D'Buchvirstllung gouf vun der Directrice vum CNL, Nathalie Jacoby, moderéiert.

Guy Helminger: „Lärm“
Buchpremiere im Institut Pierre Werner

Am Gespréich mat der Directrice vum CNL, Nathalie Jacoby, huet de Guy Helminger de 14ten Dezember säin neie Roman "Lärm" (erauskomm bei capybarabooks) virgestallt. D'Bea Kneip huet sech no der Buchvirstellung mam Auteur ënnerhalen

Interview mam Guy Helminger iwwer säin neie Roman "Lärm"
RTL

© Bea Kneip

Pressetext vum IPW: 
Wo ist Konrad Schnittweg? Ist Enrique Herbst ein Maulwurf? Chile, Kongo, Brokdorf. Erinnert sich einer? Diesen und weiteren verwirrenden Fragen ging der Schriftsteller Guy Helminger im Gespräch mit CNL-Direktorin Nathalie Jacoby am Dienstag, dem 14. Dezember 2021, um 19 Uhr im Institut Pierre Werner auf den Grund. Natürlich nicht grundlos, sondern anlässlich der offiziellen Vorstellung seines neuen Romans „Lärm“. 
Guy Helmingers neuer Roman „Lärm“ über das Verschwinden eines Mannes ist ein faszinierendes, vielstimmiges Verwirrspiel rund um politische Verantwortung und Verantwortungslosigkeit, um Freundschaft und Verrat sowie die Suche nach einer Wahrheit, die sich für jeden Beteiligten anders darstellt.
Hat der Psychotherapeut Konrad Schnittweg ein Attentat geplant? Das lässt der Brief vermuten, der in seinem Namen an die Presse ging, bevor er verschwand. Der ermittelnde Beamte Schnok versucht, das Leben des Untergetauchten zu rekonstruieren, um ihm auf die Spur zu kommen. Aber die Befragten, egal ob Ehefrau, Freunde, frühere Kameraden beim Bund oder der recherchierende Journalist, widersprechen sich grundlegend. Für die einen ist Schnittweg der reflektierte, hilfsbereite
Zeitgenosse, für die anderen die Wiederbelebung des politischen Terrors.
Hat Schnittweg, dieser Mann des Wortes, für den das Gespräch immer Teil der Lösung war, sich über die Jahre durch die politischen Verhältnisse in Europa radikalisiert? Oder stand er einem der Befragten im Weg? Ein Motiv hätten einige.

Der Autor
Guy Helminger wurde 1963 im luxemburgischen Esch/Alzette geboren und lebt seit 1985 in Köln. Er schreibt Gedichte, Romane, Hörspiele, Theater. Für seine Arbeit erhielt er u. a. den Förderpreis für Jugend-Theater des Landes Baden-Württemberg, den Prix Servais, den 3sat-Preis, den Prix du mérite culturel de la ville d’Esch, den Dresdner Lyrikpreis und den Gustav-Regler-Preis.
Darüber hinaus moderiert Guy Helminger zahlreiche Literatur- und Kulturveranstaltungen im In- und Ausland.