Zu deem Fazit kënnt den «Zenter fir urban Gerechtegkeet», kuerz ZUG, deen nei interaktiv Kaarten an deem Sënn publizéiert huet.

De Virschrëften aus dem Joer 2013 no muss et an Entréeë vun 30er-Zonen en Zebrasträife ginn, deen och ronderëm rout um Buedem markéiert ass.

An op d’mannst 239 Fäll ass dat an der Stad Lëtzebuerg awer net de Fall. Entweder et ginn iwwerhaapt keng Iwwer-Weeër, oder se sinn eben net richteg rout markéiert.

Doduerch géif de Chauffeur dacks guer net mierken, dass hien an eng 30er-Zon abéit, heescht et an engem Schreiwes vum ZUG, wou vun engem Versoe vun der Stad a Punkto Richtlinnen a Bezuch op Zebrasträife rieds geet.

Schonn d’lescht Joer hat den Zenter an enger anerer Analys, relativ grouss Defiziter festgestallt. D'Membere vum Kollektiv haten eegenen Aussoen no iwwer 1.700 Zebrasträifen analyséiert, fir erauszefannen, ob se konform si mam Code de la Route oder net. 400 waren der duerchgefall, well se net déi virgeschriwwen Distanz vu 5 Meter zu enger Parkplaz oder engem Busarrêt agehalen hunn.

Schreiwes

Fußgängerüberwegen in Luxemburg-Stadt und fordert dringende MaßnahmenLuxemburg-Stadt, 5. Juni 2023

ZUG enthüllt neue Karte mit fehlenden oder inkorrekten Fußgängerüberwegen an den Eingängen von 30km/h Zonen und kritisiert anhaltende Vernachlässigung der Fußgängersicherheit durch die Stadt Luxemburg

Das Zenter fir Urban Gerechtegkeet (ZUG), eine gemeinnützige Organisation, die sich für eine gerechte Aufteilung des urbanen Raumes einsetzt, hat eine neue interaktive Karte auf seiner Website veröffentlicht (www.zug.lu/zebra30). Diese zeigt fehlende oder inkorrekte Fußgängerüberwege in Luxemburg-Stadt an den Eingängen zu 30km/h Zonen.

Laut den Richtlinien und Vorschriften aus dem Jahr 2013 müssen Eingänge von 30km/h Zonen, die von einer Staatsstraße abzweigen, mit einem Fußgängerüberweg mit rotem Hintergrund versehen sein. In Luxemburg-Stadt ist jedoch leider oft der rote Hintergrund fehlend (mindestens 131 Fälle) oder der Fußgängerüberweg fehlt vollständig (mindestens 108 Fälle).

“Ohne die roten Überwege bemerken Fahrer möglicherweise nicht, dass sie eine 30er-Zone betreten. Dies macht das Überqueren der Straße für Fußgänger nicht nur gefährlich und unangenehm, sondern entmutigt auch generell sich zu Fuß in der Stadt fortzubewegen”, sagt Federico Gentile, Vorsitzender von ZUG.

“Wir haben die Stadt bereits 2021 auf 475 unsichere Überwege mit zu nahe gelegenen Parkplätzen aufmerksam gemacht. Unser neues Projekt zeigt, dass die Stadt weiterhin systematisch versagt, Richtlinien in Bezug auf Fußgängerinfrastruktur anzuwenden”, so Gentile. “Seit 2022 sind wir im Prozess gegen die Stadt Luxemburg vor dem Verwaltungsgericht, um unter dem Informationsfreiheitsgesetz die Analyse der 2021 gemeldeten Zebrastreifen zu erhalten. Trotz dieser Anstrengungen hat die Stadt bisher keine umfassenden Maßnahmen unternommen, um die Situation stadtweit zu verbessern.”

ZUG fordert die Stadt Luxemburg auf, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit und Zugänglichkeit für Fußgänger zu verbessern und dabei die bestehenden Vorschriften und Richtlinien einzuhalten.