
Hien ass Dokter, Zänndokter – a virun allem ass hien zanter Jore buerbes ënnerwee. D'Inspiratioun koum duerch seng kleng Duechter, déi am léifsten iwwerall d'Schong ausgedoen huet:
Ja, das sind jetzt 11 Jahre her, dass sie immer die Schuhe auszog und über Stock und Stein gehen konnte. Ich machte es ihr gleich und mir tat alles weh, an beiden Füssen war das so schmerzhaft. Da hab ich gedacht - was kann ich denn machen? Ich muss das trainieren. Und so fing ich an zu üben und daraus entstand dann auch die Idee durch Länder zu gehen. Ich bin damals dann auch von Hamburg bis zum Bodensee in Deutschland gelaufen, letztes Jahr ging ich vom östlichsten Punkt Deutschland bis zum westlichsten Punkt und Ende letzten Jahres auch vom Osten nach Westen in Luxemburg. Jetzt vor zwei Wochen stand es mal an, von Nord nach Süd zu gehen und die Füsse haben mich gedtragen, also ein bisschen Training hat schon geholfen.
Beim Buerbeswanderen huet een direkte Kontakt mam Buedem. Op eemol spiert een, ob een op Gras trëppelt, op Kräsi, op Bëtong oder op engem Bëschwee. All Schrëtt ass anescht a virun allem kann een sech esou gutt äerden:
Und es gibt auch Berichte darüber, dass Ionen von den Füßen abgegeben werden und teilweise andere wieder aufgenommen werden. Also die Erdung spielt eine große Rolle. Und wenn wir mal bedenken, dass wir ja auch quasi Antennen oder Empfänger der Strahlung sind, die so im Weltall, aber auch auf der Erde vorhanden ist, dann wird das besser abgeleitet über die Füsse, weil die dann in die Erde reingeht. Wenn wir Gummisohlen zwischen Erde und uns haben, dann laden wir uns irgendwie theoretesch selber auf. Und das weiss jeder, der mal die Haare an einen Luftballon, den er gerieben hat, gehalten hat, um diese elektrostatische Aufladung. Und Barfussläufer, die haben sowas wie ein Blitzableiter. Das wird in die Erde abgeleitet. Und damit sind wir viel geerdeter.
De Buerbesdokter gesäit doranner virun allem eng Méiglechkeet, de Kierper nees méi ze trainéieren, wéi mir et am Alldag gewinnt sinn. Buerbes muss de Fouss méi schaffen.
Der Barfussläufer läuft eher im Vorfußgang. Er setzt also die Fusspitze auf und dann erst die Ferse. Und jeder Zuhörer kann das mal zuhause ausprobieren, indem er beide Ohren zuhält und einfach mal barfuss in der Wohnung oder wo er gerade ist mit den Hacken läuft, dann hat man eine Vibration bis in den Kopf hinein. Wenn man jetzt anfängt mit dem Vorderfuss erst aufzutreten, dann ist das viel sanfter und hat diese Vibration gar nicht mehr. Diese Vibration geht eben durch alle Gelenke, durch die Knochen hindurch und das kann auf Dauer auch Gelenke und Wirbelsäule schädigen, weswegen der Vorfussgang eine viel bessere Gangart für den Menschen ist, gesünder und schonender.
Dofir muss een och elo net direkt seng Schong fir ëmmer an de Schaf leeën. Vläicht geet et fir d'éischt emol duer, am Gaart oder am Park d'Schong auszedoen, e puer Schrëtt ze goen an de Buedem ze spieren. De Frank Jester geet schonn e puer Schrëtt méi wäit – heiansdo honnerte Kilometer. Fir hien ass de Wee ouni Schong eng perséinlech Iwwerzeegung.