D'Wierk vum Lëtzebuerger Auteur gouf mam "Deutscher Preis für Nature Writing 2021" ausgezeechent

Vor zehn Jahren haben sich die beiden Erzähler auf eine abgelegene Hofstelle am Rand
der spektakulären und zugleich hochgradig gefährdeten historischen Kulturlandschaft
des Oberen Taubertals zurückgezogen und arbeiten dort im langen Atem der
Vorfahren an der Erhaltung und Entwicklung von Steppenheiden, Magerrasen und
Steinriegeln. Der Süden ist in dieser trockenen, oft heißen Gegend zum Greifen nah
– und wird in seinem historischen »Unten« (dem Muschelkalk des dortigen
Ur-Meers) und gegenwärtigen »Oben« (Landschafts- und Pflanzengestalt) freigelegt.
Autobiografisch grundiertes Erzählen verzahnt sich mit dem Erzählen vom Gelände – von
der Krume bis zur Blüte, was sich auch im Titel widerspiegelt: Sediment als Untergrund verstanden
und Sedum beispielhaft als eine der Pflanzenarten der Kalk-Magerrasen.
Sediment und Sedum erzählt zugleich die Vorgeschichte des weit ausgreifenden Nature
Writing-Projektes Wilde Saaten, das sich vom Dürresommer 2018 bis zum Un-Winter des
folgenden Jahres zwischen Schweiß und Schönheit durch dieses Gelände schreibt.

Limitierte Auflage: 500 Exemplare
80 Seiten
Diese Auflage enthält die gehaltene und ungehaltene Rede des Autors
anlässlich der Verleihung des Deutschen Preises für Nature Writing 2021

Bernd Marcel Gonner
Sediment und Sedum
Ein Essay
Klappenbroschur, 80 Seiten, 19,00 €
KILLROY media, Asperg
ISBN 978-3-931140-70-0

Der Deutsche Preis für Nature Writing ging in diesem Jahr an Bernd Marcel
Gonner für seinen Essay: Sediment und Sedum.
Thema und Schauplatz des Essays ist die hochgradig gefährdete Kulturlandschaft
des Oberen Taubertals. Der Autor erzählt sogleich die Vorgeschichte des weit
ausgreifenden Nature Writing-Projektes „Wilde Saaten“, das 2023 erscheinen wird.
Aus der Jury-Begründung zum Deutschen Preis für Nature Writing 2021:
„Gonner gelingt das in der deutschsprachigen Literatur seltene Kunststück, das Erleben unmittelbar körperlicher ›Arbeit an der Natur‹ durch avancierte literarästhetische Mittel sowohl sinnlich fassbar zu machen als auch diese Arbeit in große historische, naturkundliche und kulturelle Kontexte zu stellen.“