In dieser Suppe sind zwei Aromen, die sehr dominant sind und die man mögen sollte, um dieses Gericht zu lieben. Zum einen die Zitrone und zum anderen den Safran, das teuerste Gewürz der Welt das dieser Suppe einen herrlich aromatischen Geschmack so wie auch eine schöne gelbliche Farbe verleiht.(Siehe richtige Verwendung vom Safran im Rezeptverlauf) Die roten Linsen sind in letzter Zeit für mich ein stetiger Begleiter in meiner Küche geworden. Sie haben einen leicht nussigen Geschmack, sind jedoch süßer als braune oder grüne Linsen. Zudem brauchen sie keine Einweichzeit, sind tatsächlich in weniger als 10 Minuten gar, zudem prallgefüllt mit gesunden Ballaststoffen, nur 1 Gramm Fett auf 100 Gramm Linsen, und sie sättigen ganz gut. Also ein perfekter Begleiter für den Alltag und die 30 Minuten Küche.

Das braucht ihr dazu:
3 El Olivenöl
2 Zwiebeln, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 grosse Pastinake, gewürfelt
2 El Ingwer, fein gerieben
1 Tl Koriander, gemörsert, oder frisch gemahlen
1/2 Tl Kurkuma, gemahlen
1 1/2 l Gemüsebrühe
300 ml Kokosmilch
150 gr rote Linsen
1 Zitrone, fein abgeriebene Schale und Saft
1 große Prise Safranfäden, fein gemörsert
Salz, Pfeffer

Für den Fetaknusper:
200gr Feta
4 El Zitronenöl oder Olivenöl

Und so wird's gemacht:

Das Olivenöl in einem großen flachen Topf erhitzen. Die Zwiebeln, den Knoblauch, so wie die Pastinake darin anbraten. Die Gewürze, Ingwer, Koriander und Kurkuma dazugeben, gut verrühren und während 5 Minuten andünsten. Danach mit der Gemüsebrühe und der Kokosmilch ablöschen. Die Linsen dazu geben, einmal kurz aufkochen und dann bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

*Die Safranfäden im Mörser fein zerreiben, das Pulver mit Flüssigkeit direkt im Mörser auflösen, in unserem Fall mit dem Zitronensaft. So gibt der Safran seinen ganzen Geschmack viel besser ab. Ich habe sonst immer die Fäden ganz in mein Gericht gegeben, dann löst der Safran sich nicht so richtig auf, und hat eher einen modrigen Geschmack, fand ich. Deshalb war ich nie ein begeisterter Fan von Safran. Aber mit diesem Trick von Tanja Grandits, wird Safran wahrscheinlich zu meinem Lieblingsgewürz. Die Hälfte der abgeriebene Schale der Zitrone ebenfalls zur Suppe geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Feta in einer kleinen Schüssel grob zerbröseln, mit 4 El Zitronenöl, oder wenn man keinen Zitronenöl hat, gutes Olivenöl mit dem Rest der Zitronenschale vermischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech im 180 Grad vorgeheizten Backofen für 20 Minuten knusprig braten.

Zum Schluss, den knusprigen Feta auf der Suppe verteilen, und schön heiß servieren.

Ein leckeres, würziges und frisches Gericht. In 30 Minuten fertig, also absolut alltagstauglich und perfekt für kalte Wintertage. Gesund und ausgewogen, ohne Reue zu genießen.

*Quelle Tanja Grandits Tanjas Kochbuch


D’Malou ass zu Lëtzebuerg gebuer ma et ass awer viru 5 Joer an d’Saarland geplënnert fir sech do weider senger grousser Passioun, dem Kachen, ze widmen.

Eigentlech war fir d’Malou d’Kichen déi Plaz am Haus wou sech d’Liewen ofgespillt huet a wou hatt sech am beschte gespuert huet. Do goufe nämlech wichteg Saache besprach, et gouf vill gelaacht, geléiert, natierlech och gutt gekacht a gutt giess.

Am Ufank huet d’Malou als Kand konnten an der Kichen nokucken a mathëllefen wa gekacht a gebak ginn ass. Lues a lues ass dorauser eng Leidenschaft.

Bis haut huet sech dës Situatioun net geännert!