
Wa wärend enger Juegd géif e Wollef erschoss ginn, misst de Jeeër wéinst dem Verstouss géint d’aktuell Legislatioune mat enger Strof tëscht 250 a 750.000 Euro, enger méiglecher Prisongsstrof vun tëscht 8 Deeg a 6 Méint an dem Ofhuele vum Juegdschäin rechnen, sou wéi et am Juegdgesetz virgesinn ass.
De Wollef ass nämlech eng integral protegéiert Aart, sou datt, wann e Mënsch esou en Déier géif blesséieren oder dout maachen, dëst e Verstouss géint d’Naturschutzgesetz duerstellt.
Wann iwwerdeem e Chauffer géif e Wollef mat sengem Gefier ustoussen, muss d’Police oder de Fierschter avertéiert ginn. E schwéier blesséiert Déier sollt och no Méiglechkeet soignéiert ginn, sou d’Ëmweltministesch Dieschbourg an hirer Äntwert op eng parlamentaresch Fro vum Piraten-Deputéierte Marc Goergen.
Iwwert de Retour vum Wollef, deen entretemps jo och e puer Mol hei am Land gesi gouf, geet och rieds wärend enger Presentatioun am Kader vum World Wildlife Day, déi nächst Woch zu Wëntger ass, do also, wou Ugangs Januar e Wollef gesinn a fotograféiert gouf.
E Rapport iwwert d’Doudesfäll vu geschützten Déierenaarte gëtt et iwwerdeems net, well zum Beispill de Fuuss eng normal Wëldaart ouni Juegdzäit ass, ginn et iwwert doudeg Fiiss keng spezifesch Donnéeën.
Released by : Naturverwaltung
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit: für das Wolfsmonitoring unabdingbar
Wölfe kennen keine nationalen Grenzen und haben sehr große Reviere (200-300 km2). In der Benelux-Union wurden bereits Wölfe aus der zentraleuropäischen Population (Polen & Deutschland) und aus der Alpenpopulation identifiziert. Die Rückkehr der Wölfe macht daher eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwingend notwendig, einerseits für den Austausch von Information, Wissen und Daten, andererseits um gemeinsame Richtlinien auszuarbeiten, z.B. für das Wolfsmonitoring.

Verbreitung des Wolfs in den Benelux-Staaten und Deutschland
Im Herbst 2021 trafen sich mehrere Verbände und Verwaltungen aus den Beneluxländern und Deutschland, darunter auch die Naturverwaltung Luxemburgs, um Informationen auszutauschen und um einheitliche Verbreitungskarten über die gesamte Fläche dieser vier Länder zu erstellen, nämlich eine dynamische Karte und mehrerer statische Karten. Die Produktion der Karten wurde vom EuroLargeCarnivores-Projekt finanziert, unter der Leitung des WWF Deutschland.
1. Die dynamische Karte zeigt die Wolfsreviere (d.h. Gebiete wo sich Wölfe fest angesiedelt haben) in den Beneluxländern und Deutschland. Bei jedem Revier ist ersichtlich, ob es sich um einen sesshaften Einzelwolf, ein Wolfspaar oder ein Rudel handelt. Man erhält so ein hervorragendes Bild der Entwicklung der Wolfsverbreitung und Reproduktion über die Jahre, seit dem Wolfsjahr 2010/11.
2. Die statischen Karten zeigen, wo in der Benelux-Union überall Wolfsanwesenheit, wenn auch oft nur kurzzeitig, festgestellt wurde, seit dem Wolfsjahr 2014/15, und wie sich dies über die Jahre entwickelt hat.
N.B. Das Wolfsjahr geht von Mai bis April im darauffolgenden Jahr, um der Biologie und dem Fortpflanzungszyklus der Art Rechnung zu tragen.
Weitere Informationen und Vortrag zum Thema Wolf
Die neuen Karten sowie viele weitere Informationen zum Wolf, darunter auch den Aktions- und Managementplan für den Umgang mit Wölfen in Luxemburg, findet man unter www.emwelt.lu.
Zu einem Vortrag mit dem Titel „Koexistenz Mensch-Wolf: Realismus oder Utopie?” von Dr. Laurent Schley laden die Naturverwaltung, das Nationalmuseum für Naturgeschichte und die Gemeindeverwaltung Wintger am 3. März 2022 ein, dem World Wildlife Day. Anlass ist die Wolfssichtung am 11. Januar 2022 in Wintger. Der Vortrag findet online und in luxemburgischer Sprache statt. Einschreiben kann man sich unter diesem Link: https://gd.lu/4rBwbw oder mittels des angehängten QR-Code.
