
D’Stater Buergermeeschtesch Lydie Polfer huet um Méindeg am Gemengerot betount, datt d’Gebai net der Stad, mä der Post gehéiert, an dës verschidde Pläng haten, déi net onbedéngt, deem entsprach hunn, wat een sech als Stad fir d’Gebai virgestallt hat.
D’Iddi vun der Gemeng war et, datt wéinstens en Deel vun der aler Post als Hotel ëmfunktionéiert géif ginn.
Dem Lydie Polfer no kéint dëst och realiséiert ginn, mä nach misst een ofwaarden, bis d’Pläng vun der Post definitiv finaliséiert sinn.
D’Stater Buergermeeschtesch ass awer optimistesch, datt e Projet kënnt, deen d’Stad weider belieft.
2017 ass d’Generaldirektioun vun der Post awer an den Neibau Mercier am Quarer Quartier geplënnert, fir déi eenzel Verwaltunge besser op enger Plaz zesummenzebréngen. Dat awer och nëmme provisoresch. An dräi Joer wëll een an en neit Gebai an der Rue d’Épernay direkt dernieft plënneren, wou och schonns dat aalt Gebai, wat ofgerappt gëtt, der Post gehéiert. D’Post Lëtzebuerg, déi nach ëmmer Proprietär vum Gebai ass, suergt duerch verschidde Mesurë wéi reegelméissegt Hëtzen dofir, dass d’Gebai net zerfält.
Déi al Haaptpost an der Stad gehéiert der Ëffentlechkeet !
Nachdem das ehemalige Hauptpostgebäude in Luxemburg-Stadt während über einem Jahrhundert den öffentlichen Dienst verkörpert hat, steht es seit zwei Jahren leer. In einer Zeit, in der unsere Hauptstadt zunehmend in ein Getto für Reiche verwandelt wird, hat der Eigentümer dieses symbolträchtigen Gebäudes, nämlich Post Luxemburg, zu 100 % im Besitz des Staates, bisher noch kein Konzept für seine zukünftige Nutzung entwickelt.
In der Sitzung des Gemeinderats vom 18. November 2019 erinnerte die DP-Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg an ihren Vorschlag, im alten Postgebäude ein Hotel einzurichten.
déi Lénk Stad kann es nur begrüßen, dass Post Luxemburg diesen Vorschlag bisher nicht zurückbehalten hat. Eine Privatisierung dieses historischen Gebäudes ist nämlich genau das, was man nicht tun sollte.
Luxemburg braucht keine weitere Fehlentwicklung vom Typ "Royal Hamilius", wo zu 100 % öffentliche Grundstücke für private Spekulanten bereitgestellt und für den Bau eines Luxuseinkaufszentrums und Wohnungen für Ultrareiche genutzt wurden. Solchen Praktiken, die dem öffentlichen Interesse zuwiderlaufen und eine Veruntreuung von Steuergeldern darstellen, muss ein Ende gesetzt werden !
Was unsere Stadt braucht, sind bezahlbare Wohnungen und öffentliche Dienstleistungen, die allen Schichten der Gesellschaft zugänglich sind, auch in ihrem Hyperzentrum. Unsere Stadt darf nicht Spekulanten und Oligarchen ausgeliefert werden, sondern muss ein Lebensraum für alle bleiben, einschließlich der Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen, der Studenten und derjenigen, die in Armut leben.
Aus diesem Grund fordert déi Lénk Stad im Hinblick auf die Umwandlung der ehemaligen Hauptpost den öffentlichen Betrieb Post Luxemburg und seinen einzigen Inhaber, den Luxemburger Staat, auf, sich dafür einzusetzen, dass dieses symbolträchtige Gebäude
・ NICHT an den privaten Markt geht;
・ sondern ausschließlich einer ÖFFENTLICHEN FUNKTION zugewiesen wird (einschließlich, wenn dies materiell möglich ist, der Vermietung öffentlicher Wohnungen), so wie dies während mehr als einem Jahrhundert der Fall war. Schließlich war es mit dem Geld luxemburgischer Steuerzahler errichtet worden.
Luxemburg, den 19. November 2019