Dieses Rezept ist sehr vielseitig anwendbar. Ursprünglich habe ich es benutzt, um mir ein Sandwich zu machen.

Ich liebe Thunfischcrème, allerdings gibt es sie im Handel fast immer nur mit sehr viel Mayonnaise. Das ist bei diesem Rezept etwas anders. Durch den Einsatz von den weißen Bohnen bekommt die Paste eine schöne Konsistenz und durch das Olivenöl wird sie auch schön geschmeidig. Man kann sie auch als Dip zum Apéro reichen, mit ein paar Kräckern, oder auf eine Scheibe Gurke gesetzt habt ihr ein schönes Amuse Bouche für eure Gäste.

Das braucht ihr dazu:

- 1 große Dose Thunfisch, im eigenen Saft, mit der Gabel grob zerpflückt
- 150gr weiße Bohnen, gekocht, aus dem Glas oder trockene Bohnen selbst gekocht
- 2-3 El frisch gepressten Zitronensaft
- 4-6 El gutes Olivenöl, macht die Paste geschmeidig und gibt einen schönen Geschmack
- 1 kleine Zehe Knoblauch, klein gewürfelt, fakultativ
- 2 Stiele platte Petersilie, oder frischen Schnittlauch, gehackt
- 2 El Kapern, grob gehackt
- Salz, Tellicherrypfeffer, Piment d'Espelette

Und so wird's gemacht:

Den Thunfisch gut abtropfen lassen. Wenn ihr Bohnen aus dem Glas oder aus der Dose benutzt, kalt abbrausen und abtropfen lassen. Wenn ihr sie selber kocht, relativ weichkochen, abgießen und erkalten lassen.

Thunfisch, Bohnen und Knoblauch, in den Mixer oder in einen hohen Rührbecher geben. Die Hälfte des Zitronensaftes und das gute Olivenöl dazu geben. Alle Zutaten im Mixer oder im Rührbecher mit dem Pürierstab zu einer feinen, geschmeidigen Paste mixen.

Die Kapern, so wie die Petersilie unter die Crème rühren, alles gut vermischen, mit Salz, Pfeffer und etwas Piment d'Espelette abschmecken. Eventuell, wenn noch etwas Säure fehlt, den Rest des Zitronensaftes dazu geben.

Gutten Appetit.


D’Malou ass zu Lëtzebuerg gebuer ma et ass awer viru 5 Joer an d’Saarland geplënnert fir sech do weider senger grousser Passioun, dem Kachen, ze widmen.

Eigentlech war fir d’Malou d’Kichen déi Plaz am Haus wou sech d’Liewen ofgespillt huet a wou hatt sech am beschte gespuert huet. Do goufe nämlech wichteg Saache besprach, et gouf vill gelaacht, geléiert, natierlech och gutt gekacht a gutt giess.

Am Ufank huet d’Malou als Kand konnten an der Kichen nokucken a mathëllefen wa gekacht a gebak ginn ass. Lues a lues ass dorauser eng Leidenschaft.

Bis haut huet sech dës Situatioun net geännert!