An Zukunft kritt een international Billjeeën an Abonnementer nëmmen nach an de Garë Stad a Belval-Uni.

Wann den ëffentlechen Transport am Mäerz d'nächst Joer gratis gëtt, da kritt ee Billjeeën an international Abonnementer nëmmen nach an de Garë Stad a Belval-Uni, awer net méi zu Beetebuerg, Péiteng, Rodange, Miersch, Ettelbréck, Klierf, Ëlwen a Waasserbëlleg, wou déi entspriechend Guichete verschwannen.

Den Ettelbrécker Schäfferot rëselt doriwwer de Kapp a kritiséiert, dass een als concernéiert Gemeng weder informéiert nach consultéiert gouf.

Hei dat offiziellt Schreiwes:

Prise de position du collège échevinal de la Ville d‘Ettelbruck relative à la fermeture du guichet de vente des CFL à la Gare d’Ettelbruck à partir du 1er mars 2020

Le collège échevinal est consterné par les nouvelles de ce jour relatives à la fermeture du guichet de vente des CFL à la Gare d’Ettelbruck à partir du 1er mars 2020. (Source : https://www.rtl.lu/mobiliteit/news/a/1382889.html )

Les mandataires politiques regrettent de n’avoir été ni consultés au préalable de cette décision, ni même informés de cette démarche. Le collège échevinal est d’avis que la fermeture des guichets en général, et de celui d’Ettelbruck en particulier, ne peut constituer du service au client. Une machine, des applications mobiles ne peuvent en aucun cas remplacer un guichet.

La gare d’Ettelbruck est le pivot pour la région du nord et l’une des gares les plus fréquentées du pays : étudiants, employés, visiteurs y passent tous les jours.

Dans le contexte des décisions relatives à la création du pôle d’échange multimodal à Ettelbruck, de la construction  d’une Auberge de jeunesse, du transfert de la Communauté des Transports (Verkéiersverbond) dans les futurs infrastructures administratives et de l’installation de guichets de la Centrale de Mobilité (Mobilitéitszentral) dans le nouveau bâtiment-voyageurs, le collège échevinal d’Ettelbruck est d’avis qu’il est indispensable que le guichet de la gare d’Ettelbruck restera fonctionnel au-delà de l’échéance du 1er mars 2020  et ceci à plus forte raison qu’une éventuelle fusion de 5 communes de la Nordstad fera de cette nouvelle entité communautaire le 3e pôle économique du pays.

Déi Lénk hunn an deem Sënn reagéiert um Dënschdeg am Nomëtteg

Gratis Öffentlicher Transport
Ein verbesserter Kundendienst erfordert mehr Präsenz statt weniger.

Am 1. März 2020 wird der gesamte öffentliche Transport in Luxemburg gratis. Dabei handelt es sich auch um eine langjährige Forderung von déi Lénk.

In diesem Zusammenhang hat die nationale Eisenbahngesellschaft zusammen mit dem Nachhaltigkeitsminister vor kurzem eine Pressekonferenz einberufen, um sowohl die Öffentlichkeit zu informieren aber auch um die beiden bei der Eisenbahn tätigen Gewerkschaften zu beruhigen.

Diese standen der Einführung des gratis öffentlichen Transports von Anfang an kritisch gegenüber, auch aus Sorge um die Arbeitsplätze. Diese war wohl auch berechtigt.

Die CFL wollen, nach eigenem Bekunden, den Dienst am Kunden auf eine neue Qualitätsstufe stellen.

Das soll mithilfe einer verbesserten Informationspolitik und vor allem durch mehr Kundennähe geschehen.

Bei den brennenden Personalfragen wird ersichtlich, dass die vermeintliche Kundennähe auch eine Kehrseite hat. Denn mit der Einführung des gratis öffentlichen Transports am 1. März 2020 werden 8 von 10 verbleibenden Fahrkartenschaltern geschlossen. Damit wird der vor einigen Jahren begonnene Abbau von Fahrkartenschaltern in der Fläche abgeschlossen.

Der Hinweis der CFL dass der Fahrkartenverkauf in Esch über den dortigen TICE-Schalter abgewickelt werden soll, beruhigt nur bedingt.

Fakt ist: Der Fahrkartenverkauf wird zentralisiert und wer keinen Computer oder kein Internet hat, ist gebeten nach Luxemburg-Stadt oder Belval zu fahren, um einen internationalen Fahrschein zu kaufen.

In ihrem Presseschreiben weist die CFL darauf hin, dass die Beschäftigten welche von Schalterschließungen betroffen sind, sich als Aufsichtsbeamte oder agent d’accueil (Empfangspersonal) bewerben können. Ihr Arbeitsplatz wird also vom Fahrkartenschalter auf den Bahnsteig verlegt. Das ändert so manches für die betroffenen Angestellten.

Wo das Personal verstärkt werden soll, bleibt ein Geheimnis. Die Zahl der Geisterbahnhöfe wird also in Zukunft nicht weniger. Daran ändern Kameras und Notrufsäulen eher wenig.

Fazit: déi Lénk befürworten die Einführung des gratis öffentlichen Transports als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. déi Lénk sind jedoch davon überzeugt, dass der angekündigte Abbau von Fahrkartenschaltern - zwei große werden schon im Herbst 2019 geschlossen - den Kundendienst keineswegs verbessern werden.