Den Henri Juda wollt net méi President bleiwen a gouf zum Éierepresident ernannt.

Et gëtt e Wiessel un der Spëtzt vun der Asbl. MemoShoa. Den Henri Juda huet seng Kandidatur fir de Presidenteposten net erneiert.

An enger Reunioun en Dënschdeg gouf zeréckbehalen, datt de Jeannot Aach, Jim Goerres a Claude Marx mat enger "Présidence collégiale" iwwerhuelen.

Den Henri Juda gëtt neien Éierepresident.

MemoShoah erneuert Präsidentschaft Anlässlich der Hauptversammlung von MemoShoah Luxembourg asbl, die am 1. März 2017 in Mondorf-les-Bains stattfand, hat Gründungspräsident Henri Juda seine Kandidatur für den Vorstand nicht erneuert und somit sein Amt niedergelegt. In vollem Respekt für die Entscheidung des scheidenden Präsidenten, würdigte die Hauptversammlung die großen Verdienste von Henri Juda für das Gedenken an die Shoah in Luxemburg, dankte ihm für seinen unermüdlichen Einsatz und verlieh ihm den Titel des Ehrenpräsidenten.

Bei seiner ersten Sitzung am 7. März 2017, hat der Vorstand die Verwaltungsaufgaben der Vereinigung folgendermaßen verteilt:

Kollegiale Präsidentschaft: Jeannot Aach, Jim Goerres, Claude Marx;
Schriftführerin: Monique Dabé;
Schatzmeister: Bob Goerens;
Pressereferent: Mil Lorang.

Insgesamt besteht der Vorstand aus 14 Mitgliedern.

Der Vorstand hat für das Jahr 2017 und darüber hinaus folgende Prioritäten festgelegt: Weiterführung der Zusammenarbeit mit den Schulen, der Universität, den Gemeinden und Kulturinstituten, insbesondere über den Weg der Wanderausstellung „Between Shade and Darkness – Das Schicksal der Juden Luxemburgs von 1940 bis 1945" sowie damit verbundene Aktivitäten, wie Vorträge, Holocaust-Zeitzeugenaussagen und Dokumentarfilme.

Verbrechen gegen die Menschlichkeit und politische Bildung

Der Vorstand ist der Auffassung, dass die rezente historische Aufarbeitung wesentlich zu einer größeren Empfänglichkeit für die weitgehend unbekannte Situation der jüdischen Bevölkerung vor und während dem Zweiten Weltkrieg, sowohl auf Seiten der Regierung wie auch in der Zivilgesellschaft, beigetragen hat. Der Vorstand ist deshalb der Meinung, dass die aktuelle Stimmungslage besonders günstig ist, um eine Zusammenarbeit mit den staatlich geförderten universitären Strukturen der Geschichtsforschung, sowie mit dem „Consistoire israélite" und der zukünftigen „Fondation de la Mémoire de la Shoah" anzustreben.

MemoShoah Luxembourg wird weiterhin ihrer Erinnerungspflicht nachkommen, wird aber den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Förderung der pädagogischen Aufarbeitung dieses Abschnitts unserer Geschichte legen.

Eine solche Arbeit stellt idealerweise eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart her, indem die politischen Prozesse und die psychologischen Manipulationsmethoden, die zum Holocaust geführt haben, besser bekannt gemacht werden. Diese Phänomene dienten bereits als Modelle für spätere Völkermorde, und es ist illusorisch zu glauben, ohne Wissen darüber könnte zukünftigen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgebeugt werden.

Die Schulen, Gemeinden und Organisationen, die mit MemoShoah Luxembourg zusammenarbeiten möchten, können an folgende E-Mail-Adresse schreiben: info@memoshoah.lu. Alle Personen, die Mitglied der Vereinigung MemoShoah Luxembourg asbl werden möchten, sind gebeten ihre diesbezügliche Anfrage ebenfalls an diese Adresse zu senden.

Mitgeteilt am 8. März 2017

Vorstandsmitglieder:

Aach Jeannot
Dabé Monique
Goerens Bob
Goerres Jim
Goffinet Serge
Junck Christian
Kremer Romain
Krieps Bob
Lorang Mil
Marx Claude
Meyers Christian
Moyse François
Muller Mani
Zenthöfer Jochen