De Summer 2021 ass laanscht an den Hierscht stécht an de Startlächer. Vum schlechte Wieder an dat schlecht Wieder. Esou oder esou ähnlech denkt wuel deen een oder aneren wann e sech un de Summer vun dësem Joer zeréck erënnert. Reen, Iwwerschwemmungen a bal keng Sonn. Ma war de Summer 2021 wierklech esou schlecht wéi gesot gëtt. Mir hu bei Kachelmannwetter nogefrot.

22/09/2021 War de Summer wierklech esou schlecht?

Wat maache mer mam Summer 2021? A wéi eng Kategorie kann een dee klasséieren. Katastroph oder Normal? Dass et net dee beschte war, do kann ee sech eens ginn. Ma wéi gesinn Experten de Bilan vum Summer 2021. Mir hu beim Jörg Kachelmann vu Kachelmannwetter nogefrot a wollte wëssen op de Summer da wierklech esou schlecht war.

Jörg Kachelmann:
Die Frage ist, für wen war es gut oder schlecht. Für alle Bauern oder jene die mit der Landwirtschaft zu tun haben, war es, natürlich nicht perfekt, weil am Schluss die Sonne etwas fehlte, aber die kam ja dann im September. Für die war es sehr wichtig, dass es mal richtig "geschifft" hat, dass es nass war, dass es auch etwas überdurchschnittlich nass war in der Summe. Es war nicht allzu viel durchschnittlich nass. Doch der Juli war dann doch deutlich zu nass. Der August auch, der Juni noch einigermaßen durchschnittlich, aber das war notwendig. Noch ein Jahr Trockenheit wäre schwierig geworden für die Landwirtschaft. Für alle die, die denken, es muss Tag und Nacht die Sonne scheinen, für die war der Sommer nicht perfekt.

Kuckt een op Temperaturen déi mer haten, sou de Jörg Kachelmann weider, da gesäit ee schéin, dass mer am Duerchschnëtt louchen. Gekuckt gëtt dat op d'Joren 1991 bis 2020, also an enger Period vun 30 Joer. Et kann een awer och nach méi wäit zeréckkucken do fält dann awer eppes op. Nach eemol de Jörg Kachelmann:

Wenn man mit einer älteren Periode vergleichen würde, wo der Klimawandel noch nicht so stark drin ist. Also wenn wir zum Beispiel mit dem Durchschnitt von 1961 bis 1990 vergleichen würden, dann war dieser Sommer wärmer als normal. 1.5 Grad, das ist deutlich über dem Durchschnitt. Viele Leute haben nicht mehr genau ein gutes Gefühl dafür, was normal ist, was nicht normal ist.

Op de Klimawandel ugeschwat, seet de Jörg Kachelmann da weider, dass et an der Moyenne ëmmer méi waarm gëtt. Et wier awer och esou, dass ëmmer nach wéi fréier, déi normal Schwankunge no ënnen an no uewe gëtt.


Jörg Kachelmann:

Es ist jetzt nicht plötzlich abgeschafft worden, dass es mal kälter und mal wärmer wird. Sondern es findet alles halt auf höherem Niveau statt. Das heißt: Selbst ein Sommer, wie der, den wir gerade erlebt haben, wo alle das Gefühl haben, das war aber kälter als normal, ist das eben genau der Durchschnitt gewesen. Von daher ist die Wahrscheinlichkeit da, dass es wärmer wird, aber eben trotzdem gibt es nach wie vor kalte Winter, kalter Frühling. Das kann es weiterhin geben. Wenn auch, nochmal, wie gesagt, im Schnitt auf höherem Niveau wie früher, wegen des Klimawandels.

Eng Previsioun op den Hierscht an de Wanter ass dann awer nach net 100%ech méiglech.

Auf

sehe ich keine dramatischen Stürme. Die Wahrscheinlichkeit wird langsam ein bisschen höher, das sehe ich am 4. Oktober. Da kann der Wind schon mal 60 KM/H erreichen, aber das ist noch kein Herbststurm. So Richtung 20 Grad, das wird dann Richtung kommender Woche mal langsam  auch wieder ein bisschen kühler und der Regen auch häufiger. Kein Drama im Moment in irgendeiner Richtung in Sicht. Und weil die Preussen-Medien, die dummen, auch schon wieder Sachen schreiben wegen Winter und es wird ein furchtbar kalten Winter geben, einfach auch da beruhigt sein, das ist alles Schwachsinn, man weiß noch nicht wie der Winter wird.