D'Geopark-Konzept wier net genuch an der Regioun verankert, heescht et an der Begrënnung, déi ewell op den 8. September zeréckgeet.

En Dënschdeg hat den Natur- & Geopark Mëllerdall doriwwer informéiert. D'Unesco hätt der Regioun awer e grousst Potenzial attestéiert.

Et wëll een elo en Aktiounsplang ausschaffen, fir eng nei Kandidatur ze stellen.

© Domingos Oliveira

Offizielle Communiqué vum Dënschdeg

PRESSEMITTEILUNG VOM 12. März 2019

Kandidatur vom Natur- & Geopark Mëllerdall für das internationale Programm UNESCO Global Geoparks

Im November 2017 stellte der Natur- & Geopark Mëllerdall seine Kandidatur für das internationale Programm UNESCO Global Geoparks. Im Juli 2018 besuchten zwei Gutachter der UNESCO die Region, um eine Evaluation vor Ort durchzuführen.

Aus dem Bericht der dritten Sitzung des UNESCO Global Geopark Rates vom 8. September 2018 geht nun hervor, dass die Kandidatur des Natur- & Geopark Mëllerdall nicht zurückbehalten wurde. Die UNESCO hat der Region großes Potential und ein international bemerkenswertes geologisches Erbe bescheinigt. Ausschlaggebend für die Ablehnung ist die fehlende Verankerung des Geopark-Konzeptes in der Region. Die UNESCO empfiehlt, die Sichtbarkeit des Natur- & Geopark Mëllerdall zu verbessern und sich aktiver im internationalen Geopark-Netzwerk einzubringen.

Seit seiner Gründung im Jahr 2016 hat der Natur- & Geopark Mëllerdall zahlreiche Projekte durchgeführt, die die lokale Geologie in den Fokus stellen und eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben – beides Aspekte, die für eine Anerkennung als UNESCO Global Geopark hohe Bedeutung haben.

Der Natur- & Geopark Mëllerdall wird die Empfehlungen der UNESCO prüfen und, im Hinblick auf eine erneute Kandidatur, zusammen mit allen Partnern einen Aktionsplan ausarbeiten.

Mitgeteilt vom Natur- & Geopark Mëllerdall

© Domingos Oliveira