Pol SasselProfitgier schlägt Klimaschutz: Das schmutzige Geschäft der Baulobby

Lieserbréif vum Pol Sassel
© RTL Grafik

Es ist unerträglich, mit welcher Dreistigkeit die Baulobby in Luxemburg und Zentraleuropa jegliche Verantwortung für den Klimawandel von sich weist. Während das Land unter extremen Wetterereignissen ächzt und die CO₂-Ziele krachend verfehlt werden, betreiben die großen Baukonzerne weiterhin skrupellose Gewinnmaximierung auf Kosten unserer Umwelt. 

Das Gerede von „grünem Bauen“ ist eine reine Nebelkerze, um das dreckige Kerngeschäft zu kaschieren. Die Realität auf unseren Baustellen sieht doch völlig anders aus als in den Hochglanzbroschüren: Es wird rücksichtslos abgerissen, betoniert und neu gebaut, weil genau damit das schnelle Geld verdient wird. 

Eine Sanierung im Bestand ist der Lobby schlicht nicht lukrativ genug. Umweltschutz wird blockiert, wo es nur geht, und jede noch so kleine Auflage sofort als „Gefahr für den Wohnungsmarkt“ dramatisiert. 

Es geht dieser Branche nicht um bezahlbaren Wohnraum oder die Zukunft unserer Kinder, sondern einzig und allein um die Rendite der Aktionäre. Unsere Politik schaut diesem Treiben seit Jahren tatenlos zu und lässt sich von den Drohgebärden der Bau-Manager einschüchtern.  Solange Betonköpfe die Regeln diktieren und Profit über den Erhalt unserer Lebensgrundlagen gestellt wird, bleibt jeder Klimaschutz am Bau eine Farce. 
Es ist höchste Zeit, der Profitgier dieser Lobby gesetzlich den Riegel vorzuschieben!

Die Versiegelung natürlicher Böden durch Städtebau ("Zubetonierung") heizt das lokale Mikroklima massiv auf, da Regenwasser nicht mehr versickern kann und natürliche Verdunstungskühlung fehlt. 

Zuwanderung und Bevölkerungswachstum erhöhen den Bedarf an Wohn- und Infrastrukturflächen. 

Um diese städtische Überhitzung zu reduzieren, fordern Experten den gezielten Rückbau versiegelter Flächen und mehr urbane Grünflächen. 
Die Versiegelung natürlicher Böden durch Städtebau ("Zubetonierung") heizt das lokale Mikroklima massiv auf, da Regenwasser nicht mehr versickern kann und natürliche Verdunstungskühlung fehlt. 

Dazu haben die Wiltzer Gemeindeoberhäupter ja auch schnell ihren Teil dazu beigetragen, mit dem "Wohnen mit dem Fluss Wiltz-projekt“ im  Kreislauf ihrer Bebauungswirtschaft!

Zuwanderung und Bevölkerungswachstum erhöhen den Bedarf an Wohn- und Infrastrukturflächen.  Um diese städtische Überhitzung zu reduzieren, fordern Experten den gezielten Rückbau versiegelter Flächen und mehr urbane Grünflächen. 

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