Vun 2021 u verbuedenMouvement écologique begréisst annoncéierte Glyphosat-Verbuet

RTL Lëtzebuerg
D'Ëmwelt-Associatioun mécht awer en Appell un all d'Acteuren, elo schonn op den Herbizid ze verzichten.
© AFP

Wat de Mouveco net novollzéie kann, ass, datt just konventionell Bauere Primme kréie fir de fräiwëllege Verzicht op Glyphosat, Biobauere kréien dogéint näischt.

Datt déi souwisou net mat Glyphosat géinge schaffen, wier keen Argument, heescht et an engem Communiqué.

RTL-News: Lëtzebuerg Virreider an der EU - Glyphosat an der Landwirtschaft a Wäin- an Uebstbau vum 1.1.2021 u verbueden

Offiziellt Schreiwes vum Mouvement écologique

Verbot von Glyphosat in Luxemburg: eine begrüßenswerte Entscheidung

Der Mouvement Ecologique begrüßt ausdrücklich die Entscheidung, den Verkauf von Glyphosat ab dem 30. Juni 2020 und den Einsatz von Glyphosat in Luxemburg ab dem 1. Januar 2021, sowohl für Privatpersonen, Unternehmen als auch für Weinbau- und landwirtschaftliche Betriebe zu verbieten. Somit ist Luxemburg durchaus Vorreiter, was das Einsatzverbot von Herbiziden mit dieser chemischen Komponente betrifft.

Der Mouvement Ecologique richtet entsprechend zudem einen Appell an alle Akteure, bereits jetzt auf deren Verkauf und Verwendung zu verzichten.

Aber: der Mouvement Ecologique findet es nicht nachvollziehbar, dass die finanzielle Prämie für den derzeitigen freiwilligen Verzicht derzeit „nur“  an konventionelle Landwirte ausgezahlt wird, und nicht an Biolandwirte! Dies mit dem Argument, die Biolandwirte würden ja ohnehin bereits darauf verzichten.

Der Mouvement Ecologique besteht mit Nachdruck darauf, dass die Biolandwirte Anerkennung erhalten für ihren grundsätzlichen Verzicht im Rahmen ihrer Betriebsphilosophie!

Deshalb: so wichtig dieser Schritt auch ist, der Impakt eines Verbots von einzelnen Produkten oder Substanzen bleibt begrenzt, solange nicht sicher gestellt ist, dass keine anderen „Herbizid-Cocktails“ zum Einsatz kommen.

Luxemburg benötigt deshalb dringend, neben dieser positiven Maßnahme, einen konsequenten generellen Ausstieg aus dem Pestizideinsatz. Es gilt mit doppelter Kraft am „Aktionsplan Pestizide“ zu arbeiten und auch die Beratung der landwirtschaftlichen Betriebe im Sinne von Alternativen substantiell auszuweiten.

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