
Dozou zielt dann, fir de Noper akafe goen oder fir d’Bomi Blumme netzen. Dat geet aus enger rezenter Etüd vun TNS Ilres ervir.
Vun deene Leit, déi nach keng Benevolle sinn, hunn awer 70% uginn, dass si sech gäre wéilten engagéieren. Dobäi sinn awer Ënnerscheeder opgefall tëscht deene Beräicher, an deenen d’Leit sech schonn engagéieren, an deene fir déi sech zukünfteg Benevollen interesséieren.
Aktuell gëtt et déi meeschte Benevollen am Sport, der Kultur, dem Sozialen an dem schoulesche Beräich, erkläert d’Anne Daems, Responsabel fir de Benevolat am Familljeministère. Den Déiereschutz, d’Integratioun an d’Fräizäitgestaltung sinn déi Beräicher, fir déi sech d’Leit besonnesch interesséieren, mee awer bis ewell nach keng Geleeënheet haten, fir sech benevole anzebréngen. Dowéinst wéilt de Familljeministère do och kucken, wéi een d’Offer erweideren a méi accessibel kéint maachen. Et wier och opgefall, dass besonnesch auslännesch Residenten, déi nach net esou laang am Land sinn, sech benevole fir d’Integratioun asetzen oder dat gäre wéilte maachen.

Doriwwer eraus wier an der Etüd opgefall, dass d’Zäit e wichtege Facteur spillt. Dacks géingen d’Leit mengen, dass ee sech laangfristeg a reegelméisseg muss engagéieren. Dobäi hätt d’Etüd awer gewisen, dass d’Engagement bei punktuelle Situatiounen, wéi Iwwerschwemmungen oder dem Tornado viru puer Joer am Gréissten ass.
A Krisesituatioune wëssen d’Leit, dass si sech punktuell engagéieren, an dat dann no där Zäit ofgeschloss ass, esou nach d’Anne Daems. Och dat wier wichteg, well déi Leit, wa Besoin do ass, prinzipiell éischter bereet sinn ze hëllefen, wa si mam Benevolat scho gutt Erfarunge gemaach hunn.
Allgemeng wéilt een de Benevolat un déi nei Resultater upassen, esou nach d’Anne Daems, Responsabel fir dee Volet beim Familljeministère. Fir d’Etüd goufen Enn d’lescht Joer eng 2.000 Leit iwwer 16 Joer befrot.
Präsentation der Ergebnisse der Umfrage zur Freiwilligenarbeit in Luxemburg in Anwesenheit von TNS-Ilres (20.04.2022)
Mitgeteilt von : Ministerium für Familie, Integration und die Großregion
Am 20. April 2022 lud die Ministerin für Familie und Integration, Corinne Cahen, zu einer Pressekonferenz ein, um die Ergebnisse der Umfrage zur Freiwilligenarbeit in Luxemburg in Anwesenheit von Tommy Klein von TNS-Ilres zu präsentieren.
Eine Strategie zur Förderung der Freiwilligenarbeit
Die Umfrage zielte zunächst darauf ab, ein tiefgreifendes Verständnis der aktuellen Situation der Freiwilligenarbeit in Luxemburg zu erlangen, um dann die Motivationen und Hemmnisse sowie die Mittel und Wege zur Kapitalisierung der gewonnenen Informationen zu identifizieren.
Die Ermittlung des allgemeinen Niveaus des formellen und informellen Engagements in Luxemburg umfasste die Analyse des Engagements von Frauen im Vergleich zu dem von Männern, der Haushaltszusammensetzung, der Frage der Nationalität und der Kenntnis der luxemburgischen Sprache sowie des Zugehörigkeitsgefühls oder der sozioökonomischen Situation als Faktoren, die zu einem Engagement in Form von Freiwilligenarbeit beitragen oder dagegen sprechen.
Ein weiterer Teil der Umfrage betraf die Tätigkeitsbereiche mit den jeweiligen Funktionen, die Häufigkeit des Engagements, die Dauer der Tätigkeit und die Vergütung.
Die Erhebung der Motivation, Zufriedenheit und Enttäuschung sowie der Hemmnisse für freiwilliges Engagement in Kombination mit der Analyse des Profils der Nicht-Ehrenamtlichen in Luxemburg ermöglichte es, eine Reihe von Schlussfolgerungen zu ziehen, die dabei helfen werden, „das bürgerschaftliche Engagement effektiver zu fördern“ und eine „Strategie zur Förderung des freiwilligen Engagements und zur Unterstützung der vielen Freiwilligen bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit“ zu entwickeln, wie im Koalitionsvertrag 2018-2023 der Regierung festgelegt wurde.
Ein Vektor für den sozialen Zusammenhalt und das Zusammenleben.
Die Freiwilligenarbeit stellt eine enorme Chance für das Zusammenleben in Luxemburg dar, sei es auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene und in allen Tätigkeitsbereichen. Daher wird das Ministerium die Ergebnisse der Umfrage umsetzen und bereitet eine breit angelegte Informations- und Sensibilisierungskampagne vor, die alle Schichten unserer Gesellschaft ansprechen soll.
Eine Plattform, die im Laufe dieses Jahres von der Agence du bénévolat online gestellt wird, soll dabei helfen, den Bedarf an Freiwilligenarbeit auf der einen, und das Angebot auf der anderen Seite zu koordinieren. Die Ministerin betonte jedoch „den Bedarf an einem flexiblen Engagement, das den Lebensrhythmus der Menschen stärker berücksichtigt und offen für neue Ideen ist“.
Es gibt viele Tätigkeitsbereiche, in denen ein freiwilliges Engagement eine Voraussetzung für das reibungslose Funktionieren unserer Gesellschaft ist. „Unsere Herausforderung besteht darin, Menschen, die sich engagieren möchten, dabei zu helfen, das Angebot zu identifizieren, das am besten zu ihrem Profil und ihrer Verfügbarkeit passt. Anschließend geht es darum, das Angebot an Schulungen und die Vernetzung zu organisieren. Diese ermöglichen es den Freiwilligen, sich in dem gewählten Einsatzbereich zu orientieren und gute Praktiken vermitteln zu können, aber auch einen Ansprechpartner zu finden, um ihre Fragen und Sorgen zu besprechen.“
Ursprünge der Studie
Die vom Ministerium in Auftrag gegebene, und von TNS-Ilres durchgeführte, Umfrage unter 2.058 Einwohnern ab 16 Jahren wurde telefonisch sowie online durchgeführt und fand zwischen dem 20. Oktober und dem 30. November 2021 statt. Die Studie ist im Koalitionsvertrag 2018-2023 der Regierung verankert, spiegelt den politischen Willen wider und entspricht gleichzeitig einer Forderung des sozialen Sektors.
Die Studie ist auf der Website des Ministeriums zu finden.