Ein Rezept was absolut alltagstauglich, in 30 Minuten fertig ist und richtig gut schmeckt.

Beim Durchstöbern von meinem alten Ketty Thull Kochbuch habe ich dieses schöne Rezept von einem Kartoffelragout gefunden, ich bin ehrlich, das kannte ich bis dahin nicht. Ich habe das Rezept etwas verändert und seht selbst was daraus geworden ist.

Das braucht ihr für 2 Personen:

- 600gr festkochende Kartoffeln, wie Pommes Frites geschnitten
- 500ml Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe
- 120ml herben Weißwein
- 2 mittelgroße Zwiebeln, in große Spalten geschnitten
- 8 grosse braune Champignons, geviertelt
- 4El Erbsen
- 200gr geräucherter Speck, in kleine Würfel geschnitten
- Salz, Pfeffer
- 2El gesiebtes Weißmehl
- Olivenöl zum anbraten

Und so wird's gemacht:

Die Kartoffeln schälen, waschen und zu Pommes Frites schneiden. Pilze säubern und vierteln. Zwiebeln häuten und in Spalten schneiden. Den geräucherten Speck habe ich kleingewürfelt gekauft. Die Brühe erwärmen, und los gehts.

Olivenöl in einem großen flachen Topf erhitzen. Den Speck hineingeben und anbraten. Nach 2 Minuten die Zwiebeln dazu geben und mit anbraten. Nachdem die Zwiebeln farblos angeschwitzt sind die Pilze dazu geben, vermischen und mit anbraten. Nach weiteren 2 Minuten das Ganze mit einem Hauch von Mehl bestäuben, umrühren und etwas bräunen lassen. Dann mit dem Weißwein ablöschen, einkochen lassen. Mit der warmen Brühe aufgießen. Die geschnittene Kartoffel dazugeben. Alles gut umrühren. Die Kartoffeln sollten knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein.

Nun das Ganze für 20 Minuten kochen lassen. Die ersten 10 Minuten habe ich bei offenem Topf richtig kochen lassen, wenn die Flüssigkeit etwas reduziert ist auf Stufe 6 runtergedreht (Induktionsherd) und noch einmal für 10 Minuten weiter köcheln lassen. Vorsichtig umrühren, damit die Kartoffeln nicht kaputt gehen.

Und fertig ist ein wärmendes, wohlschmeckendes Kartoffelragout.


D’Malou ass zu Lëtzebuerg gebuer ma et ass awer viru 5 Joer an d’Saarland geplënnert fir sech do weider senger grousser Passioun, dem Kachen, ze widmen.

Eigentlech war fir d’Malou d’Kichen déi Plaz am Haus wou sech d’Liewen ofgespillt huet a wou hatt sech am beschte gespuert huet. Do goufe nämlech wichteg Saache besprach, et gouf vill gelaacht, geléiert, natierlech och gutt gekacht a gutt giess.

Am Ufank huet d’Malou als Kand konnten an der Kichen nokucken a mathëllefen wa gekacht a gebak ginn ass. Lues a lues ass dorauser eng Leidenschaft.

Bis haut huet sech dës Situatioun net geännert!