
Déi wichtegst Stëmme beim Festival “Goldener Spatz” kommen net vun Erwuessenen, mee vu Kanner. Vum 7. bis den 13. Juni ass zu Gera an Erfurt déi 34. Editioun vum Däitsche Kanner-Mediefestival. An do entscheeden déi Jonk selwer, wien déi beléiften Trophäe gewënnt. Gesicht gi bis zu 30 Kanner tëscht 9 an 13 Joer, déi a Kannerjurye sëtzen. Matmaache kënnen net nëmme Kanner aus Däitschland, Éisträich oder Südtirol, mee och aus Liechtenstein, aus Rumänien an och aus Lëtzebuerg. D’Direktesch vum Festival, Elisabeth Wenk:
“Bei uns laufen Kinofilme, Serien und man kann sich auch Games ansehen oder Kurzfilme, die von der Uni kommen. Das Besondere bei uns ist, dass eben Kinder die Preise vergeben. Das heisst, wenn Medien für Kinder produziert werden, sollten sie vielleicht auch von Kindern prämiert werden. Das ist unser Ansatz.”
De “Goldene Spatz” ass dee gréisste Festival fir däitsch-sproocheg Kanner-Medien an Däitschland. Eng ganz Woch laang kucken d’Jurykanner Animatiounsfilmer, Documentairen, Kuerz- a Spillfilmer oder testen Apps a Games.
“Auf das Kind kommt eine richtig spannende Woche zu, das muss man wirklich sagen. Es ist umgeben von dem grossen Zirkus “Festival”. Es sind ganz viele Kinder dabei, man schaut den ganzen Tag Filme oder spielt Computerspiele und wenn man alle Beiträge sich angekuckt, getestet und besprochen hat, dann werden eben die Gewinner gekürt. Das ist halt ein grosser Teil der Juryarbeit, dass man halt diskutiert und überlegt - wer hat den Goldenen Spatz gewonnen in der jeweiligen Kategorie und am Ende dieser sehr vollen und verrückten Woche gibt es dann die grosse Preisverleihung, wo die Kinder dann auch auf die Bühne geben und den Preis übergeben und damit endet dann auch diese spannende Woche. “
Fir de gëllene Spatz ka jidderee sech mellen.
“Was natürlich für uns schon ein bisschen wichtig ist, ist zu kucken ob man ein bisschen ein Verständnis hat für Medien, also ob man öfter ins Kino geht, ob man Filme kuckt vielleicht auf der Couch, ob man schon mal Serien gesehen hat, ob man gerne zockt, Computerspiele spielt, oder auch mal eine virtual reality Brille aufsetzen möchte, um einfach so ein Grundverständnis zu haben für audiovisuelle Medien, aber da ist es jetzt gar nicht wichtig, wieviel man gesehen hat oder wie gut man sich auskennt, sondern eher so die Lust hat Dinge zu entdecken.”
Wärend dem Festival ass fir alles gesuergt an d’Kanner ginn déi ganz Zäit betreit. Ënnerstëtzt gëtt d’Kannerjury ënner anerem vum Film Fund Luxembourg. D’Umeldung leeft online. D’Kanner mussen e Formulaire ausfëllen an eng perséinlech Recommandatioun schreiwen zum Beispill fir hire Liblingsfilm, eng Serie oder en digitalen Inhalt, wéi e Spill oder e YouTube-Kanal. D’Deadline fir d’Umeldung ass de 15. Februar 2026.