Porsche SupersupDylan Pereira kënnt zu Spielberg hannert dem Jaxon Evans op déi 2. Plaz

RTL Lëtzebuerg
An der éischter Ronn nom Depart huet den Dylan Pereira seng éischt Positioun un den Jaxon Evans verluer a gëtt um Enn deen Zweeten.

Fir den Dylan Pereira ass et bei den éischten 2 Courssen vum Porsche Supercup alles anescht wéi gutt gelaf no enger 11. Plaz zu Monaco an enger enttäuschender 25. Plaz de leschte Weekend bei der éischter Course am Kader vum Grousse Präis vun der Steiermark. Um Samschdeg huet sech den Dylan Pereira dann awer däitlech gesteigert a konnt sech am Qualifying d’Pole Position virum Jaxon Evans sécheren. De Leader am General, Larry ten Voorde, ass vun der 4. Plaz gestart.

Beim Depart ass den Dylan Pereira net optimal fortkomm, mee konnt an der éischter Kéier seng 1. Plaz knapps verdeedegen. An der 3. Kéier huet sech de Lëtzebuerger dann awer verschat, huet sech verbremst an huet seng éischt Plaz un den Jaxon Evans verluer. Opgrond vun 2 Accidenter koum de Safety an den éischte 4 Ronnen direkt 2 Mol eraus. An de Ronnen dono huet sech den Dylan Pereira op der 2. Plaz behaapt, huet den Drock op den Jaxon Evans héich gehalen, mee et ass him net gelongen, den Neiséilänner nees ze iwwerhuelen, sou datt de Lëtzebuerger den Zweete gëtt a sech domadder no sengen zwou enttäuschende Leeschtungen nees zeréck mëllt. De Larry ten Voorde kënnt op déi 3. Plaz.

Am General bleift de Larry ten Voorde op der éischter Plaz virum Jaxon Evans. Den Dylan Pereira konnt sech hei nees ënnert déi éischt 10 zeréckkämpfen.

Déi nächst Course an England an 2 Wochen gouf ofgesot, sou datt et elo eng länger Paus gëtt an déi nächst Course réischt den 1. August an Ungarn gefuer gëtt.

Schreiwes vum Dylan Pereira

Erstes Podium 2021 für Dylan Pereira im Porsche Mobil 1 Supercup in Spielberg

Mit einem zweiten Platz hinter Jaxon Evans holte sich Dylan Pereira sein erstes Podium in dieser Saison im Porsche Mobil 1 Supercup. Im österreichischen Spielberg gelang es dem Luxemburger, seine Pechsträhne der ersten zwei Supercup-Wochenenden zu beenden: „Das wurde aber auch Zeit“, freute sich Pereira, der aus der Pole Position gestartet war und auch zunächst in Führung blieb: „Der Start war nicht perfekt, aber noch ganz okay. Was dann in den nächsten zwei Kurven mit der Bremse los war, weiß ich nicht so genau, jedenfalls hat sie sich ganz anders angefühlt als im Qualifying, ich musste dann auch einiges an der Bremsbalance verstellen. Jedenfalls hat sie blockiert, ich bin kurz neben die Strecke geraten und habe einigen Boden verloren.“

Schnell kämpfte sich Pereira aber wieder am amtierenden Champion Larry ten Voorde vorbei, konnte sich in den Windschatten des Führenden Evans hängen, hatte aber auch mit Vibrationen zu kämpfen: „Dadurch ist dann in der zweiten Phase des Rennens auch noch die Servolenkung ausgefallen, was es natürlich nicht leichter gemacht hat. Insofern kann ich mit dem Ergebnis schon sehr zufrieden sein. Ich hoffe, dass es jetzt in Zukunft auch so weiter geht.“

Im Qualifying am Samstag hatte Pereira bereits die Grundlage für den Erfolg gelegt: Der Vizemeister des letzten Jahres lieferte in der dramatischen Endphase der Session, als die Führung in der Zeitentabelle mehrmals wechselte, eine Top-Leistung ab, konnte sich zweimal verbessern und war am Ende überglücklich, die Pole Position geholt zu haben: „Das ist eine fantastische Art, nach zwei sehr schwierigen Wochenenden für mich zurückzukommen. Wir haben alle zusammen im Team viel Einsatz gezeigt und es hat perfekt geklappt“, strahlte der 24-Jährige schon da über das ganze Gesicht. „Meine letzten beiden Runden waren wirklich nahezu perfekt, das gibt natürlich auch einen ordentlichen Schub für das Selbstvertrauen.“

Sein BWT Lechner Racing Teamchef Robert Lechner machte schon da Komplimente: „Es ist einfach großartig, hier auf unserer Heimstrecke in Spielberg unsere erste Pole-Position des Jahres zu holen. Es war auch eine sehr wichtige Pole für Dylan, der in den letzten beiden Rennen eine eher schwierige Zeit und viel Pech hatte. Er hat heute alles richtig gemacht, von der Positionierung auf der Strecke bis hin zum Reifenmanagement in diesen dramatischen letzten Minuten der Session. Besser und beeindruckender kann man nicht zurückkommen.“ Auch nach dem Rennen war Lechner zufrieden: „Wir müssen schauen, was da mit der Bremse war, aber auf jeden Fall hat sich Dylan danach mit viel Übersicht wieder auf Platz zwei zurück gekämpft, nicht die Nerven verloren und noch das Optimale aus dem Rennen herausgeholt. Wir wissen alle, dass es sehr schwierig ist, mit diesen Autos zu überholen, wenn der Vordermann ungefähr gleich schnell ist und keinen Fehler macht.“

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