Et geet elo awer méi konkreet Richtung breet-gefächert Testen op de Corona-Virus.

Um Mëttwoch hat et nach geheescht, dass ee logistesch dofir net prett wier. Um Donneschdeg ass et d'Nouvelle, dass een déi nächst Woch an engem klenge Mooss mat Testen ufänkt.

Vum 1. Juni u sollen déi Tester mat voller Kapazitéit gemaach ginn. Et ginn an deem Sënn no an no 17 Drive-In-Test-Statiounen uechtert d'Land opgeriicht.

Hei dat offizielt Schreiwes:

Das großflächige Testen in Luxemburg ist in vielerlei Hinsicht ein in seiner Dimension einzigartiges Projekt. Der relativ kurze Zeitraum, in dem es aufgesetzt wird, erschwert ein logistisch und technisch komplexes Unterfangen. Ähnliche Projekte werden inzwischen auch in anderen Ländern der Welt eingesetzt, was sich auch auf die Verfügbarkeit von Material auf dem Weltmarkt auswirkt. Extraktionsreagenzien sind derzeit ein Engpass und sind sehr schwer zu beschaffen. Die Reagenzien und Tupfer, die in Luxemburg verwendet werden sollen, werden in den USA bzw. in China hergestellt. Es besteht das Risiko, dass politische Entscheidungen in diesen Ländern einen Exportstopp dieser Materialien erzwingen. So hat beispielsweise Wuhan, das nun mit neuen Infektionen konfrontiert ist, gestern beschlossen, alle seine 11 Millionen Einwohner zu testen, um eine zweite Welle zu verhindern. Das großflächige Testen in Luxemburg wird in der Woche vom 18. Mai beginnen. Es ist vorgesehen, in dieser Woche mit kleineren Kapazitäten von Tests zu beginnen. Parallel dazu werden Vorbereitungen für den schrittweisen Aufbau der vollen Kapazität getroffen, die ab der Woche vom 1. Juni erreicht werden soll. Die 17 Drive-In-Stationen, die nach und nach eröffnet werden sollen, werden über das ganze Land verteilt sein. Die Standorte wurden in enger Zusammenarbeit mit der Administration des Ponts et Chaussées ausgewählt, um die am besten geeigneten Orte für die Aufnahme solcher Teststationen auszuwählen. Gegenwärtig wird die Machbarkeit einer Station (für Menschen ohne Autos) in der Nähe des städtischen Bahnhofs untersucht.

In den kommenden Wochen werden die Bürger eingeladen, sich testen zu lassen. "Für eine erfolgreiche Lockerung der Maßnahmen, ist es entscheidend, die asymptomatischen Virusträger zu identifizieren damit die Infektionskette unterbrochen werden kann", sagt Professor Ulf Nehrbass, Sprecher der COVID-19 Task Force von Research Luxembourg. "Dies kann nur durch großangelegte Tests erreicht werden. Das bedeutet, dass das Ziel des gesamten Projekts nicht nur darin besteht, einer Person zu sagen, ob sie positiv ist oder nicht, sondern in erster Linie darin, diejenigen Personen ausfindig zu machen, die das Virus in sich tragen, aber keine Symptome haben. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Verhinderung einer zweiten Welle, ohne dass es zu einem weiteren Lockdown kommt".

Research Luxembourg wird die Presse über die Einzelheiten des Projekts zur großflächigen Testung informieren, sobald die letzten Details geklärt sind. Diese Informationen werden bei der wöchentlichen Pressekonferenz, die von Research Luxembourg in der Woche vom 18. Mai organisiert wird, mitgeteilt.