Ëmmer méi TëschefällLCGB fuerdert Sécherheetskabinne fir Buschaufferen op "sensibelen" Strecken

RTL Lëtzebuerg
D'Zuel un Aggressioune géint Buschauffere geet "exponentiell" an d'Luucht, sou den LCGB en Dënschdeg de Moien.
Symbolbild
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Am Secteur géing sech Angscht verbreeden an eng Rei Chauffeure wieren net méi bereet, gewëss “sensibelen” Strecken ze fueren. D’Gewerkschaft fuerdert dowéinst “dréngend” Léisungen.

D’Propos vun der Verwaltung vum ëffentleche Verkéier fir d’Bussen op de Strecke vu Lonkech a Mont-Saint-Martin no 19.30 Auer net méi ze fueren, géing dem LCGB no de Problem net léisen, mee just ëmgoen. Besser wier der Gewerkschaft no Sécherheetskabinne fir d’Chauffeuren anzeféieren a bis déi installéiert wiere misste provisoresch Léisunge gesicht ginn.

Den LCGB zielt zanter dem Februar 10 Incidente géintiwwer Buschaufferen zu Lëtzebuerg oder an der Grenzregioun. Eréischt e Sonndeg war um Schinker e Buschauffer op engem Busarrêt op der N7 vun engem Passagéier ugegraff ginn.

Schreiwes

Sektor Bus

Weitere Negativschlagzeilen – Eine Lösung ist dringend erforderlich!

Luxemburg, 13. September 2022 – Aufgrund der exponentiellen Zunahme von Aggressionen gegenüber Busfahrern zieht der LCGB, Mehrheitsgewerkschaft im Transportsektor, eine sehr alarmierende Bilanz der aktuellen Situation.

Seit Anfang des Jahres haben sich fast ein Dutzend Übergriffe ereignet. Nachfolgend ein kurzer Überblick:

  • am 04.02.2022 in Luxemburg-Kirchberg;
  • am 18.02.2022 am Bahnhof Esch-sur-Alzette;
  • am 29.03.2022 auf dem Boulevard Franklin Roosevelt Luxemburg
  • am 20.08.2022 in Longwy in Frankreich
  • am 25.08.2022 in Mont Saint-Martin in Frankreich
  • am 26.08.2022 in Longwy in Frankreich
  • am 02.09.2022 in Mont Saint-Martin in Frankreich
  • am 07.09.2022 in Longwy in Frankreich
  • am 10.09.2022 in Sanem
  • am 11.09.2022 in Hosingen

All dies ohne Berücksichtigung der nicht erfassten und nicht in der Presse berichteten Übergriffe.

Im Sektor verbreitet sich Angst und einige Fahrer sind nicht mehr bereit, auf den sogenannten „sensiblen“ Linien zu fahren. In diesem Zusammenhang und angesichts dieser immer alarmierenderen Situation hat der LCGB einmal mehr bei der Verwaltung für öffentlichen Verkehr interveniert, um eine schnelle Lösung für dieses wiederkehrende Problem zu finden.

Da die Angriffe auf den grenzüberschreitenden Linien von Longwy und Mont Saint-Martin in den späten Abendstunden stattfanden und mangels einer Lösung für diese Problematik, hat die Verwaltung für öffentlichen Verkehr vorgeschlagen, dass Fahrten auf diesen Linien nach 19.30 Uhr eingestellt werden, um die Fahrer nicht weiter zu gefährden. Für den LCGB löst diese Maßnahme die Problematik nicht, sondern umgeht diese lediglich zeitweise.

Der LCGB befürwortet die im letzten Jahr gemeinsam mit dem Minister für Mobilität und öffentliche Arbeiten erzielte Einigung bezüglich der Einführung von Sicherheitskabinen. Bis zu ihrer endgültigen Installation und angesichts der sich immer schneller verschlechternden Situation, fordert der LCGB, dass eine Zwischenlösung gefunden wird, um Gewalttaten im Interesse aller Fahrer und Fahrgäste der Buslinien schnell einzudämmen.

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