En Dënschdeg krut d'Naturverwaltung gemellt, datt bei Wëntger en doudegt Schof op enger Wiss fonnt gouf.

D'Schof gouf vun engem aneren Déier an der Nuecht vun e Sonndeg op e Méindeg gerass. D'Experte vun der Naturverwaltung waren op d'Plaz komm, fir de Kadaver op wichteg Krittären (Bësswonnen a Friessspueren) ze ënnersichen. Op Basis vun de gesammelten Date kann eng Attack vun engem Wollef net ausgeschloss ginn. Fir Kloerheet ze schafen, goufen an de Bësswonnen DNA-Prouwe geholl, mat deenen een eventuell eng Confirmatioun ka kréien.

D'Prouwe gi vum Senckenberg-Institut an Däitschland ausgewäert. Mam Resultat ass an e puer Wochen ze rechnen. Leit, déi weider Indicen op d'Presenz vun engem Wollef hunn, solle sech bei der Naturverwaltung via Mail u wolf@anf.etat.lu mellen.

All weider Detailer zu der Situatioun an dem Aktiounsplang "Wolf 2017" am Communiqué

Möglicher Wolfshinweis im Raum Wincrange – Genetik soll Klärung bringen (12.05.2021)

Communiqué par: ministère de l'Environnement, du Climat et du Développement durable / Administration de la nature et des forêts Am Dienstag wurde der Naturverwaltung ein totes Schaf auf einer Weide im Raum Wincrange gemeldet, welches wohl in der Nacht von Sonntag auf Montag von einem Raubtier gerissen worden war. Das Schaf wurde umgehend von Experten der Naturverwaltung auf alle wichtigen Kriterien (Bisswunden, Fraßspuren) hin untersucht, um Hinweise auf den Verursacher zu erhalten. Auf Basis dieses Rissgutachtens konnte der Wolf nicht ausgeschlossen werden. Zwecks Überprüfung mittels genetischer Analysen wurden an den gerissenen Schafen an den Bisswunden Proben entnommen, in der Hoffnung, genügend Speichel mit verwertbarer DNA des Verursachers zu erwischen. Die Proben werden an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen (D) geschickt, welches das Referenzlabor in diesem Bereich ist. Mit den Resultaten ist frühestens in einigen Wochen zu rechnen. Bereits 2017, 2018 und 2020 hatte es bestätigte Wolfsnachweise in Luxemburg gegeben.

Alle möglichen Hinweise auf die Anwesenheit von Wölfen sollten umgehend der Naturverwaltung gemeldet werden (Email: wolf@anf.etat.lu).

Aktionsplan „Wolf" 2017 ausgearbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt

Der Wolf ist in ganz Europa streng geschützt. Luxemburg hat sich in den letzten Jahren bereits auf die mögliche Rückkehr des Wolfs vorbereitet, um von vorne herein den Umgang mit dieser Tierart zu definieren. Dies geschieht im Aktions- und Managementplan für den Umgang mit Wölfen in Luxemburg, der zusammen mit allen Akteuren aus der Landwirtschaft, der Wissenschaft, dem Naturschutz, den Privatwaldbesitzern und der Jagd erarbeitet und 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Wölfe sind prinzipiell scheu - Broschüre gibt Auskunft über Verhaltensregeln

Wölfe meiden in der Regel den direkten Kontakt zum Menschen. Begegnungen zwischen Mensch und Wolf sind daher äußerst selten, aber nicht unmöglich. In der Regel ziehen sich Wölfe zurück, sobald sie einen Menschen bemerken, können aber durchaus auch neugierig sein und den Menschen vor dem Rückzug erst einmal genauer mustern. In der Broschüre „Wölfe in Luxemburg?" findet man neben vielen anderen Informationen über den Wolf auch Verhaltensregeln, die man im Falle einer Begegnung mit dem Wolf einhalten sollte.

Der Aktionsplan „Wolf" sowie die Broschüre zu Verhaltensregeln sind gratis erhältlich bei der Naturverwaltung unter der Nummer (+352) 247-56600 sowie in den Besucherzentren der Verwaltung: Mirador in Steinfort, A Wiewesch in Manternach, Ellergronn in Esch-Alzette, Biodiversum in Remerschen und Burfelt bei Insenborn. Die Dokumente sind auch im Internet unter www.emwelt.lu zu finden.