Pol SasselAllein mit Klimaschutz-Maßnahmen in Europa werden wir den Klimawandel nicht stoppen!

Lieserbréif vum Pol Sassel
© RTL Grafik

Diese  genannten Punkte – Flächenversiegelung, Bevölkerungswachstum und Migration – sind komplexe Faktoren, die in der Debatte um den Klimawandel unterschiedlich bewertet werden.

Hier ist eine Einordnung basierend auf aktuellen Daten:

  • Flächenversiegelung (Zubetonieren): Es ist korrekt, dass die Versiegelung von Böden durch Häuserbau, Straßen und Infrastruktur ein Umweltproblem darstellt. In Deutschland gibt es das Ziel, die Flächenneuinanspruchnahme bis 2030 auf unter 3 Hektar pro Tag zu reduzieren. Versiegelte Flächen tragen zur Hitzeentwicklung in Städten bei (Hitzeinseln) und verhindern die Versickerung von Regenwasser, was bei Starkregen das Hochwasserrisiko erhöht. Maßnahmen wie Entsiegelung, Dachbegrünung und nachhaltiges Bauen werden diskutiert und teilweise umgesetzt.
  • Bevölkerungswachstum & Geburtenkontrolle: Das Bevölkerungswachstum, insbesondere in Regionen wie Afrika, ist ein Faktor für den Ressourcenverbrauch. Allerdings ist der Pro-Kopf-CO2-Ausstoß in vielen afrikanischen Ländern extrem gering. Der Großteil der historischen und aktuellen Emissionen stammt aus den Industrienationen. China hat durch die ehemalige Ein-Kind-Politik zwar das Bevölkerungswachstum stark gebremst, was zu einer geschätzten Verhinderung von 400 Millionen Geburten führte, aber dies hatte auch drastische soziale Folgen wie eine schnelle Alterung der Gesellschaft, Arbeitskräftemangel und ein Ungleichgewicht des Geschlechterverhältnisses.
  • Migration: Migration ist oft eine Folge des Klimawandels, da Menschen aus Regionen fliehen, die unbewohnbar oder wirtschaftlich nicht mehr tragbar werden. Laut Studien ist der Klimawandel ein Verstärker für Konflikte und Vertreibung.
  • Klimaschutz-Maßnahmen: Es werden durchaus Maßnahmen ergriffen, wenngleich Debatten über deren Schnelligkeit und Wirksamkeit andauern. Dazu gehören der Ausbau erneuerbarer Energien, der Umbau der Industrie, Förderung von Energieeffizienz und Anpassungsstrategien an den Klimawandel (z. B. klimaresilientes Bauen). 
  • Die Folgen der Regenwald-Zerstörung sind so divers wie ihre Ursachen.
  • Die tropischen Wälder sind Habitat von unzähligen Tier- und Pflanzenarten. Mit deren Rodung wird dieser Lebensraum unwiederbringlich zerstört. Somit sterben nicht nur viele Tierarten aus, sondern auch Pflanzen, die für die zum Beispiel für die Herstellung von Medikamenten von Bedeutung sind.
  • Das von den Pflanzen aufgenommene CO2 wird durch Brandrodung in die Atmosphäre freigegeben und schlägt sich so negativ auf das Klima nieder. Viele Tropenwälder stehen auf meterdicken Torfböden, die extrem viel CO2 speichern, dieses jedoch freigeben, wenn sie für landwirtschaftliche Nutzung der Fläche trockengelegt werden.
  • Eine weitere Folge der Abholzung ist die Unterbrechung des Wasserkreislaufs. Dadurch verringert sich das Grundwasser und damit auch der Wasserhaushalt der Region. Die Böden werden undurchlässiger da das Wurzelgeflecht fehlt und es verdunstet weniger Wasser, welches zu Regen werden würde.
  • Durch den Ausbau der Infrastruktur die zu Beispiel an der Förderung von Bodenschätzen beteiligt ist werden Straßen gebaut, die den Regenwald in viele kleine Stücke unterteilen. Flüsse werden für Tiere unzugänglich, und der Lebensraum dadurch stark beschädigt und eingeschränkt. Des Weiteren werden durch die Aufarbeitung der geförderten Bodenschätze teilweise große Teile des Bodens mit Chemikalien verunreinigt.
  • Die Regenwald Abholzung vertreibt indigene Völker von ihrem seit vielen Generationen im Einklang mit der Natur genutzten Land. Dadurch wird ihnen ihre Kultur und das alte Wissen geraubt.

Es bleibt noch viel zu tun, aber der einzelne Bürger kann nur wenig tun, er kann aber sein Konsum-Verhalten modester gestalten, dann hat genug getan, und spart noch dabei!

Erstaunlich: In der Hitzedebatte sind die Grünen ganz und gar nicht die Partei der Stunde. Es wirkt ein verheerender Effekt, als wären die Grünen eine Bad-Bank.

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