
En Agrar-Secteur, deen d’Ressourcë schount, déieregerecht ass an op de Kreeslaf-Prinzip opgebaut ass, kéint an der aktueller Kris vill Äntwerten a Léisunge bidden, esou d’ASBL an engem Schreiwes vun en Donneschdeg den Owend.
Dofir misst d’Regierung awer och wëlle Bio-Produite fërderen, beispillsweis an ëffentleche Kantinnen.
Eleng en Ëmstellen op Biolandwirtschaft géif net duergoen. Et misst en Zesummespill si vum Bauer, mat der Veraarbechtung an dem Handel. Dofir misst d’Gesellschaft - also de Konsument - och mat agebonne ginn.
Biolandwirtschaft –das enkeltaugliche Landwirtschaftsmodell
Dies wird in der gegenwärtigen Krisensituation umso deutlicher
Die Medien sind voll von Berichten über Krisen, Kriege und einer Gesellschaft, die zunehmend den Boden unter den Füßen zu verlieren droht.
Ein Herzstück der Gesellschaft –die Landwirtschaft und ihre Bauern –istebenfalls unter Druck. Der Plan Stratégique National Luxemburgs wurde am 13.09.2022 von der EU genehmigt und das darauf basierende Agrargesetz befindet sich auf dem Instanzenweg.
Zwei Themen stechen dabei heraus:
Aber Biolandwirtschaft ist enkeltauglich.¹
Die ressourcenschonende, tiergerechte auf dem Kreislaufprinzip beruhende Biolandwirtschaft birgtviele Antworten und Lösungen:
Dies wird in der gegenwärtigen Krisensituation umso deutlicher.
Wir fordern die Regierung mit all ihren Ministerien auf gemeinsam das Ziel 20% Biolandwirtschaft bis 2025 endlich praktisch umzusetzen. Das heißt zu allererst einmal, konsequente Förderung der Luxemburger Biolandwirtschaft undvor allem den Absatz ihrer Produkte, z.B. in öffentlichen Kantinen. Alleiniges Umstellen auf Biolandwirtschaft nach den Richtlinienreicht nicht aus, es muss ein gemeinsames Leitbild für die Landwirtschaft entwickelt werden. Das gilt auch für den vor-und nachgelagerten Bereich, wie Handel und Verarbeitung. Ohne den passenden Absatz, kann der Wandel nicht gelingen. Auch muss die Biolandwirtschaft weiterentwickelt werden, um die Potentiale der Biolandwirtschaft erweitern und voll ausschöpfen zu können. Dazu braucht es Forschung und Beratung. Zu guter Letzt muss die Gesellschaft, also der Konsument, eingebunden werden. Die ökologische Umbildung der Ernährungsgewohnheiten und des Landbewirtschaftungssystems ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die die richtigen politischen Rahmenbedingungen und Investitionen braucht. Das brauchen wir JETZT!„In Bio zu investieren bedeutet, in ein gesundes Europa zu investieren, wo Menschen, ihre Gesundheit und ihre Arbeit auf den Höfen, in Mühlen, Molkereien, Metzgereien oder in den Läden im Mittelpunkt stehen.” (Dr. Felix Prinz zu Löwenstein)
Vereenegung fir Biolandwirtschaft Lëtzebuerg a.s.b.l.
¹ Sanders, J., Heß, J. (Eds.), 2019. Leistungen des ökologischen Landbaus für Umwelt und Gesellschaft, Thünen-Report. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Braunschweig
²www.lih.lu/de/bis-zu-88-verschiedene-schadstoffe-in-den-haaren-luxemburgischer-kinder-gefunden/
³https://cordis.europa.eu/article/id/430355-organic-soils-soundly-beat-conventional-soils-in-pesticide-residue-level-stakes/de
⁴www.biog-molkerei.lu/de/unsere-werte/nachhaltigkeit-2/messen-und-bewerten/regionalwert-leistungen-faire-verguetung-fuer-die-bauern