De 16. Dezember hat et am Raum Käerch-Simmer ee konkreten Hiweis op d'Präsenz vu engem Wollef ginn.

Am Schnéi goufen och Spure vun Urin nogewisen, deen elo an engem spezialiséierten Institut an Däitschland analyséiert goufen.

D'Material ass awer ze schwaach: ee Wollef kann net confirméiert an net ausgeschloss ginn. Et stoung net genuch genetescht Material zur Dispositioun, fir d’Fro definitiv ze klären

Am Juli 2017 hat d'Naturverwaltung am Raum Garnech fir d'éischt zanter 124 Joer nees e Wollef am Land nogewisen. Am Februar dëst Joer gouf et een zweete Fall zu Furen.

Hei d'Schreiwes:

Konkreter Wolfshinweis im Westen Luxemburgs: Genetische Analyse ergab kein Resultat! (19.02.2019)

Communiqué par: ministère de l'Environnement, du Climat et du Développement durable / Administration de la nature et des forêts

Konkreter Wolfshinweis im Westen Luxemburgs

Am 16. Dezember 2018 hatte es im Raum Koerich-Simmern einen konkreten Hinweis auf die Anwesenheit eines Wolfs gegeben. In einem Waldgebiet fanden sich Spuren eines großen Hundeartigen auf etwa 400 Meter Länge im Schnee. Auch eine Urinprobe konnte sichergestellt werden. Wie das Senckenberg-Institut in Gelnhausen (D) jetzt mitteilte, ergab die genetische Analyse der Urinprobe kein Resultat, da zu wenig Erbmaterial vorlag. Der Fall wird demnach als C3-unbestätigter Hinweis eingestuft, was heißt, dass der Wolf weder bestätigt noch ausgeschlossen werden kann.

Es sei daran erinnert, dass alle Hinweise auf die Anwesenheit von Wölfen umgehend der Naturverwaltung gemeldet werden sollen (Email: wolf@anf.etat.lu).

Aktionsplan „Wolf“ ausgearbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt

Der Wolf ist in ganz Europa streng geschützt. Luxemburg hat sich in den letzten Jahren bereits auf die mögliche Rückkehr des Wolfs vorbereitet, um von vorne herein den Umgang mit dieser Tierart zu definieren. Dies geschieht im Aktions- und Managementplan für den Umgang mit Wölfen in Luxemburg, der zusammen mit allen Akteuren aus der Landwirtschaft, der Wissenschaft, dem Naturschutz, den Privatwaldbesitzern und der Jagd erarbeitet und Anfang 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Wölfe sind scheu – Broschüre gibt Auskunft über Verhaltensregeln

Wölfe meiden in der Regel den direkten Kontakt zum Menschen. Begegnungen zwischen Mensch und Wolf sind daher äußerst selten, aber nicht unmöglich. In der Regel ziehen sich Wölfe zurück, sobald sie einen Menschen bemerken, können aber durchaus auch neugierig sein und den Menschen vor dem Rückzug erst einmal genauer mustern. In der Broschüre „Wölfe in Luxemburg?“ findet man neben vielen anderen Informationen über den Wolf auch Verhaltensregeln, die man im Falle einer Begegnung mit dem Wolf einhalten sollte.

Der Aktionsplan „Wolf“ sowie die Broschüre zu Verhaltensregeln ist gratis erhältlich bei der Naturverwaltung unter der Nummer (+352) 40 22 01-1, sowie in den Besucherzentren der Verwaltung: Mirador in Steinfort, A Wiewesch in Manternach, Ellergronn in Esch-Alzette, Biodiversum in Remerschen und Burfelt bei Insenborn. Sie ist auch im Internet unter www.emwelt.lu zu finden.