Am Norde vum Land ass een enttäuscht, datt ee mam Aus- an Ëmbau vun der N7 higehale gëtt.

Um Fridhaff sollt e Bypass kommen a vill Geforepunkten, wéi bei Duerscht, sollten entschäerft ginn. Ma bis elo, sou d'Reklamatioun vum Cliärrwer Kanton, hätt sech nach näischt gedoen.

Och wann ee sech keng Wonner erwaart, dat déi aktuell Regierung Projeten ugeet, déi vun hire Virgänger net gemaach goufen, wëll een awer net méi ëmmer nees vertréischt ginn, heescht et am Communiqué. Well sou lues hätt een am Éislek d'Gefill, datt een op en "Naturreservat" soll reduzéiert ginn an d'Regioun an den Ae vun de Regierunge keng wirtschaftlech Roll méi am Land sollt spillen.

Et gëtt gehofft op de Bypass. Et fäert een am Hierscht schonn nees vertréischt ze ginn.

AUDIO: Den Adrien Wouters

De Communiqué vum "Cliärrwer Kanton"

Längst vergessene N7?

Wann beginnen die vom MDDI angekündigten Arbeiten[1] an der N7 ?

 

Im Norden tut sich derzeit rein gar nichts entlang der Nationalstraße N7.

Nun werden einzelne Städter den Kopf schütteln und sagen: „Ach! Haben die da oben sonst keine Probleme? Immer dieses leidige N7-Thema! Kennen die nur sich und das Ösling? Sind wir denn nicht ein Land?“

Doch! Wir sind ein Land. Und dennoch gibt es zwei Welten. Gerade beim Thema N7. Derweil im Alzettetal (Bezirk Zentrum!) zielstrebig an einer Neugestaltung der N7 geplant wird, scheint es, als gerieten die Sicherheitsmaßnahmen und Ausbauvorhaben entlang der N7 zwischen „Fridhaff“ und Schmiede ins Stocken.

Seit Jahren weiß die Politik, dass hier akuter Handlungsbedarf besteht. Entlang der Öslinger N7 gibt es zahlreiche Gefahrenstellen. Über 50 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang in den letzten Jahren. Da wurde geredet und angekündigt, Informationsversammlungen abgehalten und Hoffnungen geschürt. Doch unter dem Strich kann man sich des unguten Eindrucks nicht erwehren, dass die Menschen aus dem Clerfer Kanton hingehalten werden.

Auf « Fridhaff » sollte schon letztes Jahr ein Bypass gebaut werden um den Verkehr in den Stoßzeiten flüssiger zu gestalten. Die Arbeiten sollen nun Mitte 2017 beginnen. Was dies auch immer heißen mag ... wahrscheinlich laufen sie dann erst ab September an.

An anderen Stellen – z. B. nahe Dorscheid oder Kippenhof – sollten Gefahrenpunkte entschärft oder beseitigt werden. Hier hat sich bisher nichts getan! Totaler Stillstand! Da darf man sich fragen: Weshalb werden diese Projekte nicht entschiedener vorangetrieben? An was und an wem liegt das eigentlich?

Wir wissen wahrlich nicht was da im Nachhaltigkeitsministerium (MDDI) gedacht und geplant wird. Wir wissen nur, dass bisher nichts geschehen ist. Wenn man doch bloß mit wenigstens einer Baustelle begonnen hätte, z. B. auf « Fridhaff » (Bypass). Der Beginn der Arbeiten war schon für Ende 2016 angekündigt worden.

Die Menschen im Ösling sind geduldig. Niemand verlangt Wunder. Niemand verlangt, dass Versäumnisse aus früheren Jahren und früherer Regierungen binnen Monaten behoben werden.

Doch irgendwann beschleicht einen das ungute Gefühl, dass die Entscheider im MDDI überhaupt nicht an einer zügigen und konsequenten Umsetzung der von ihnen selbst angekündigten Maßnahmen interessiert zu sein scheinen. Irgendwann reißt der Geduldsfaden und die Menschen fragen sich: Sind wir hier oben tatsächlich Bürger dritter Klasse? Soll das Ösling auf ein Naturreservat reduziert werden? Darf unsere Region keine größere wirtschaftliche Rolle mehr spielen? Brauchen wir keine sicheren Verkehrswege?

Wir von der Vereinigung « De Cliärrwer Kanton » sind es definitiv leid immer wieder auf den Sankt Nimmerleinstag vertröstet zu werden.

Wir fordern daher die politischen Verantwortlichen im MDDI auf ihren Ankündigungen endlich Taten folgen zu lassen. Noch in diesem Frühling müsste z. B. mit dem Bau des Bypass „Fridhaff“ begonnen werden! Nicht im Sommer, nicht im Herbst, nicht wieder ein verlorenes Jahr in dem nichts geschieht.

Unsere Geduld ist am Ende und wir werden uns weitere Aktionen vorbehalten. Im Interesse der Region und ihrer Bürger !

Der Vorstand der Vereinigung « De Cliärrwer Kanton »

Clerf, den 22. Februar 2017

 


 

© wikipedia

[1] Kurz- und mittelfristige Maßnahmen, die von Minister Bausch angekündigt wurden.

 

  • Mise à 2x2 voies du tronçon de la B7 entre Colmar-Berg et Ettelbruck
  • Adaptation de la route B7/N27A entre l’échangeur Erpeldange et le giratoire Fridhaff en vue du raccordement de la nouvelle zone d’activités économiques régionale ZANO
  • Réaménagement du rondpoint Fridhaff avec création d’un by-pass en venant de l’Oesling pour se rendre en direction de la capitale
  • Accès secondaire au site du Härebierg à partir du Fridhaff
  • Adaptations sécuritaires de la route N7 entre Fridhaff et Wemperhardt
  • Contournement des localités de Hosingen et de Heinerscheid

Réponse de Monsieur François BAUSCH, Ministre du Développement durable et des Infrastructures, à la question parlementaire n°2031 du 25 avril 2016