Ein ofenfrisches Baguette, heiß und knusprig, seid ehrlich, wer mag das nicht. Aber kein gekauftes Knoblauchbaguette, nein natürlich selbst gemacht! Dazu Scampi’s in Knoblauchbutter gebraten...... ein kühles Glas Wein und man kann den Sommerabend genießen.

Dieses Gericht kann bis auf das Garen der Scampi's sehr gut vorbereitet werden. Die Knoblauchkräuterbutter kann man im Voraus herstellen, genau so wie das Knoblauchbaguette. Man bäckt es 15 Minuten, füllt es mit der Knoblauchbutter und friert es ein. Dann legt man es gefroren für 10-12 Minuten bei 210 Grad in den Backofen.

Natürlich kann man dieses Baguette auch mit anderen Zutaten füllen, wie Tomatenpesto oder grünes Pesto. Zusätzlich kann man es auch noch mit Käse spicken. Trüffelbutter und Taleggio wäre auch eine gute Kombi. Ihr wisst ja, eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Das braucht ihr für vier Personen:

48 Scampis

4 Essl Knoblauchbutter

2 Essl Olivenöl

Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette

Für das Knoblauchbaguette:

250ml Wasser

1 Tl Honig

21 gr frische Hefe

1 Tl Salz

400gr Mehl

2 Essl Öl

Und so wird's gemacht:

Wir beginnen mit dem Baguette. Der Teig muss alles in Allem 1 Stunde und 30 Minuten  ruhen.

Wir brauchen eine große Backschüssel. Das Wasser sollte lauwarm sein, die Hefe darin zerkrümeln und den Teelöffel Zucker oder Honig dazu geben. Das Gemisch 5 Minuten ruhen lassen.

Nun das Mehl, das Olivenöl, als auch das Salz dazu geben. Wir verrühren und verkneten die Masse solange bis ein Teigkugel entsteht. Die Schüssel mit einem sauberen Leinentuch abdecken und  den Teig an einem warmen Ort für 1 Stunde ruhen lassen. In der Ruhephase wird er sich verdoppeln.

In der Zwischenzeit bereiten wir die Knoblauchbutter vor. Dazu hacken wir den Knoblauch, als auch die Petersilie sehr fein und vermischen sie mit der weichen Butter. Wer einen Mixer hat kann das natürlich auch im Mixer tun. Nun noch Salz und Pfeffer dazu, so wie unser Piment d'Espelette, alles vermischen und fertig ist die gute selbstgemachte Knoblauchbutter.

Nach einer Stunde Ruhezeit,  den Teig aus der Schüssel nehmen . Da der Teig ziemlich klebrig ist, sollte man entweder  Mehl oder Öl auf die Arbeitsfläche geben, damit der Teig nicht zu sehr klebt. Die Teigkugel die sehr schön aufgegangen ist nun halbieren und die beiden Teige zu einer länglichen Wurst formen.

Nach dieser Aktion muss den Teig auf das Backblech oder in die Baguettebackform (Backform gewellt mit Löchern am Boden) und nochmals 30 Minuten ruhen.

Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

Jetzt widmen wir uns den Scampis. Sie müssen geschält und  soweit das nicht schon geschehen ist auch entdarmt werden. Über den Rücken aufschneiden und den eckeligen schwarzen "Faden" (Darm) vorsichtig aber ganz entfernen. Waschen und auf einem Küchenpapier trocknen.

Den Boden einer feuerfesten Schüssel mit 4 Essl Knoblauchbutter dünn bestreichen. Die Scampis salzen und pfeffern und auf die Knoblauchbutter legen . Zusätzlich mit etwas gutem Olivenöl beträufeln. Zur Seite stellen.

Nach 3o Minuten kommt unser Baguette für 15 Minuten in den Backofen und wird halbfertig gebacken. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, schief in 2-3 cm breite Scheiben schneiden.

Allerdings Achtung: nicht ganz bis unten durchschneiden, das Baguette soll ja ganz bleiben. Wir bestreichen nun jede einzelne Scheibe des Baguette's  mit der Knoblauchbutter. Dann habe ich noch 1Tl Knoblauchbutter in meine Hand genommen und das ganze Baguette damit eingerieben. So wird es knuspriger und trocknet nicht so schnell aus.

Nun wird es nochmals für 8 Minuten in den heissen Ofen zusammen mit den Scampi’s gestellt und fertig gegart.

Bon appétit


D’Malou ass zu Lëtzebuerg gebuer ma et ass awer viru 5 Joer an d’Saarland geplënnert fir sech do weider senger grousser Passioun, dem Kachen, ze widmen.

Eigentlech war fir d’Malou d’Kichen déi Plaz am Haus wou sech d’Liewen ofgespillt huet a wou hatt sech am beschte gespuert huet. Do goufe nämlech wichteg Saache besprach, et gouf vill gelaacht, geléiert, natierlech och gutt gekacht a gutt giess.

Am Ufank huet d’Malou als Kand konnten an der Kichen nokucken a mathëllefen wa gekacht a gebak ginn ass. Lues a lues ass dorauser eng Leidenschaft.

Bis haut huet sech dës Situatioun net geännert!