Ëmmer méi Kanner a Jugendlecher sti viru Geriicht, sief et als Affer oder als Zeien.

Dofir ass et wichtegt e gutt Jugendschutz-Gesetz ze hunn fir d'Rechter vun de Jonken ze garantéieren an ze stäerken. Hei am Land gëtt grad un engem neie Gesetz-Projet geschafft. An fir den ze beuerteelen an driwwer ze diskutéiere war gëschter héije Besuch hei am Land.

D'Deputéierte vun der Justizkommissioun an der Chamber haten nämlech d'Presidentin vun der UN-Kommissioun fir d'Rechter vum Kand op Besuch. Am Mëttelpunkt stoung een méi e gerechte Justizsystem fir Kanner a Jugendlecher. An do huet d'Renate Winter e Sonndeg den Owend bei eise  Kollege vun der Tëlee de Projet fir e neit Jugendschutzgesetz kritiséiert: „So wie es jetzt aussieht, ist es noch nicht verwendbar, sagen wir so. Es gibt einige Dinge die in ein Gesetz hineingehören, die nicht drinnen sind. Es gibt einige andere Dinge, die drin sind und nicht hinein gehören. Und man darf auch nicht vergessen, dass Luxemburg internationale Verpflichtungen hat, wie zum Beispill eben die Kinderkonvention.“

Et wär awer net alles schlecht um Gesetz-Projet? „Nein nein keineswegs. Es ist nur nicht vollständig, sagen wir so. Und es ist etwas im Gesetz drin, das nicht hineingehört. Das Strafrecht gehört extra, nicht in ein Jugendschutzgesetz.“
 
De Gedanken, fir Jugendlecher a Kanner ze schützen, wär staark hei am Land ausgepräägt, ma et géife keng gesetzlech Garantië ginn, déi et am Strofrecht awer bräicht. D'Renate Winter: „Wir haben daher angeregt und versuchen drüber nachzudenken, ob es nicht möglich wäre und ich denke das wäre möglich; den ersten Teil des Gesetzes als Schutzgesetz zu nehmen und zu schauen was wir da alles hineinbringen, vor allem den Schutz für alle Kinder, die nicht mit dem Strafrecht zu tun haben. Das gehört in den ersten Teil. Und einen zweiten Teil zu haben, der sich mit dem Strafrecht auseinender setzt, wo ich alle wesentlichen Garantien des Strafrechts drinnen hab, die jetzt nicht im Gesetz sind.“