Pol SasselWo liegt der Hase im Pfeffer?

Lieserbréif vum Pol Sassel
Immer mehr staatliche Eingriffe ins private Leben!
© Pol Sassel / RTL Grafik

Bei mir dürfen noch Bäume und Brombeerhecken wachsen, egal ob das den Spiessbürgern und der Bau- und Betonlobby gefällt oder nicht! Denn mein „Eigener Herd ist Goldes wert“ ! Das ist ein traditionelles deutsches Sprichwort, das die hohe Bedeutung des eigenen Zuhauses, der Unabhängigkeit und der Geborgenheit betont. Es drückt aus, dass ein eigener Hausstand oder Wohneigentum ein erstrebenswertes Gut darstellt.

Und das finde ich auch! Deshalb hoffe ich trotz allen Argumente vom Mangel an bezahlbaren Wohnungen, dass die Regierung den bezahlbaren Wohnraum nicht von öffentlichem Interesse anerkennen wird! Denn dabei geht es dem Staat einzig und allein nur darum, um in die Rechte der Hausbesitzer einzugreifen, und sie so mit mehr Vorschriften und Reglemente zu gängeln und einschränken!

Meiner Ansicht nach besteht eine zu grosse Diskrepanz: zwischen strenger Regulierung im Alltag und der wahrgenommener Ineffektivität bei der Kriminalitätsbekämpfung.

Als Beispiel picke ich jetzt mal Problem raus: Die Petition zum “Tierschutz und zur Bekämpfung der organisierten Bettelei mit Tieren in Luxemburg“ hat innerhalb von 18 Tagen die erforderliche Zahl von 5.500 Unterschriften überschritten, um in der „Chamber“ (Abgeordnetenhaus) debattiert zu werden.

Trotzdem geschieht bis jetzt immer noch nichts: Noch gestern sass so eine Bettler-Frau mit Hund vor dem Eingang eines Geschäftes in “Pommerloch” in der Gemeinde Winseler. Diese Bettelei vor den Discounter geht jetzt sogar im hohen Norden Luxemburgs seit einigen Jahren so, aber
Niemand kümmert sich darum?

Anscheinend findet die Regierung wohl, dass Eingriffe ins Privateigentum wohl lukrativer ist, als sich mit Bettler rumplagen zu müssen?

Wir driften wohl immer schneller in den Kommunismus, oder wo liegt der Hase im Pfeffer?

Wait & see!

Back to Top
CIM LOGO