Kindheitserinnerungen an ein Lieblingsessen sind nicht mit Geld zu bezahlen. Dieses Rezept ist ein Dankeschön an meine Mutter, die eine wunderbare Köchin ist.

Als Kind war es meine absolute Lieblingssuppe, und auch heute überzeugt sie mich immer noch. Sie ist und bleibt mein Seelentröster. Immer wenn meine Mutter gefragt hat, was sie kochen sollte, wünschte ich mir die Suppe mit den "braunen" Nudeln.

Auch hier kommt wieder ein selbstgemachter Fond zum Einsatz. Entweder aus Gemüse für Vegetarier oder aus Rinder oder Hühnerfond für diejenigen unter euch die es etwas herzhafter lieben. Hauptsache selbst hergestellt. Die Nudeln die verwendet werden sind sehr dünn und fein. Man findet sie auch unter dem Namen Vermicelle oder Cheveux d'Ange. Durch das scharfe anrösten, bekommen sie einen sehr intensiven Geschmack.

Das braucht ihr für 4 Personen:

1,2 l Brühe, Huhn, Rind oder Gemüse je nach Gusto

250gr Vermicelle

2El Öl oder Butter zum anbraten

Salz, Pfeffer

Sojasauce

Und so wird sie gemacht meine Lieblingssuppe:

Öl in einem grossen flachen Topf erhitzen, damit soviel Nudeln wie möglich Kontakt mit dem Topfboden haben. Den Herd auf grosse Hitze (8) stellen , die Vermicelle Nudeln hineingeben und recht dunkelbraun anrösten. Je mehr Farbe sie bekommen um so öfter wenden. Es entsteht ein wunderbarer Geruch, je dunkler die Nudeln geröstet werden und umso intensiver ist der Geschmack. Aber nicht aus den Augen lassen, denn von geröstet bis verbrannt ist ein sehr schmaler Grad. Die Aktion dauert, je nach Hitze und wenden 3-4 Minuten. Dann mit der Brühe ablöschen. 2 Minuten köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag kann etwas Sojasauce dazu geben.


D’Malou ass zu Lëtzebuerg gebuer ma et ass awer viru 5 Joer an d’Saarland geplënnert fir sech do weider senger grousser Passioun, dem Kachen, ze widmen.

Eigentlech war fir d’Malou d’Kichen déi Plaz am Haus wou sech d’Liewen ofgespillt huet a wou hatt sech am beschte gespuert huet. Do goufe nämlech wichteg Saache besprach, et gouf vill gelaacht, geléiert, natierlech och gutt gekacht a gutt giess.

Am Ufank huet d’Malou als Kand konnten an der Kichen nokucken a mathëllefen wa gekacht a gebak ginn ass. Lues a lues ass dorauser eng Leidenschaft.

Bis haut huet sech dës Situatioun net geännert!