Nur wenn man etwas ausprobiert, weiß man ob es schmeckt oder nicht.

Die ersten Spargeln aus Deutschland und Frankreich sind da. Mit dem Spargel verwandelt sich für mich der Winter dann auch endgültig in das langersehnte Frühjahr.

Das heutige Rezept hat mich durch seine Zusammenstellung der Zutaten neugierig gemacht. Ich habe mich getraut, und es ausprobiert. Und ich kann euch nur ans Herz legen, macht das gleiche und probiert es. Schreckt nicht vor dem Kurkuma zurück. Er ist dezent, gibt eine schöne Farbe und passt wunderbar zum Spargel. Zudem kommt unser selbstgemachter Gemüsefond zum Einsatz.

Mein Tipp, eine schöne Vorspeise fürs Ostermenü, gute und gesunde Zutaten, schnell gemacht und kann gut 1-2 Tage vorher zubereitet werden.

Die Spargeln haben einen sehr feinen und dezenten Geschmack, dazu gesellt sich der frische Kurkuma. Zuerst dachte ich Kurkuma würde den Geschmack des Spargels überdecken. Das stimmt aber überhaupt nicht! Der frische Kurkuma hat einen ähnlichen Geschmack wie Ingwer, ist allerdings nicht so intensiv und so scharf wie Ingwer, er ist schön würzig und eher etwas bitter-erdig im Geschmack. Natürlich besticht Kurkuma auch durch seine großartige Farbe. Achtung allerdings, wenn ihr den frischen Kurkuma schneidet, ich kann euch nur anraten Handschuhe anzuziehen, denn er färbt die Finger herrlich gelb. Zum Kurkuma muss man aber auch noch sagen, dass dieses Gewürz cholesterinsenkend und entzündungshemmend wirkt, also gut für unseren Körper. Zurzeit bekommt man den frischen Kurkuma in guten Supermärkten und Gemüseläden frisch zu kaufen. Eine Alternative ist gemahlener Kurkuma, wenn man keinen frischen finden sollte. Zudem kostet frischer Kurkuma nur ein paar Cents.

Als dritte Zutat kommt dann die Orange mit ins Spiel, die Fruchtigkeit und Säure mit dazu gibt.

Alles in Allem, eine sehr gelungene Komposition. Wenn ich euch jetzt verrate, dass das Rezept von Tanja Grandits ist versteht sich die gelungene Komposition von selbst. ;)

Zum Spargel und Kurkuma gesellt sich dann als I Tüpfelchen dieses Rezeptes, das Orangenpulver so wie das Orangenöl. Die Suppe kann auch ohne dieses I Tüpfelchen genossen werden, kein Problem. Allerdings ist das Pulver schnell gemacht und ist sehr vielseitig einsetzbar und hält über Monate, genau so das Orangenöl. Die Rezepte dazu findet ihr unter diesem Link auf meinem Blog.

Orangengewürz

Das braucht ihr für 4 Portionen:

- 500gr weißer Spargel
- 3 El Olivenöl
- 5 Schalotten, gewürfelt
- 1El frischen Kurkuma oder 1Tl gemahlenen Kurkuma
- 700ml selbstgemachte Gemüsebrühe
- Salz, 1/2 Tl Zucker
- 300ml Rahm (ich habe vegetarische Sojarahm zusammen mit Crèmefine 15% Fett gemischt)
1 paar Spritzer Zitronensaft

Das I Tüpfelchen: ein paar Tropfen Olivenöl, so wie eine Prise des leckeren Orangenpulvers.

Und so wird die Suppe gemacht:

Den Spargel schälen. 100 gr davon, ungefähr 3 Stangen, in etwas dickere Scheiben schneiden und beiseitelegen. Diese dienen als Garnitur in der Suppe. Die restlichen 400 Gramm in Stücke schneiden.

Die Schalotten diesmal nicht in kleine Würfel, sondern in etwas größere Würfel schneiden, da sie ja sowieso mit dem Stabmixer zerkleinert werden. Den frischen Kurkuma in kleine Stücke schneiden. Denkt an die Handschuhe!

Das Öl in einem mittelgroßen Topf erhitzen. Die Schalotten zusammen mit dem Spargel und dem Kurkuma darin 3 Minuten andünsten. Mit unserer guten selbstgemachten Gemüsebrühe ablöschen, mit Salz und etwas Zucker würzen, und 10 Minuten gemütlich köcheln lassen.

Nun den Rahm dazu geben und nochmals für 5 Minuten köcheln lassen. Danach die Suppe mit dem Stabmixer mixen und wer eine schöne glatte und cremige Suppe haben möchte, der gibt sie zusätzlich noch durch die flotte Lotte, wer keine hat, passiert sie einfach nochmals durch ein feines Sieb. Noch einmal abschmecken, eventuell etwas nachwürzen.

Vor dem servieren mit dem Spritzer Zitronensaft abschmecken, und nicht vergessen den restlichen Spargel in der heißen Suppe gar ziehen lassen. Braucht ungefähr 5 Minuten.

Die Suppe anrichten und wenn ihr wollt noch das I Tüpfelchen dazu geben, Orangenöl und Orangenpulver, es lohnt sich versprochen.


D’Malou ass zu Lëtzebuerg gebuer ma et ass awer viru 5 Joer an d’Saarland geplënnert fir sech do weider senger grousser Passioun, dem Kachen, ze widmen.

Eigentlech war fir d’Malou d’Kichen déi Plaz am Haus wou sech d’Liewen ofgespillt huet a wou hatt sech am beschte gespuert huet. Do goufe nämlech wichteg Saache besprach, et gouf vill gelaacht, geléiert, natierlech och gutt gekacht a gutt giess.

Am Ufank huet d’Malou als Kand konnten an der Kichen nokucken a mathëllefen wa gekacht a gebak ginn ass. Lues a lues ass dorauser eng Leidenschaft.

Bis haut huet sech dës Situatioun net geännert!