Selena MouniFrüher Englischkontakt in der Grundschule

Lieserbréif vum Selena Mouni
© RTL Grafik

Englisch spielt in vielen Bereichen des Alltags eine wichtige Rolle – im Internet, in digitalen Medien, in Wissenschaft, Technik und Beruf. Im Luxemburger Schulsystem beginnt der regelmäßige schulische Kontakt mit der Sprache jedoch erst vergleichsweise spät.

Daher stellt sich eine einfache Frage: Warum nicht bereits in der Grundschule einen ersten Kontakt mit Englisch ermöglichen?

Dabei geht es ausdrücklich nicht um klassischen Fremdsprachenunterricht mit Grammatik, Vokabeltests und Noten. Denkbar wäre etwa eine wöchentliche Stunde, in der Kinder durch einfache Gespräche, kurze Geschichten oder Alltagssituationen erste Erfahrungen mit der Sprache sammeln.

Der Schwerpunkt läge auf Hören und Sprechen. Kinder könnten lernen, einfache Fragen zu verstehen und selbst zu beantworten. Ohne Leistungsdruck und ohne Prüfungen würde so nach und nach ein natürliches Gefühl für die Sprache entstehen.

Luxemburg ist ein mehrsprachiges und stark international ausgerichtetes Land. Gerade deshalb erscheint die Überlegung naheliegend, Kindern auch einen frühen und unkomplizierten Zugang zur englischen Sprache zu ermöglichen.

Vielleicht wäre es sinnvoll, ein solches Konzept zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts an einigen Grundschulen zu erproben.

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