften OGBL und LCGB sowie die Berufsverbände der FEDAMO und der Karosseriebranche bekannt geben zu können, dass sie nach den konstruktiven Verhandlungen der letzten Monate eine Einigung über einen neuen Kollektivvertrag erzielt haben.

Eine der wichtigsten Neuerungen ist, dass Karosseriebetriebe, die ausschließlich Ausbeul- und Lackierarbeiten durchführen, wieder in den Geltungsbereich des Tarifvertrags fallen, und zwar rückwirkend ab dem 1. Januar 2022.

Somit wird es in Zukunft keine Rolle mehr spielen, ob ein Arbeitnehmer bei einer Kfz-Werkstatt oder einem Karosseriebetrieb beschäftigt ist, da allen Arbeitnehmern in der gesamten Kfz-Branche einheitliche Arbeitsbedingungen garantiert werden. Unternehmen, deren Tätigkeit im Bau von Karosserien besteht, bleiben jedoch ausgeschlossen, da sie andere Berufsprofile beschäftigen.

Ab dem 1. Januar 2023 erhalten alle Beschäftigten einen 27. Urlaubstag und eine Erhöhung des Sonntagszuschlags auf 100%.

Es ist somit ein Kollektivvertrag, der in dem von Krisen geplagten Sektor eine gewisse Stabilität der Beschäftigung anstrebt und eine Kontinuität der Arbeitsbedingungen garantiert.